Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

  • Don Patterson

  • Klavier und Orgel
  • Band: Sonny Stitt
  • 22. 07. 1936 - † 10. 02. 1988 Todesursache: Unbekannt
Don Patterson

Don Patterson lernte schon sehr früh das Klavierspiel, wechselte aber erst 1956 zur Orgel. Er stieg in die Band von "Sonny Stitt" ein. Mit 28 Jahren machte er seine ersten Aufnahmen. Diese Aufnahmen spielte er im Trio mit dem Musikern, "Pat Martino" und "Billy James" ein. Er brachte es auf über 20 Alben. In den 70er traten Drogenprobleme in sein Leben, was aus ein Ende der Karriere hin lief. Er starb am 10. 02. 1988.

  • Al Cohn

  • Saxophon
  • Band: Four Brothers, Zoot Sims und Artie Shaw
  • 24. 11. 1925 - † 15. 02. 1988 Todesursache: krebs
Al Cohn

Al Cohn (Bürgerlich Alvin Gilbert Cohn), wurde durch die Four Brothers bekannt. Danach arbeitet er mit "Artie Shaw" zusammen. Er spielte in seiner Schaffenszeit mit Größen wie: "Buddy Rich", "Joe Marsala", "Georgie Auld", "Boyd Raeburn" und "Alvino Rey". Auf über 20 Alben arrangierte und wirkte er mit. Zuletzt war er als Studiomusiker tätig und starb am 15. 02. 1987, an Leberkrebs.

  • Memphis Slim

  • Piano und Gesang
  • Solokünstler
  • 03. 09. 1915 - † 24. 02. 1988 Todesursache: Nierenversagen
Memphis Slim

Bevor er sich Memphis Slim (Bürgerlich John Len Chatman) nannte, nahm er Stücke unter dem Namen "Peter Chatman & His Washboard Band" auf. Bei den darauffolgenden Aufnahmen wechselte er dann den Namen in "Memphis Slim". Er wurde populärer und absolvierte nun Welttourneen. Er spielte unzählige Aufnahmen ein, bevor er am 24. 02. 1988, an Nierenversagen verstarb

März

  • Ken Colyer

  • Trompete und Gitarre
  • Band: Crane River Jazz Band und Ken Colyer's Jazzmen & Skiffle Group
  • 18. 04. 1928 - † 08. 03. 1988 Todesursache: Unbekannt
Ken Colyer

Ken Colyer gründete mit seinem Bruder "Bill Colyer", die Crane River Jazz Band. 1951 musste er zur Marine und verließ die Formation. Von der Marine zurück, heuerte er in einigen Bands an, bis er die Ken Colyer's Jazzmen & Skiffle Group gründete. Nach einem Jahr wieder das Aus der Formation. Aus dieser Band wurde später die "Chris Barber's Jazzband". Mit einem neuen Versuch die Ken Colyer's Jazzmen aufleben zu lassen, hatte er dann erneut Erfolg. Er gründete u.a auch sein eigenes Plattenlabel KC Records und brachte es insgesamt auf 6 Alben. Er verstarb am 08. 03. 1988.

  • Andy Gibb

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 05. 03. 1958 - † 19. 03. 1988 Todesursache: Herzrhythmusstörungen
Andy Gibb

Andy Gibb (Bürgerlich Andrew Roy Gibb), wurde als der jüngste Bruder der "Bee Gees", "Barry Gibb", "Robin Gibb" und "Maurice Gibb" bekannt. Er hatte sich jedoch für eine Solokarriere entschieden und war nie Mitglied der Bee Gees. Obwohl er stimmlich seinem Bruder Barry in nichts nachstand, konnte er nie den Ruhm seiner Brüder erreichen. Barry schrieb ihm der ersten Hit "Just want to be your Everything", dem noch 2 Top-Hits folgten. Er sang auch für "Stephen Stills" von Crosby, Stills, Nash & Young. In den 80er wurde er Drogenabhängig und unterschrieb zu der Zeit bei Island Records seinen letzten Vertrag, über eine neue LP. Zu der es aber nie kam. Er starb am 19. 03. 1988, an Myokarditis (Erkrankungen des Herzmuskels).

April

  • Brook Benton

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 19. 09. 1931 - † 09. 04. 1988 Todesursache: Hirnhautentzündung
Brook Benton

Brook Benton (Bürgerlich Benjamin Franklin Peay), schulte schon in der Jugend seine Stimme und sang in Chören mit. Mit 17 Jahren fing er an Songs zu schreiben. Mit 22 Jahren machte er seine ersten Aufnahmen, doch erst 6 Jahre später kam dann der erste große Hit: "It’s Just A Matter Of Time". Es folgten noch 2 weitere. Der Erfolg ließ im Laufe der Zeit nach und so kam er erst 20 Jahre später, 1970, mit einem weiteren Hit, "Rainy Night In Georgia" zurück. Er brachte es auf über 25 Alben und starb am 09. 04. 1988, an einer Hirnhautentzündung.

Mai

  • Dave

  • Gesang
  • Band: Sam & Dave
  • 09. 05. 1937 - † 09. 04. 1988 Todesursache: Autounfall
Ciarán Bourke

Dave (Bürgerlich David Prater), war ein Gesangspart neben Sam (Bürgerlich Samuel David Moore), des US-amerikanisches Soul-Duo Sam & Dave. Dave begann sein Gesangstalent in Gospelchören auszuleben, bevor er dann 1961 mit Sam, Sam& Dave gründete. Ein Jahr später erschien ihr erstes Album "Sam & Dave", dass sich aber noch nicht durchsetzen konnte. 1996 kam ihr erster Hit in die Regale "You Don’t Know Like I Know", dem noch einige folgten. 1970 ließ der Erfolg nach und es gab kleinere Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Künstlern, so dass sie sich trennten. Ab 1978 kamen sie sporadisch wieder zusammen und produzierten noch einige Alben. Dave hatte mittlerweile große Probleme mit Drogen, die ihn auch ins Gefängnis brachten. Nach 6 Alben trennte sich das Duo, 1981 nun endgültig. Am 09. 04. 1988, verunglückte Dave bei einem Autounfall. Jede Hilfe kam zu spät.

  • Ciarán Bourke

  • Gitarre, Tin Whistle und Mundharmonika
  • Band: The Dubliners
  • 18. 12. 1935 - † 10. 05. 1988 Todesursache: Schlaganfall
Ciarán Bourke

Ciarán Bourke war neben "Ronnie Drew", "Luke Kelly" und "Barney McKenna", Mitbegründer der irischen Folkband "The Dubliners", die sich 1962 formierte und unzählige Alben auf den Markt brachten. Er war bis zu seinem Tod bei den Dubliners. Erstmalig wurden bei ihm 1974 Hirnblutungen festgestellt, die 1988 nach mehreren Schlaganfällen wieder eintraten und dann zum Tod führten. Er verstarb am 10. 05. 1988.

  • Chet Baker

  • Gesang, Flügelhorn und Trompete
  • Solokünstler
  • 13. 12. 1929 - † 13. 05. 1988 Todesursache: Sturz aus dem Fenster
Chet Baker

Am Freitag den 13. Mai 1988, fällt Chet Baker (Bürgerlich Chesney Henry Baker Jr.) aus dem Fenster seines Zimmers im Prins Hendrik Hotel in Amsterdam und stirbt an den Folgen. Es sollen Drogen im Spiel gewesen sein. Er hatte u.a. einen Hit mit, " My Funny Valentine".

Juni

  • Hillel Slovak

  • Gitarre
  • Band: Red Hot Chili Peppers
  • 13. 04. 1962 - † 25. 06. 1988 Todesursache: Drogenmissbrauch
Hillel Slovak

Hillel Slovak gründete 1967 die Tony Flow and the Miraculously Majestic Masters of Mayhem. Aus dieser Formation wurde später die Red Hot Chili Peppers. Nach einigen Alben kam er mit Drogen in Berührung und wurde später abhängig. Das machte sich sehr stark in der Musik der Red Hot Chili Peppers bemerkbar, sodass die anderen Mitglieder darüber nachdachten, ihn raus zuwerfen. Doch sie ließen davon ab. Nach einer Tournee, kurz vor den Studioaufnahmen, gab er sich den goldenen Schuss. Er verstarb am 25. 06. 1988.

Juli

  • Eddie Cleanhead Vinson

  • Gesang und Saxophon
  • Solokünstler/Band: Chester Boone, Cootie Williams Orchestra und Milt Larkin
  • 18. 12. 1917 - † 02. 07. 1988 Todesursache: Herzinfarkt
Eddie Cleanhead Vinson

Eddie Cleanhead Vinson (Bürgerlich Eddie Vinson), begann sehr früh zu musizieren und lernte in der Highschool das Saxophonspiel. Mit 18 Jahren trat er der Band um Chester Boone bei. Ein paar Jahre später spielte er in der Band um "Milt Larkin" mit. Bekannt wurde er dann im "Cootie Williams Orchestra". Hier wirkte er an Klassikern, wie "Cherry Red" mit. Er gründete seine eigene Band und brachte 2 Hits auf den Markt, "Kidney Stew" und "Cleanhead Blues" und spielte insgesamt 6 Alben ein. Er verstarb am 02. 07. 1988, nach einem Herzinfarkt.

August

  • Roy Buchanan

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: Waw Keen Valley Boys, Heartbeats und Oklahoma Bandstand
  • 22. 10. 1936 - † 14. 08. 1988 Todesursache: Suizid
Roy Buchanan

Roy Buchanan (Bürgerlich Leroy Buchanan), bekam mit 9 Jahren eine Gitarre und lernte das Instrument nach Gehör. Seine erste Band in der er spielte, hieß Waw Keen Valley Boys. Es folgten die Heartbeats und dann die Oklahoma Bandstand. Er wirkte an vielen Projekten mit und war auch in den 70er erfolgreich. Volltrunken und im Streit mit seiner Frau, wurde er, als die Polizei ihn nicht bändigen konnte, kurzerhand ins Gefängnis gesperrt. Am nächsten Morgen fand man ihn tot in seiner Zelle. Er soll sich erhängt haben.

  • Robert Calvert

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Hawkwind, Amon Düül u.a.
  • 09. 03. 1945 - † 14. 08. 1988 Todesursache: Herzinfarkt
Robert Calvert

Robert Calvert (Bürgerlich Robert Newton Calvert), wurde als Frontmann der psychedelischen Hard-Rock Formation Hawkwind bekannt. Er stand ab 1971 am Mikrofon und war als Songschreiber für viele Songs verantwortlich. Sie hatten mit "Silver Machine" den Top-Ten-Hit. Während Hakwind und nach der Trennung 1978, brachte er 9 Solo-Alben heraus. "Marc Bolan" plante ein gemeinsames Projekt mit ihm, doch der Autounfall von Bolan ließ es nicht dazu kommen. 1988 machte er Aufnahmen mit Amon Düül. In letzter Zeit litt es an einer Bipolarer Störung (manische-depressive Störung) und starb am 14. 08. 1988, nach einem Herzinfarkt.

September

Oktober

  • Son House

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 21. 03. 1902 - † 19. 10. 1988 Todesursache: Alzheimer
Son House

Son House (Bürgerlich Eddie James House Jr.), kam erst mit 24 Jahren mit dem Delta-Blues in Berührung. Er lernte das Gitarrenspielen und kam erstmalig mit "Charley Patton" und dem legendären "Willie Brown" zusammen. 1930 folgten die ersten Aufnahmen. Mitte der 40er zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück und startete dann Mitte der 60er wieder durch. Anfang der 70er zog er sich ganz aus dem Geschäft und starb am 19. 10. 1988.

November

Dezember

  • Roy Orbison

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: Traveling Wilburys
  • 23. 04. 1936 - † 06. 12. 1988 Todesursache: Herzinfarkt
Roy Orbison

Roy Orbisons (Bürgerlich Roy Kelton Orbison) größter Hit als Solist, war: "Pretty Woman". Seine erfolgreichste Zeit hatte er in den 60er und 70er Jahre. Vor seinem Tod schloss er sich den Traveling Wilburys an, mit den Legendären Musikern: "Georg Harrison", "Tom Petty", "Bob Dylan" und "Jeff Lynn". Er starb am 06. 12. 1988, an Herzversagen, noch vor der Veröffentlichung des Super-Albums "Traveling Wilburys Vol. 1". Er hatte in den 90er in Zusammenarbeit mit Jeff Lynn noch zwei Superhits mit, "I Drove All Night" und "California Blue".

  • Sylvester

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 06. 09. 1947 - † 16. 12. 1988 Todesursache: Aids
Roy Orbison

Sylvester (Bürgerlich Sylvester James), wurde in der Discozeit der 70er und 80er bekannt. Er brachte es auf 5 goldene Schallplatten und hatte Hits wie: "Dance", "Do You Wanna Funk" und "You Make Me Feel". "You Make Me Feel" wurde später noch einmal ein großer Hit mit "Jimmy Somerville". Er hatte Backgroundsängerinnen wie "Izora Rhodes Armstead" und "Martha Wash", die später als "The Weather Girls" auftraten. Seine Outfits machten die Bühnenshow zu Erlebnis. Er starb am 06. 12. 1988, an Aids.

  • Curtis Hobock

  • Gitarre, Piano und Gesang
  • Solokünstler/Band: Stardusters
  • 07. 05. 1926 - † 1987 Todesursache: Unbekannt
Curtis Hobock

Curtis Hobock (Bürgerlich Curtis Edgar Hobock, Jr.), kam erst mit 32 Jahren zur Musik. Er stieg bei den Stardusters ein. Ihre Musik umfasste Country und Rockabilly. 1959 folgten die ersten Aufnahmen: "The Whole Towns Talking" und "Do You Think". Nach einige weiteren Aufnahmen und den darauffolgenden Misserfolgen, gab er 1966 die Musik auf. Er widmete sich ab da seiner Familie und starb am 10. 12. 1987.

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