Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • John Levy

  • Bass, Violine und Piano
  • Solokünstler
  • 11. 04. 1912 - † 20. 01. 2012 Todesursache: Natürlicher Tod
John Levy

John Levy (Bürgerlich John O. Levy), erlernte schon sehr früh das Violinen- und etwas später das Pianospielen. Doch mit 17 entschied er sich dann für den Bass. Er spielte in den folgenden Jahren mit einigen derzeitigen Jazzgrößen wie: "Milt Jackson" oder "Billie Holiday". Ab 1948 erkannte er, dass er das Talent zum Management besaß und nahm "Randy Crawford" und "Roberta Flack" unter Vertrag. Levy starb im hohen Alter von 99 Jahren.

  • Etta James

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Otis und Etta James & the Peaches
  • 25. 01. 1938 - † 20. 01. 2012 Todesursache: Lungenentzündung
Etta James

Etta James (Bürgerlich Jamesetta Hawkins), bekam schon mit 5 Jahren Gesangsunterricht. Mit 14 Jahren gründete sie das Trio, The Creolettes. Danach nannte sich die Band in The Otis um und hatten mit "The Wallflower" ihren ersten Hit. Sie wechselten erneut ihren Namen und nannte sich von nun an, Etta James & the Peaches. Ihr kommerzieller Erfolg hielt sich bis in die 70er an. Ab da und bis zu ihrem Tod (sie starb an einer Lungenentzündung), hatte sie nur noch mäßigen Erfolg.

Februar

  • Larry Rhino Reinhart

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: Iron Butterfly, Captain Beyond, Bittersweet, Thunderbeats u.a.
  • 07. 07. 1948 - † 02. 02. 2012 Todesursache: Leberzirrhose
Larry Rhino Reinhart

Larry Rhino Reinhart (Bürgerlich Larry Reinhart), lernte früh die Gitarre zu spielen und wirkte in verschiedenen Bands mit. 1970 stieß er auf die US-amerikanische Rockband Iron Butterfly, die gerade ihren Superhit "In-A-Gadda-Da-Vida", mit großem Erfolg am Markt platzieren konnten. Er stieg ein, verblieb aber nur kurze Zeit, da sich die Band 1971 auflöste (Neugründung ab 1975). "Lee Dorman", Larry Rhino Reinhardt, "Rod Evans" und "Bobby Caldwell" gründeten die Band "Captain Beyond". Die Formation brachte 4 Alben heraus. Im Anschluss wirkte er an vielen Projekten mit. Er verstarb am 02. 02. 2012, an Leberzirrhose.

  • Whitney Houston

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 09. 08. 1963 - † 11. 02. 2012 Todesursache: Drogenmissbrauch
Whitney Houston

Whitney Houston (Bürgerlich Whitney Elizabeth Houston), zog mit ihrer 3 Oktavenstimme alle in den Bann. Mit über 170 Mio. verkauften Tonträger, zählt sie zu der erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten. Weitere große Erfolge hatte sie mit dem Film "Bodyguard" und dem Lied "I Will Always Love You". Doch auch bei ihr hatte der Erfolg tiefe Narben hinterlassen. Gescheiterte Ehen, Alkohol und Drogensucht ließen ihre letzten Auftritte zu einem Debakel werden. Sie starb im Alter von 49 Jahren.

  • Louisiana Red

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: John Lee Hooker und Stormy Monday Bluesband u.a.
  • 23. 03. 1932 - † 25. 02. 2012 Todesursache: Schlaganfall
Louisiana Red

Louisiana Red (Bürgerlich Iverson Minter), wuchs im Waisenhaus auf und sein größtes Vorbild war "Muddy Waters". Er machte seine erste Aufnahmen, von denen aber nur Aufnahmen ab 1949 bestehen. Er spielte mit Größen wie: "John Lee Hooker". Seine meisten Titel nahm er als Solokünstler auf. 2006 wurde sogar ein Dokumentarfilm, mit dem Titel "Red and Blues" über ihn gedreht. Er brachte es auf über 60 Aufnahmen. Am 25. 02. 2012, erlag er einem Schlaganfall.

  • Hazy Osterwald

  • Gesang, Piano und Trompete
  • Band: Hazy Osterwald Sextett und Hazy Osterwald Jetset
  • 18. 02. 1922 - † 26. 02. 2012 Todesursache: Parkinson
Hazy Osterwald

Die größten Hits hatte Hazy Osterwald (Bürgerlich Rolf Erich Osterwalder), mit dem "Kriminal-Tango" und dem "Konjunktur-Cha-Cha". Beide Titel spielte er mit dem Hazy Osterwald Sextett ein, dass er im Mai 1949, gründete. Nach anfänglichen Versuchen in Amerika Fuss zu fassen, kamen sie ohne Vertrag nach Europa zurück. Hier hatten sie Erfolg und nannte sich in den späten 70ern Hazy Osterwald Jetset. Ende der 90er litt er an der Parkinson-Krankheit und verstarb am 26. 02. 2012.

  • Davy Jones

  • Gesang und Percussion
  • Solokünstler/Band: The Monkees
  • 30. 12. 1945 - † 29. 02. 2012 Todesursache: Herzinfarkt
Davy Jones

Davy Jones (Bürgerlich David Thomas Jones), war Sänger der US-amerikanischen Poprock-Band The Monkees. Bevor er 1965 die Formation mitbegründete, war er schon im Showgeschäft in Musicals oder Fernsehshows tätig. Mit den Monkees hatte er 2 Riesenhits, "I`m Believer" und "Daydream Believer". Neben "Micky Dolenz" war er der Frontsänger und mit der Band in 58 Fernseh-Episoden, mit dem Titel "Die Monkees", zu sehen. 1971 ließ der Erfolg nach und die Band brach auseinander. Er machte eine Solokarriere und hatte mit "Girl" nochmal Erfolg. Er starb am 29. 02. 2012, nach einer Herzattacke.

März

  • Ronnie Montrose

  • Gitarre
  • Band: Montrose
  • 29. 11. 1947 - † 03. 03. 2012 Todesursache: Suizid
Ronnie Montrose

Ronnie Montrose litt schon seit seiner Kindheit darunter, nie -gut genug- zu sein und erlernte sein Instrument bis zum Exzess. Zunächst war er Gastmusiker bei "Van Morrison" und der "Edgar Winter Group", gründete aber dann 1973 die Hardrock-Band Montrose. Im selben Jahr kam das gleichnamige Album heraus und bekam "Platin". Es folgten weitere 5 Alben. Er starb am 03. 03. 2010, nach einem Selbstmordversuch.

  • James T. Ellis

  • Gesang
  • Band: The Trammps
  • 15. 11. 1937 - † 08. 03. 2012 Todesursache: Alzheimer
James T. Ellis

James T. Ellis war der Frontsänger der Disco Band The Trammps. Mit ihnen hatte er in den 70er einige Charts Hits. So kam die Band in ihrer Glanzzeit auf ca. 18 LP/CDs. Den größten Hit hatten die The Trammps im Jahr 1976, mit dem Hit "Disco Inferno". Weitere Songs wie: "Hold Back the Night" und "That's Where the Happy People Go", folgten. Sie gehörten zu den angesagten Discoformationen der 70er. Im Alter litt James T. Ellis an Alzheimer und verstarb im Alter von 74 Jahren, am 08. 03. 2012.

  • Michael Hossack

  • Schlagzeug
  • Band: The Doobie Brothers
  • 17. 10. 1946 - † 12. 03. 2012 Todesursache: Krebs
Michael Hossack

Michael Hossack (Bürgerlich Michael Joseph Hossack), lernte im jugendlichen Alter das Trommeln und spielte früh in regionalen Bands mit. 1972 stieg er als zweiter Schlagzeuger bei der US-amerikanische Rockband The Doobie Brothers ein. 1972 kam das Album "Toulouse Street" heraus,. Daraus wurden die beiden Single-Hits "Listen to the Music" und "Jesus is just alright" ausgekoppelt. Insgesamt brachte die Band mehr als 13 Alben heraus. Michael Hossack blieb bis 2010 der Band treu und zog sich dann aus gesundheitlichen Gründen zurück. Am 12. 03. 2012, erlag er seinem Krebsleiden.

April

  • Barney McKenna

  • Banjo, Gesang, Akkordeon und Mandoline
  • Band: The Dubliners und The Chieftains
  • 16. 12. 1939 - † 05. 04. 2012 Todesursache: Natürlicher Tod
Barney McKenna

Barney McKenna (Bürgerlich Bernard Noël McKenna), war Gründungsmitglied neben "Ronnie Drew", "Luke Kelly", "Ciarán Bourke", und bis zu seinem Tod bei den "The Dubliners", die großen Erfolg mit Irish Folk Music hatten. In Musikerkreisen wurde er auch "Banjo Barney From Donnycarney" genannt. Neben den Dubliners spielte er auch bei den The Chieftains mit, die ebenfalls irische Musik machten. Sein Banjospiel prägte maßgeblich den Sound der Dubliners. Auf Grund seiner Diabetes, litt sein Augenlicht von Jahr zu Jahr mehr. Aussagen zur Folge, ist er am 05. 04. 2012, in seinem Haus zusammengebrochen und auf dem Weg ins Krankenhaus friedlich Eingeschlafen. Mit ihm wurde auch das Aus der Dubliners besiegelt.

  • Levon Helm

  • Gesang, Schlagzeug und Mandoline
  • Band: The Band und Levon and the Hawks
  • 26. 05. 1940 - † 19. 04. 2012 Todesursache: Krebs
Levon Helm

Levon Helm (Bürgerlich Mark Lavon Helm), spielte zuerst in der Band Levon and the Hawks mit, bevor die Legendäre Formation The Band gründete. Er spielte dort Hauptsächlich als Drummer und übernahm auch Gesangparts. The Band wurde auch als Begleitband von "Bob Dylan" bekannt. Levon Helm verließ für 2 Jahre die Formation und kehrte 1967 zurück. Der bekannteste Hit von The Band war "The Night They Drove Old Dixie Down". Am 19. April 2012, starb er an den Folgen einer Krebserkrankung.

Mai

  • MCA/Adam Yauch

  • Gesang und Bass
  • Band: Beastie Boys
  • 05. 08. 1964 - † 04. 05. 2012 Todesursache: Krebs
Adam Yauch

Adam Yauch (Bürgerlich Adam Nathaniel Yauch), war 1979 Gründungsmitglied der Beastie Boys und hatte sich unter dem Pseudonym MCA einen Namen gemacht. Mit den Beastie Boys hatte er 1986 mit "Licensed to Ill" den Durchbruch. Von Punk zum Hip Hop verkauften sie 40 Mio. Tonträger in Folge und sie hatten 4 Nr.1 Alben in den USA. Am 04. Mai 2012, verstarb er im Alter von 47 Jahren an den Folgen von Ohrspeicheldrüsenkrebs.

  • Donald Dunn

  • Bass
  • Band: Booker T. & the M.G.’s, Blues Brothers und The Royal Spades
  • 24. 11. 1941 - † 13. 05. 2012 Todesursache: Im Schlaf verstorben
Donald Dunn

Donald Dunn ersetzte 1965 den Bassist und Mitbegründer der Band Booker T. & the M.G.’s, "Lewie Steinberg". Danach spielte er bei den Blues Brothers. Er wirkte in den gleichnamigen Filmen "Blues Brothers" und "Blues Brothers 2000" mit. Aus seiner Anfangszeit erhielt er den Spitzname, "Duck". Seine erste Band hieß The Royal Spades. Großen Erfolg hatte er auch mit Booker T. & the M.G.’s. Mit ihnen verzeichnete er einige Nummer 1 Hits, u.a. "Time is Tight" u.v.m. . Am 13. 05. 2012, verstarb er im Alter von 71 Jahren.

  • Donna Summer

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 31. 12. 1948 - † 17. 05. 2012 Todesursache: Lungenkrebs
Donna Summer

Donna Summer (Bürgerlich LaDonna Adrian Gaines), war die angesagte Disco-Pop-Queen der 70er. Sie soll in ihrer Schaffenszeit über 130 Millionen Scheiben verkauft haben. Ihre größten Hits waren u.a. "Love to Love You Baby" und "I Feel Love". Sie hatte in Folge noch einige Top 1 Hits. Am Ende der Disco-Ära ließ auch ihr überwältigender Erfolg langsam nach. Sie starb am 17. 05. 2012, im Alter von 63 Jahren an Lungenkrebs.

  • Robin Gibb

  • Gesang
  • Band: Bee Gees
  • 22. 12. 1949 - † 20. 05. 2012 Todesursache: Krebs
Robin Gibb

Robin Gibb (Bürgerlich Robin Hugh Gibb), war die tragende Stimme neben Barry Gibb, in der Popformation Bee Gees. Sie verkauften mehr als 200 Mio. Tonträger. Das Pop-Trio bestand außer ihm, seinem Bruder "Barry Gibb" und seinem Zwillingsbruder "Maurice Gibb". Sie spielten endlos viele Hits ein. Seinen größten Hat hatte in der mit "Saved by the Bell". Die Band selbst brillierte jedoch mit Klassiker wie: "Words", "Massachusetts", "Night Fever" u.v.m. . Ab 1980 wurde es still um die Drei. Robin Gibb machte i.d.Z. Soloalben und schrieb einen weiteren Hit mit "Juliet". Am 20. Mai 2012, starb er an den Folgen einer Krebserkrankung.

  • Doc Watson

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 03. 03. 1923 - † 29. 05. 2012 Todesursache: Darmkrebs
Doc Watson

Doc Watson (Bürgerlich Arthel Lane Watson) war im Country, Bluegrass, Gospel und Folk beheimatet. Er erblindete im jugendlichen Alter und kam in der Blindenschule mit Musik in Berührung. Mit seinem erlernten und seinem persönlichen Stil, dauerte es dennoch 30 Jahre, bevor er mit seiner Musik bekannt wurde. Er spielte in der folgenden Zeit mit einigen Größen der Musikszene zusammen. Außerdem war er Mitglied einiger Bands. Er verstarb im Alter von 89 Jahren, am 29. 05. 2012.

Juni

  • Herb Reed

  • Gesang
  • Band: The Platters
  • 07. 08. 1928 - † 07. 06. 2012 Todesursache: Herzkrank
Herb Reed

Herb Reed war die Bass-Stimme der "The Platters", die in den 50er Jahren einige Hits hatten, wie "Only You", "My Prayer" und "The Great Pretender". Herb Reed war Sänger in der Band von 1953–1969. Sie schrieben erstmals erfolglos viele Songs, bis sie "Only You" auf Papier brachten. Zuerst wollte den Song keiner veröffentlichen. Lediglich als B-Seite konnte "Only You" auf einer Platte gepresst werden. Doch die Zuhörer entschieden anders und so wurde der Titel ein Millionenseller. Er war bis zum Schluss der letzte der Platters, der dafür sorgte, dass diese Formation bis in seinen Tod hinein nicht verramscht wurde. Er starb im Alter von 83 Jahre, am 16. 02. 2012.

  • Bob Welch

  • Gesang und Gitarre
  • Band: Fleetwood Mac und Paris
  • 31. 08. 1945 - † 07. 06. 2012 Todesursache: Suizid
Bob Welch

Bob Welch wurde als Gitarrist der Band Fleetwood Mac bekannt. 1971 trat er der Band bei und blieb ihnen 3 Jahre treu. 1974 verließ er sie wieder und gründete eine eigene Formation mit dem Namen, Paris. Mit dem Album "French Kiss" hatte er Erfolg. Aus dem Album kamen seine größten Hits "Sentimental Lady" und "Ebony Eyes" hervor. Zur gleichen Zeit hatte Fleetwood Mac mit "Rumours" einen Millionenseller mit der Sängerin "Stevie Nicks". Im Alter von 66 Jahren trat er freiwillig, am 07. 06. 2012, aus dem Leben.

Juli

  • Margot Werner

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 08. 12. 1937 - † 01. 07. 2012 Todesursache: Suizid
Margot Werner

Margot Werner war eine österreichische Chansonsängerin. Doch bevor sie zu singen anfing, war sie Balletttänzerin und bekam mit drei Jahren schon Ballettunterricht. 1972 wurde dann ihr Gesangstalent entdeckt. Doch es dauerte noch 5 Jahre bevor sie mit "So ein Mann" die Hitparade stürmte. Außerdem begann sie eine Schauspielkarriere, in der sie in vielen Filmen zusehen war. Das Allroundtalent starb am 01. 07. 2012, nach dem sie im Krankenhaus aus dem Fenster sprang. Jede Hilfe kam zu spät.

  • Bert Berger

  • Gesang und Bass
  • Band: Cindi & Bert
  • 12. 09. 1945 - † 14. 07. 2012 Todesursache: Lungenentzündung
Bert Berger

Bert Berger (Bürgerlich Norbert Maria Berger), war der männliche Part bei Cindy & Bert. Das Deutsche Schlagerduo wurde in den 70er Jahre bekannt. Sie kamen 1965 zusammen und hatten Hits wie: "Immer wieder Sonntags", "Spaniens Gitarren", "Aber am Abend, da spielt der Zigeuner" usw. . Die Beiden waren bis 1988, 21 Jahre ein Paar. Danach gingen Beide ihre eigenen musikalischen Wege, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Bert Berger verstarb an den Folgen einer Lungenentzündung.

  • Jon Lord

  • Keyboard
  • Band: Deep Purple
  • 09. 06 1941 - † 16. 07. 2012 Todesursache: Bauchspeicheldrüsenkrebs
Jon Lord

Jon Lord (Bürgerlich Jonathan Douglas Lord), bekam im Alter von 5 Jahren Klavierunterricht und lernte die klassische Musik kennen. Mit 19 hatte er seine ersten Gigs. Dann gründete er mit "Nick Simper" 1968 die Rockband, Deep Purple. Später bestand die Formation aus "Jon Lord", "Ian Paice", "Ritchie Blackmore", "Ian Gillan" und "Roger Glover". Die Band startete eine Weltkarriere in Sachen Rockmusik. Ihr wohl größter Erfolg war die LP "Deep Purple in Rock". Jon Lord stieg 2002 endgültig aus. Er war ein begnadeter Keyboarder. Deep Purple steht auch nach dem seinem Tod, bis in die heutige Zeit, auf der Bühne. Jon Lord verstarb am 16. 07. 2012, an Bauchspeicheldrüsenkrebs. (Jon Lord links im Bild neben Ian Gillan).

  • Kitty Wells

  • Sängerin
  • Solokünstler/Band: Deason Sisters, Johnny Wright and the Harmony Girls
  • 30. 08. 1919 - † 16. 07. 2012 Todesursache: Schlaganfall
Kitty Wells

Kitty Wells (Bürgerlich Ellen Muriel Deason) gründete mit ihren Schwestern die Deason Sisters. Dann trat sie mit den Johnny Wright and the Harmony Girls auf. Hier spielte zeitweise die Countrylegende "Chet Atkins" mit. Ab 1945 trat sie als Solokünstlerin "Kitty Wells" auf. 1949 kamen die ersten Aufnahmen zustande, die aber keinen Anklang fanden. Die Plattenfirma warf sie raus und sie widmete sich 3 Jahre ihrer Familie. 1952 wurde ihr der Song "It Wasn’t God Who Made Honky Tonk Angels" angeboten. Sie schlug und es wurde der größte Country-Hit der 50er Jahre. Er hielt sich sechs Wochen auf Platz 1 der Charts. In ihrer Karriere konnte sie 23 Top-10-Hits verbuchen. 2000 verabschiedete sie sich von der Bühne und starb am 16. 07. 2012, nach einem Schlaganfall.

  • Tony Martin

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Red Peppers
  • 25. 12. 1913 - † 27. 07. 2012 Todesursache: Natürlicher Tod
Tony Martin

Tony Martin (Bürgerlich Alvin Morris), war Bariton-Sänger und Schauspieler in Filmmusicals zwischen 1935 und 1960. Er sang im Knabenchor und gründete einige Jahre später seine erste Band The Red Peppers. Doch der Erfolg stellte sich erst ein, als er dem Orchester von "Tom Guran" beitrat. Seine größten Hits, mit denen er sich in die Herzen der Menschen gesungen hat, waren, "To Each His Own", "There's No Tomorrow", "Begin the Beguine" usw. . Er sang und war Schauspieler an der Seite von Größen wie: "Rita Hayworth", "Judy Garland" und den "Marx-Brothers". Er verstarb im Alter von 98 Jahren.

August

  • Lucius Reichling

  • Gesang, Geige, Gitarre, und Mandoline
  • Band: Truck Stop
  • 08. 03. 1947 - † 14. 08. 2012 Todesursache: Krebs
Lucius Reichling

Lucius Reichling war einer der Sänger der Country-Band Truck Stop. Truck Stop gründete sich 1979 und Lucius Reichling war von Anfang an dabei. Sie spielten einige Alben ein, die sich aber nur schleppend verkauften. Ab 1977 sangen sie fast nur noch deutschsprachig, was sich bei den Verkaufszahlen widerspiegelte. Ihr größter Hit war "Ich möchte so gern Dave Dudley hör’n". Es folgten weitere wie: "Take it easy altes Haus" und "Der wilde wilde Westen". Er verstarb am 14. 08. 2012, im Alter von 65 Jahren an einem zu spät erkannten Krebsleiden.

  • Scott McKenzie

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Journeymen und Mamas and the Papas
  • 10. 01. 1939 - † 18. 08. 2012 Todesursache: Nervenleiden
Scott McKenzie

Scott McKenzies (Bürgerlich Philip Blondheim), erste Band hieß Smoothies. Bandleader war "John Phillips". Aus den Smoothies wurde die Journeymen, die drei Alben herausbrachten. Er stieg aus und machte eine Solokarriere. John Phillips hatte die "The Mamas and the Papas" gegründet und schrieb ihm den One-Hit-Wonder "San Franzisco". Es wurde die Hymne der Hippie-Kultur. Leider konnte er keinen weiteren Hit mehr landen. John Phillips holte ihn 1986-1993 zu den Mamas and the Papas. 2000 zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück. Er starb an den Folgen eines schweren Nervenleidens.

September

  • Joe South

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 28. 02. 1940 - † 05. 09. 2012 Todesursache: Herzversagen
Joe South

Joe South (Bürgerlich Joseph Alfred Souter), war Sänger und Songwriter. Er hatte in den 70er mit dem Song "Games People Play" und "Down in the Boondocks", beachtliche Erfolge erzielt. Doch finanziell hatte er mit dem Song "Rose Garden", den er für "Lynn Anderson" schrieb, den größten kommerziellen Erfolg. Er begleitete u.a. "Aretha Franklin", "Bob Dylan", "Tommy Roe", "Simon & Garfunkel" u.v.m. , an der Gitarre. Im Alter von 72 Jahren verstarb er am 05. 09. 2012, nach einem Herzversagen.

  • Manfred Praeker

  • Bass, Gesang, Keyboard und Schlagzeug
  • Band: Spliff und Nina Hagen Band, Lokomotive Kreuzberg
  • 25. 09. 1951 - † 17. 09. 2012 Todesursache: Unbekannt
Manfred Praeker

Manfred Praekers erste Band hieß 1973, Lokomotive Kreuzberg. Nachdem sich die Band auflöste und mit ihm neu formierte, wurde aus ihr die Nina Hagen Band. Er trat 1980 Spliff bei. Mit Spliff hatte er eine Menge Hits, u.a.: "Carbonara“ und "Das Blech“. Er wurde auch als Musikproduzent tätig und war erfolgreich mit "Nena", "Die Ärzte" und "Extrabreit". In den letzten Jahren betrieb er ein Tonstudio. Er starb am 17. 09. 2012, nach langer Krankheit.

  • Andy Williams

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Williams Brothers
  • 03. 12. 1927 - † 25. 09. 2012 Todesursache: Blasenkrebs
Andy Williams

In Andy Williams (Bürgerlich Howard Andrew Williams) erste Band spielten außer ihm, seine Brüdern Dick und Don. Sie nannten sich The Williams Brothers. Mit 25 Jahren arbeitete er an seiner Solokarriere. Zuerst sang er noch R´n´Roll, bis er dann 4 Jahre später entdeckt wurde und sich als Popsänger etablierte. 1957 kam der erste Nummer 1 Hit, "Butterfly" heraus. Doch sein wohl größter Hit war "Moon River". In den 70er hatte er sogar eine eigene Fernsehshow (The Andy Williams Show). Am 25. 09. 2012, verstarb er im Alter von 84 Jahren an Blasenkrebs.

Oktober

November

Dezember

  • Dave Brubeck

  • Piano und Cello
  • Band: Dave Brubeck Quartet
  • 06. 12. 1920 - † 05. 12. 2012 Todesursache: Herzversagen
Dave Brubeck

Dave Brubecks (Bürgerlich David Warren Brubeck) Vorbild war, "Benny Goodman". Mit 4 Jahren bekam er schon Klavierunterricht. So leitet er auch schon früh ein kleineres Orchester. Nach dem Krieg wechselte er von der Country- zur Jazzmusik. Er spielte in Bands und tourte durch die Lande. Dann gründete er das Dave Brubeck Quartet, mit dem er maßgeblich Erfolg hatte. Doch erst mit dem Album "Time Out", kam der große Durchbruch. Es folgten weitere. Er verstarb am 05. Dezember 2012, im Alter von 91 Jahren an Herzversagen.

  • Ravi Shankar

  • Sitar
  • Solokünstler
  • 07. 04. 1920 - † 11. 12. 2012 Todesursache: Herzinsuffizienz
Ravi Shankar

Ravi Shankar (Bürgerlich Robindro Shaunkor Chowdhury), lernte das Tanzen, bevor er sich dem Zupfinstrument der Sitar, zuwendete. Mit 13 Jahren spielte er in einigen Bands, die indische Musik zelebrierten, mit. Es folgten die ersten Tourneen durch Europa und den USA. Richtig bekannt wurde er durch das Zusammentreffen mit den "Beatles". Er wurde zum Lehrmeister von "George Harrison" und letztendlich, den Beatles. George Harrison nahm einige Stücke mit der Sitar auf. Bis ins hohe Alter war er musikalisch aktiv. Er starb am 11. 12. 2012, im Alter von 91 Jahren.

  • Eddie Guitar Burns

  • Gitarre, Mundharmonika und Gesang
  • Solokünstler
  • 08. 02. 1928 - † 13. 12. 2012 Todesursache: Herzfehler
Eddie Burns

Eddie Guitar Burns (Bürgerlich Eddie Burns), brachte sich das Mundharmonika- und Gitarrenspielen selbst bei. Mit 20 Jahren nahm er die erste Scheibe, "Notoriety Woman" auf. Er war bei einigen Aufnahmen von "John Lee Hooker" dabei, und hatte zu der Zeit noch das Pseudonym "Big Daddy", sowie "Little Eddie" und "Big Ed". Doch bekannt wurde er erst in den 60er, als er sich in Eddie Guitar Burns umbenannte. Es folgten weitere 9 Singles und 5 Alben. Er starb am 13. 12. 2012, nach einem Herzversagen.

  • Fontella Bass

  • Gesang und Piano
  • Solokünstler
  • 03. 07. 1940 - † 26. 12. 2012 Todesursache: Herzinfarkt
Fontella Bass

Fontella Bass sang im Alter von 6 Jahren schon im Gospelchor. Es folgten Gesangswettbewerbe und dann die Chance, im lokalen Radiosender zu singen. Die ersten Aufnahmen verkauften sich noch mit mäßigem Erfolg. 1964 sang sie erstmalig im Duett, mit "Bobby McClure", und hatte einige Chart-Hits mit ihm. 1965 kam dann der ganz große Durchbruch, mit ihrem wohl bekanntesten Hit "Rescue Me". Es folgten noch einige Aufnahmen, die sich aber nie mehr so hoch in den Chart platzieren konnten. Im Alter von 92 Jahren verstarb sie, nach einem Herzinfarkt, am 26. 12. 2012.

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