Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Steve Clark

  • Gitarre
  • Band: Def Leppard und Electric Chicken
  • 23. 04. 1960 - † 08. 01. 1991 Todesursache: Drogen und Alkohol
Steve Clark

Steve Clark (Bürgerlich Stephen Maynard Clark), bekam mit 11 Jahren seine erste Gitarre und gründete später die Band Electric Chicken. Ohne nennenswerten Erfolg wechselte er 1978 zu der damals noch unbekannten Rock-Band Def Leppard. In der Folge konnte er sich auch als Songwriter in der Band etablieren. Außerdem erhielt er innerhalb der Band den Spitznamen "The Riffmaster". Er war an den meisten Alben von Def Leppard beteiligt und starb am 08. 01. 1991, an einem Cocktail an Drogen und Alkohol.

Februar

  • Webb Pierce

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 08. 08. 1921 - † 24. 02. 1991 Todesursache: Krebs
Webb Pierce

Webb Pierce zog mit 15 Jahren schon als Sänger umher und wurde regional durch die lokalen Radiostation bekannt. Doch es sollte noch 13 Jahre dauern, bis er die ersten Aufnahmen machte, die dann aber auch noch erfolglos blieben. Erst der Wechsel zum Decca Label brachte ihm, mit der ersten Single "Wondering", Platz 1 ein. Es folgten weitere Hits wie, "Slowly", "Why Baby Why", "Teenage Boogie", "Back Street Affair" u.v.m. , in den kommenden Jahren. Mitte der 60er ließen die Verkaufszahlen nach und erst 1982 konnte er im Duett mit "Willie Nelson" mit dem Song "In The Jailhouse Now", noch einmal einen Hit landen. Er war bis zu seinem Tod, am 24. 02. 1991, musikalisch aktiv.

März

  • Serge Gainsbourg

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 02. 04. 1928 - † 02. 03. 1991 Todesursache: Herzinfarkt
Serge Gainsbourg

Serge Gainsbourg (Bürgerlich Lucien Ginsburg), war ein französisches Multitalent, der neben seiner Tätigkeit als französischer Chansonnier, auch noch ein Filmschauspieler, Komponist, Maler und Schriftsteller war. Des weiteren hatte er zu seiner Zeit die Musik in Frankreich als Songwriter maßgeblich mit beeinflusst. Er schrieb u.a. den Song für "France Gall", "Poupée de cire, poupée de son". Mit "Jane Birkin", sang er 1969 den Hit, "Je t'aime... moi non plus", den beide weltweit bekannt machte. Er brachte eine Unzahl an Alben heraus und wirkte in Filmen mit. Sein Lebenswandel (rauchen und trinken), brachte ihm am 02. 03. 1991, einen Herzinfarkt ein, von dem er sich nicht mehr erholte.

  • Trude Herr

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 04. 05. 1927 - † 16. 03. 1991 Todesursache: Herzversagen
Trude Herr

Trude Herr starb am 16. März 1991 in Lauris, einem kleinen Dorf bei Aix-en-Provence in Südfrankreich, an Herzversagen. Sie wurde in ihrer Heimatstadt Köln beerdigt. Sie war sehr stark in der Kölner Karnevalszeit aktiv und sang bei vielen Veranstaltungen ihre Lieder mit großem Erfolg. Ihr größter Hit war "Ich will keine Schokolade". Aber auch erste Musik mit anspruchsvolleren Texten besang sie: u.a. "Niemals geht man so ganz". Sie spielte außerdem in über 30 Filmen mit.

April

  • Gene Clark

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Byrds, Gene Clark Group und Surf Riders
  • 17. 11. 1944 - † 08. 04. 1991 Todesursache: Herzinfarkt
Gene Clark

Gene Clark (Bürgerlich Harold Eugene Clark), spielte in seiner Jugend bei den Surf Riders mit. Doch dort konnte er sich als Musiker nicht wirklich ausleben. In Kalifornien traf er auf "Roger McGuinn" und "David Crosby". Sie gründeten die "The Byrds" und nahmen "Chris Hillman" und "Michael Clarke" mit ins Boot. Die Byrds hatten mit dem "Bob Dylan" Song "Mr. Tambourine Man" einen Welthit. Gene Clark schrieb für die Byrds und hatte mit "Eight Miles High" seinen bekanntesten Titel. Mitte der 60er stieg er bei den Byrds aus und begann eine Solokarriere. Ein Album folgte, aber ohne nennenswerten Erfolg. 1973 kamen die Byrds wieder zusammen, aber auch diese Comeback war ein Abklatsch der früheren Zeiten. 1980 hatte er seinen Zenit überschritten und Alkohol- und Drogenprobleme bestimmten sein Leben. Er starb am 08. 04. 1991, nach einem Herzinfarkt.

  • Dead

  • Gesang
  • Band: Morbid und Mayhem
  • 16. 01. 1969 - † 08. 04. 1991 Todesursache: Suizid
Dead

Dead (Bürgerlich Per Yngve Ohlin), gründete mit 17 Jahren die Death-Metal-Band Morbid. Doch mit der Formation konnte er nicht wirklich warm werden und auch der große Durchbruch blieb ihm und der Band verwehrt. Er bekam 1988 das Angebot bei Mayhem als Sänger einzusteigen, dem kam er nach. Aber auch hier konnte er den Erfolg, den die Band später erhielt nicht wirklich auskosten, da er sich am 08. 04. 1991, die Pulsadern aufschnitt und sich dann noch erschoss. Seltsam aber wahr.

  • Steve Marriott

  • Gitarre und Gesang
  • Band: The Small Faces und Humble Pie
  • 30. 01. 1947 - † 20. 04. 1991 Todesursache: Verbrand
Steve Marriott

Steve Marriott (Bürgerlich Stephen Peter Marriott), wurde schon als Kinderstar im Musical "Oliver" bekannt. Er gründete neben "Ian McLagan", "Ronnie Lane" und "Kenney Jones" 1965 die "Small Faces". Mit ihnen hatte er Hits wie: "Sha-La-La-La-Lee" und "Hey Girl" und weitere. Er verließ die Band und trat 1968 "Peter Framptons" Humble Pie bei. Es folgten Hits wie, "Natural Born Boogie". Er wirkte in seiner Schaffenszeit an über 25 Alben mit und starb nach einem Schwelbrand, die durch seine eigene Zigarette verursacht wurde.

  • Johnny Thunders

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: New York Dolls und The Heartbreakers
  • 15. 07. 1952 - † 23. 04. 1991 Todesursache: Drogen
Johnny Thunders

Johnny Thunders (Bürgerlich John Anthony Genzale), war von 1970 bis 1975 Gitarrist bei der Band New York Dolls. Danach spielte er bei der Formation Heartbreakers an der Gitarre. Ab 1987 versuchte er sein Glück als Solokünstler. Im Laufe seiner Karriere brachte es auf über 13 Alben, auf denen er mitwirkte und kam auch mit Drogen in Berührung und starb dann, am 23. 04. 1991, an den Folgen des Missbrauchs.

Mai

Juni

  • David Ruffin

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Temptations
  • 18. 01. 1941 - † 01. 06. 1991 Todesursache: Überdosis Drogen
David Ruffin

David Ruffin (Bürgerlich Davis Eli Ruffin), wurde bekannt als Leadsänger Soulformation "The Temptations". Mit ihnen konnte er große Erfolg erzielen. Er trennte sich aber 1968 von ihnen und versuchte eine Solokarriere auf die Beine zu stellen. Mit "My Whole World Ended" und "Walk Away from Love" konnte er sich noch einigermaßen platzieren. Aber den Erfolg, den er mit den Temptations hatte, konnte er als Solist nie mehr erreichen. Auch er verfiel den Drogen und zollte, nach einer Überdosis, dem Tod seinen Tribut. Er verstarb am 01. 06. 1991.

  • Heidi Brühl

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 30. 01. 1942 - † 08. 06. 1991 Todesursache: Herz- und Kreislaufversagen
Heidi Brühl

Heidi Brühl (Bürgerlich Heidi Rosemarie Brühl), war eine Sängerin und Schauspielerin. Sie wollte als Jugendliche, Schauspielerin werden und nahm sehr früh Tanzunterricht. Mit 13 Jahren bekam sie ihre erste Rolle in dem Film "Der letzte Sommer". Es folgten Rollen in den Immenhof-Filmen, die sie deutschlandweit bekannt machte. Sie begann ein Studium in Gesang, Tanz und nahm jetzt nebenher Schauspielunterricht, um ihr Spiel zu perfektionieren. Philips Records bekam Demobänder von ihr und erkannte das Talent. Vertrag, Plattenaufnahmen und der erste Hit "Chico Chico Charlie", folgte. Sie brachte es auf 7 Alben und unzähligen Singles. Ihr größter Hit war: "Wir wollen niemals auseinandergehn". Sie war später als Produzentin tätig und hatte ihren eigenen Musikverlag. 1981 konnte sie sich nochmal in den Charts mit "You Are a Part of My Heart", platzieren. Bei ihr wurde Krebs diagnostiziert. Nach einer OP, starb sie an Herz- und Kreislaufversagen.

Juli

August

September

  • Charlie Barnet

  • Saxophon und Gesang
  • Band: Einige Bands
  • 26. 10. 1913 - † 04. 09. 1991 Todesursache: Lungenentzündung.
Charlie Barnet

Charlie Barnet (Bürgerlich Charles Daly Barnet), spielte erstmalig mit 16 Jahren in einer Band als Saxophonist mit. Mit 20 Jahren war er bereits ein anerkannter Jazzmusiker. Die ersten Aufnahmen in denen er mitwirkte hießen, "I Surrender Dear" und "The Night Is Blue". Sein erster eigener Hit war "Sing, Baby, Sing". 1949 ging seine Karriere zu Ende. Nach dem letzten Hit "Cement Mixer" wurde es ruhig um ihn. Er verstarb am 04. 09. 1991, an den Folgen von Alzheimer und der daraus resultierenden Lungenentzündung.

  • Miles Davis

  • Trompete und Flügelhorn
  • Band: Miles Davis
  • 26. 05. 1926 - † 28. 09. 1991 Todesursache: Schlaganfall
Miles Davis

Miles Davis (Bürgerlich Miles Dewey Davis III.), wurde im September 1991 im St. John’s Hospital in Santa Monica untersucht. Er geriet in einem Streit mit einem behandelnden Arzt und erlitt dabei einen schweren Schlaganfall. Er fiel ins Koma. Seine Familie beschloss dann, am 28. September, die künstliche Lebensverlängerung zu beenden. Er war einer der einflussreichsten, innovativsten und bedeutendsten Schlüsselfiguren im Jazz des zwanzigsten Jahrhunderts. Er spielte mit unzähligen Größen und hatte sein wohl erfolgreichstes Album mit: "Kind Of Blue".

Oktober

  • Roy Black

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 25. 01. 1943 - † 09. 10. 1991 Todesursache: Herzversagen
Roy Black

Am 09. Oktober 1991, starb Roy Black (Bürgerlich Gerhard Höllerich); an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein (Oberbayern). Seine größten Hits waren "Ganz in weiß" und "Du bist nicht allein". Er lief ab den 90er hinter seinem eigenen Erfolg her, wirkte nicht mehr wirklich gesund, und ließ sich später von Dieter Bohlen (Modern Talking) managen. In den letzten Jahren spielte er in der Soap "Das Schloss am Wörthersee" mit. Er starb am 09. 10. 1991, nach einem Herzinfarkt.

November

  • Freddie Mercury

  • Gesang, Keyboard und Gitarre
  • Band: Queen
  • 05. 09. 1946 - † 24. 11. 1991 Todesursache: AIDS/Lungenentzündung
Freddie Mercury

Durch Freddie Mercury (Bürgerlich Farrokh Bulsara), erfährt die Öffentlichkeit am 23. November, dass er an Aids erkrankt ist. Einen Tag später verstirbt er in seinem Londoner Haus in Kensington, im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung. Er war einer der größten Entertainer der Musikgeschichte. Mit seiner charismatischen Stimme und seiner ungewöhnlichen Bühnenpräsenz, war er der extrovertierteste Frontmann aller Zeiten. Er hatte mit "Queen" unzählige Hits wie: "Bohemian Rhapsody, "Another One Bites the Dust", "Killer Queen","Save Me", "Flash", "We Will Rock You", "We Are the Champions" u.v.m. . Zeitweise arbeiteten die Musiker der Band an ihren Solokarrieren. So auch Freddie Mercury, der mit dem Album "Mr. Bad Guy " u.a. Anerkennung erhielt. Doch der Erfolg blieb bescheiden. Nach seinem Tod schossen seine Soloalben in den Charts ganz nach oben. Freddie Mercury lebte immer nach dem Motto: The Show must go on.

  • Eric Carr

  • Schlagzeug
  • Band: Kiss, The Cellarmen, Salt and Pepper, Creation, Lightning, Bionic Boogie u.s.w.
  • 12. 07. 1950 - † 24. 11. 1991 Todesursache: Krebs
Eric Carr

Eric Carr (Bürgerlich Paul Charles Caravello), spielte in einigen Bands als Schlagzeuger mit und machte mit der Formation The Cellarmen seine erste Aufnahme. Sie spielten die Single "I cry at Night" ein. Es folgten noch einige Bands. "Peter Criss", damaliger Drummer von Kiss verließ im Mai 1980 die Band und Eric Carr stieg, nach einer Bewerbungsorgie die Kiss auf der Suche nach einem Drummer hielt, für ihn ein. Finanzielle wurde er ins Angestelltenverhältnis bei Kiss aufgenommen. In 11 Jahren nahm er sieben Alben mit Kiss auf. Bei ihm wurde vor seinem Tod ein Tumor festgestellt. Nach einigen OP`s starb er am 24. 11. 1991.

Dezember

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