Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Dizzy Gillespie

  • Trompete und Gesang
  • Solokünstler/Band: Zahlreiche
  • 21. 10. 1917 - † 06. 01. 1993 Todesursache: Bauchspeicheldrüsenkrebs
Dizzy Gillespie

Dizzy Gillespie (Bürgerlich John Birks Gillespie), starb am 6. Januar 1993 im Krankenhaus an den Folgen des Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er spielte ab den 30er mit allen denkbaren Größen seiner Zeit zusammen und war auch in zahlreichen Swing-Bands vertreten. Er nahm 1945 die ersten Platten auf und gilt als Vorbild vieler Musiker und zählt zu den Wegbereitern des Bebop.

  • Georgia Tom

  • Piano und Gesang
  • Solokünstler/Band: Hokum Boys
  • 01. 07. 1899 - † 23. 01. 1993 Todesursache: Natürlicher Tod
Georgia Tom

Georgia Tom (Bürgerlich Thomas Andrew Dorsey), ging als Blues- und Gospel-Sänger in die Musikgeschichte ein. Er lernte das Pianospielen und gab später Klavier- und Gesangsunterricht um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Nebenher studierte er noch Komposition und Arrangement. Er kam mit "Tampa Red" zusammen. Sie gründeten zusammen die Hokum Boys. Ab da spielte er mit einigen Größen des Musikgeschäfts zusammen. Im gleichen Jahr nannte er sich in "Georgia Tom" um. Und 1928 landete er auch schon den ersten Hit, mit "It's Tight Like That". Es folgten noch einige Kompositionen wie: "It's A Highway To Heaven" und "Take My Hand, Precious Lord". Für "Mahalia Jackson" schrieb er den Song "Peace In The Valley". Er starb am 23. 01. 1993.

Februar

März

  • Bob Crosby

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Bob Crosby Orchestra
  • 23. 08. 1913 - † 09. 03. 1993 Todesursache: Krebs
Bob Crosby

Bob Crosby (Bürgerlich George Robert Crosby), war der jüngere Bruder von "Bing Crosby" und wollte genau wie er, eine Karriere als Sänger beginnen. Er sang in einigen Orchestern, u.a. dem von Anson Weeks und den Dorsey Brothers mit. Seine erste eigene Formation hieß, Bob Crosby Orchestra. Auch weibliche Sänger wurden in der Band gern gesehen, sowie "Doris Day". 1942 löste sich das Orchester wieder auf. Nach dem Krieg spielte er in einigen Bands mit und war an vielen Aufnahmen beteiligt. Er verstarb am 09. 03. 1993, an den Folgen von Krebs.

April

  • Mick Ronson

  • Gitarre, Klavier, Harmonium, Cello, Geige u.a.
  • Solokünstler/Band: Mott the Hoople, The Spiders from Mars, Ian Hunter Band und Arnold Corns
  • 26. 05. 1946 - † 29. 03. 1993 Todesursache: Krebs
Mick Ronson

Mick Ronson war ein Multitalent, der in seiner Jugend eine Menge Instrument erlernte, um dann bei der Gitarre zu landen. Mit 17 Jahren war er so gut, dass er in der Band The Mariners mitspielen konnte. Es folgten die The Crestas und noch einige andere Formationen. Nebenher machte er sich einen Namen als Studiomusiker. "David Bowie" entdeckte ihn für seine Musik und so blieb 3 Jahre in der Begleitband Bowies. Danach startete er eine Solokarriere und brachte zwei Alben heraus, die sich mäßig platzieren konnten. 1975 wird er Gitarrist bei Mott The Hoople und der Ian Hunter Band. In der darauffolgenden Zeit wird er auch als Produzent tätig. Er starb am 29. 03. 1993, an den Folgen von Leberkrebs.

Mai

Juni

Juli

August

  • Randy Jo Hobbs

  • Bass
  • Band: The McCoys
  • 22. 03. 1948 - † 05. 08. 1993 Todesursache: Herzschwäche
Randy Jo Hobbs

Randy Jo Hobbs kam nach einigen Wechsel in der Formation, "Rick And The Raiders" dazu und die Band nannte sich fortan The McCoys. 1967 stürmten sie mit "Hang on Sloopy" die Hitparaden und lagen in den Billboard Hot 100, auf Platz 1. Es folgten "Fever" und "C’Mon Let’s Go", die aber nicht mehr so erfolgreich waren wie Hang on Sloopy. Die Zehringer-Brüder (Mitbegründer) und Randy Jo Hobbs verließen die McCoys und schlossen als Begleitband von "Johnny Winter" an. Dort blieb er 6 Jahre. Danach begleitet er "Jimi Hendrix" auf einigen inoffiziellen Live Session. Kurzfristig begleitete er die Band Montrose. Er starb am 05. 08. 1993, nach einer Herzschwäche.

  • Euronymous

  • Gitarre
  • Band: Mayhem
  • 22. 03. 1968 - † 10. 08. 1993 Todesursache: Ermordet
Euronymous

Euronymous (Bürgerlich Øystein Aarseth), war Mitbegründer neben Necrobutcher "Jørn Stubberud" und Manheim "Kjetil Manheim", der Black-Metal-Band Mayhem. In der Zeit gab er sich das Pseudonym "Euronymous". Die Musik der Band war sehr schwarz mit satanischen Zügen. Sie brachten 5 Studio und einige Live-Alben heraus. Er wurde am 10. 08. 1993, von seinem Freund Count Grishnackh "Varg Vikernes", mit 23 Messerstichen ermordet.

September

Oktober

  • Chris Oliva

  • Gesang und Gitarre
  • Band: Savatage
  • 03. 04. 1963 - † 17. 10. 1993 Todesursache: Autounfall
Chris Oliva

Chris Oliva (Bürgerlich Christopher Michael Oliva), fiel als Kind ins Wasser und wurde von seinem Onkel wiederbelebt. Dem Tod entkommen fing er später an, das Spielen der Gitarren zu erlernen. 1978 gründete er mit seinem Bruder "Jon Oliva" die Gruppe Avatar, aus der Später Savatage wurde. Die Band entwickelte sich zur Power-Metal-Band, die sowohl klassische als auch progressive Klänge in ihrer Musik einfließen ließ. Die Band existierte über 20 Jahre mit wechselnder Besetzung. Außerdem brachte sie es auf über 20 Alben. Chris Oliva fuhr am 17. 10. 1993, am späten Abend mit seinem Auto und wurde an einer Kreuzung von einem betrunkenen Autofahrer gerammt. Er starb noch am Unfallort.

November

  • Jerry Edmonton

  • Schlagzeug
  • Band: Steppenwolf
  • 24. 10. 1946 - † 28. 11. 1993 Todesursache: Autounfall
Jerry Edmonton

Jerry Edmonton (Bürgerlich Gerald McCrohan), trat der Formation von "John Kay", den Jack London & The Sparrows bei, die sich noch im gleichen Jahr Steppenwolf nannten. 1968 wurde in nur 4 Tagen das Album "Steppenwolf" erstellt, dessen Auskopplung "Born to Be Wild" ihr ersten Superhit wurde. Es folgten weitere wie: "Magic Carpet Ride", "Hey Lawdy Mama" und "Rock Me" und "Monster". Doch Born to be Wild blieb das Erkennungslied der Band Steppenwolf. 1972 verließ Jerry Edmonton die Band und gründete Seven und danach Manbeast. Er kam am 28. 11. 1993, bei einem Autounfall ums Leben.

Dezember

  • Ray Gillen

  • Gesang
  • Band: Black Sabbath, Savatage und The Cult
  • 12. 05. 1959 - † 01. 12. 1993 Todesursache: HIV-Erkrankung
Ray Gillen

Ray Gillen wurde durch das Angebot bei Black Sabbath einzusteigen, bekannt. Er ersetzte den Sänger "Glenn Hughes". Doch der Ärger ließ nicht lange auf sich warten. "Tony Iommi", Gründungsmitglied von Black Sabbath, ließ in den schon fertigen Aufnahmen kurzerhand die Gesangsspuren von "Ray Gillen" herausnehmen. Nach dem Bruch mit Tony Iommi und den Black Sabbath, kam er mit "Jake E. Lee" zusammen und nahm mit ihm 3 Alben auf. In der Folge der Zeit war er Gastmusiker bei Bands wie, Savatage und The Cult. Er wirkte insgesamt an 6 Alben mit. Er starb am 01. 12. 1993, an den Folgen von HIV.

  • Frank Zappa

  • Gesang, Schlagzeug, Bass, Keyboard und Gitarre
  • Band: Frank Zappa and Mothers of Invention
  • 21. 12. 1940 - † 04. 12. 1993 Todesursache: Prostatakrebs
Frank Zappa

Frank Zappa (Bürgerlich Frank Vincent Zappa), starb am 4. Dezember 1993, an Krebs und wurde auf dem Friedhof Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt. Obwohl er nur einen großen Hit mit: "Bobby Brown" hatte, produzierte er mehr als 60 Alben. Er war auch als Musikproduzent tätig.

  • Michael Clarke

  • Schlagzeug
  • Band: The Byrds
  • 03. 06. 1946 - † 19. 12. 1993 Todesursache: Leberversagen
Michael Clarke

Michael Clarke (Bürgerlich Michael James Dick), stieg 1964 in die Band "The Byrds" ein. Mit "Roger McGuinn", "Gene Clark" und "David Crosby", hatten sie mit dem "Bob Dylan" Titel "Mr. Tambourine Man", ihren ersten großen Welthit. Es folgten noch 15 Alben und Hits wie: "Turn Turn Turn", "Eight Miles High", "Mr. Spaceman" u.v.m. . Nach 3 Jahren intensiver Arbeit kamen dennoch starke Spannungen auf, sodass sich Michael Clarke von den Byrds trennte. Abgewandt von der Musik wollte er sich als Maler verwirklichen. Doch 1969 kehrte er zurück zur Musik und startete den Versuch, mit einigen Ex-Mitglieder der Byrds zusammenzuspielen. Doch so richtig klappte das nicht und so gründet die Band Firefall. Hier konnte er noch einige Erfolge erzielen. Alkohol und Drogen setzten ihm zu, und so starb er am 19. 12. 1993, an Leberversagen.

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