Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Mahalia Jackson

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Johnson Brothers
  • 26. 10. 1911 - † 27. 01. 1972 Todesursache: Herz-Kreislauf-Erkrankung
Mahalia Jackson

Mahalia Jackson war die Gospelsängerin des 20. Jahrhunderts. Sie sang schon früh in Kirchen. Erstmalig trat sie mit den Johnson Brothers professionell auf. 1937 stieg sie wieder aus und sang fortan Solo. Ihre ersten Songs blieben erfolglos. Nach einer Schaffenspause kam sie 1946 zurück. Doch erst 1948 hatte sie mit: "Move on up a Little Higher" ihren Durchbruch. Ab da feierte sie Erfolg über Erfolg. 1971 beendete sie ihre Karriere. Ein Jahr später, am  27. 01. 1972, starb sie nach einem Herzinfarkt.

Februar

  • Link Davis

  • Saxophon, Klarinette, Bass und Klavier
  • Solokünstler/Band: Chrystal Springs Ramblers
  • 08. 07. 1914 - † 05. 02. 1972 Todesursache: Schlaganfall
Link Davis

Link Davis (Bürgerlich Lewis Lincoln Davis), hatte schon mit 15 Jahren mit der Band: Chrystal Springs Ramblers, professionelle Engagements. 1937 verließ er die Band und machte seine ersten Soloaufnahmen. Doch erst 1947 erhielt er einen Plattenvertrag. Sechs Jahre später folgte sein größter Hit "Big Mamouu". Obwohl er Ende der 60er einem Schlaganfall erlitt und am Rollstuhl gefesselt war, machte er weiter. Doch ein zweiter Schlaganfall besiegelte dann, am 05. 02. 1972, sein Leben.

März

  • Linda Jones

  • Gesang
  • Solokünstler/Band:
  • 14. 01. 1944 - † 14. 03. 1972 Todesursache: Diabetes
Linda Jones

Sie war eine begnadete Soul-Sängerin und vermied in ihrem privatem Leben die Öffentlichkeit. 1967 hatte sie ihren größten Hit "Hypnotized". Bis zu ihrem Tod war sie mit acht Hits in den Charts vertreten. In ihrer Schaffenszeit besang sie zwei Alben: "Hypnotized" und "Your Precious Love". Ihre Musik wurde oft als Filmmusik eingesetzt. Sie starb unerwartet, mit nur 28 Jahren an Diabetes.

April

Mai

  • Leslie Harvey

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: Alex Harvey Soul Band und Stone the Crows
  • 13. 08. 1945 - † 03. 05. 1972 Todesursache: Elektrischer Schlag
Leslie Harvey

Leslie Harvey (Bürgerlich Les Harvey), Bruder von "Alex Harvey", spielte zuerst in dessen Band Alex Harvey Soul Band. Dann gründete er 1969 mit "Maggie Bell" die Band Stone the Crows. Ihren Durchbruch hatten sie 1971 mit der LP: "Teenage Licks". Leslie Harveys Tod war sehr tragisch. Bei Musikproben berührte er am 03. Mai 1972, mit nassen Händen ein Mikrofon und bekam einen elektrischen Schlag. Das Mikrofon war nicht geerdet. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb er.

  • Gary Davis

  • Gitarre, Banjo und Mundharmonika
  • Solokünstler
  • 30. 04. 1896 - † 05. 05. 1972 Todesursache: Herzinfarkt
Gary Davis

Gary Davis war ein musizierender Reverend. Er erblindete bei der Geburt. Neben seinem Glauben, spielte er als Straßenmusiker und musste bis Anfang der 30er warten, bis er entdeckt wurde. 1935 wurden die ersten Aufnahmen eingespielt. In den folgenden 40er schrieb und spielte er endlos viele Stücke ein. Er war hauptsächlich im Blues und Gospel beheimatet. Auf dem Weg zu einem Auftritte erlitt er einen Herzinfarkt und verstarb im Hospital, am 05. 05. 1972.

Juni

  • Jimmy Rushing

  • Gesang, Violine und Klavier
  • Solokünstler/Band: Blue Devils
  • 26. 08. 1903 - † 08. 06. 1972 Todesursache: Leukämie
Jimmy Rushing

Jimmy Rushing (Bürgerlich James Andrew Rushing), tourte mit 20 Jahren schon durch die Lande. Ab 1927 spielte er bei den Blue Devils mit, die er lange Zeit begleitete. Ab 1937 nahm er dann seine ersten Titel auf. Sein wohl bekanntester war: "Goin' to Chicago Blues". Weitere Hits kamen in den darauffolgenden Jahren. "Mr. Five by Five", wie man ihn wegen seiner rundlichen Figur liebevoll nannte, starb am 08. 06. 1972, an Leukämie.

  • Elton Britt

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: Beverly Hill Billies
  • 27. 06. 1913 - † 22. 06. 1972 Todesursache: Herzinfarkt
Elton Britt

Elton Britt (Bürgerlich James Elton Baker), wurde mit der Band Beverly Hill Billies bekannt. Mit 21 hatte er seinen ersten Hit: "Chime Bells". Es folgten weitere. Seinen Größten hatte er mit "There's a Star Spangled Banner Waving Somewhere". In den 50er endete seine Karriere. Außerdem hatte er sich ein hohes Ziel gesteckt und so bewarb er sich in den 60er als Präsident der Vereinigten Staaten. Ohne Erfolg. Anschließend kam er zurück ins Musikgeschäft, hatte aber auch dort nur noch mäßigen Erfolg. Er starb am 22. 06. 1972, nach einem Herzinfarkt.

Juli

  • Mississippi Fred McDowell

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 12. 01. 1904 - † 03. 07. 1972 Todesursache: Krebs
Fred McDowell

Mississippi Fred McDowell (Bürgerlich Fred McDowell), begann mit 14 Gitarre zu spielen. Er trat regelmäßig in Bars und Clubs auf. Doch der Erfolg ließ lange auf sich warten. Erst mit 56 Jahren wurde er entdeckt. Bis dahin war er noch Feldarbeiter und ab da änderte sich sein ganzes Leben. Das breite Publikum schenkte ihm seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Und in den 60er nahm er seine ersten Stücke auf. Er setzte sich in der Folk & Blues Szene durch. Mit 68 Jahren verstarb er an Krebs.

August

  • Lale Andersen

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 23. 03. 1905 - † 29. 08. 1972 Todesursache: Leberkrebs
Lale Andersen

Lale Andersen (Bürgerlich Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg), trat zuerst als "Liselott Wilke" in den 30er auf. In den folgenden Jahren sang sie Volkslieder, Chansons und Schlager. Ab 1937 hieß sie dann "Lale Andersen". In dieser Zeit entstand ihr bekanntestes Lied: "Lili Marleen". In den letzten Zügen des Krieges wurde ihr Liedgut verboten und erst nach dem Krieg wurden ihre Chansons und Seemannsliedern wieder Erfolgsträger. Ihr Karriere reichte bis in die 70er. Am 29. 08. 1972, starb sie an Leberkrebs.

September

  • Rory Storm

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Rory Storm & the Hurricanes und Al Caldwell's Texans Quarry Men
  • 07. 01. 1938 - † 27. 09. 1972 Todesursache: Tablettenmissbrauch
Rory Storm

Rory Storm (Bürgerlich Alan Caldwell), gelangt zu seinen Bekanntheitsgrad durch die Band: Rory Storm & the Hurricanes. Doch zuvor gründete er noch die Formation Al Caldwell's Texans Quarry Men, die vielfach ihren Namen wechselten und in der auch "Ringo Starr" getrommelt hatte. In Hamburg begleiteten sie bei einigen Aufnahmen "John Lennon", "Paul McCartney" und "George Harrison". Rory Storm & the Hurricanes hatten nie den richtigen großen Durchbruch. Rory Storm starb am 27. 09. 1972, an den Folgen von Tablettenmissbrauch.

Oktober

November

  • Berry Oakley

  • Bass
  • Solokünstler/Band: Allman Brothers Band, The Second Coming u.a.
  • 04. 04. 1948 - † 11. 11. 1972 Todesursache: Motorradunfall
Berry Oakley

Berry Oakley (Bürgerlich Raymond Berry Oakley) war Gründungsmitglieder der Allman Brothers Band. Doch sein großer Einstieg in die Musikszene waren einige Auftritte als Begleitband von "Tommy Roe". Zwischenzeitlich hatte er "Gregg Allman", "Duane Allman", "Butch Trucks" und "Jai Johanny Johanson" kennengelernt und dann 1969 die legendären Allman Brothers Band gegründet. Es folgten 5 Alben, von der das Live-Album "At Fillmore East", den größten kommerziellen Erfolg brachte. Ein Jahr vor seinem Tod, kam bei einem Motorradunfall "Duane Allman" ums Leben. Am 11. 11. 1972 kam dann Berry Oakley, unweit der Unfallstelle, ebenfalls mit seinem Motorrad ums Leben.

  • Mani Matter

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 04. 08. 1936 - † 24. 11. 1972 Todesursache: Autounfall
Mani Matter

Mani Matters (Bürgerlich Hans-Peter Matter) Lieder wurden erstmalig 1960 in den Schweizer Radiostationen gespielt. Doch erst sieben Jahre später ging er mit seinem Repertoire auf die Bühne, nachdem sein Liedgut seit 1965 in den Regalen stand. Manni Matter hat seine Stücke in einer Art der dialektischen Volksmusik verpackt. Am 24. 11. 1972, stieß er nach einem Konzert mit einem Lastwagen zusammen und starb noch in seinem Auto.

Dezember

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