Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Kid Ory

  • Posaune, Banjo und Kornett
  • Solokünstler/Band: Kid Ory's Creole Orchestra und Spike's Seven Pods of Pepper Orchestra
  • 25. 12. 1886 - † 23. 01. 1973 Todesursache: Unbekannt
Kid Ory

Kid Ory (Bürgerlich Edward Ory), spielte schon mit zehn Jahren in der Oberliga mit. Ab 1912 kam er mit Größen wie: "King Oliver" und "Louis Armstrong" zusammen. 1919 gründete er die Kid Ory's Creole Orchestra. 1922 machte er unter dem Pseudonym Spike's Seven Pods of Pepper Orchestra, die ersten Plattenaufnahmen. 1966 zog er sich dann aus dem Musikgeschäft zurück. Seine wichtigsten Aufnahmen waren "Muskrat Ramble" und "Ory's Creole Trombone".

Februar

März

  • Ron McKernan

  • Keyboard, Orgel und Mundharmonika
  • Solokünstler/Band: Grateful Dead
  • 08. 09. 1945 - † 08. 03. 1973 Todesursache: Magenblutungen
Ron McKernan

Ron McKernan auch Pigpen genannt, soll an Magenblutungen gestorben sein und wurde am 08. März 1973, tot aufgefunden. Er wurde im Alta Mesa Memorial Park in Palo Alto beerdigt. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Band Grateful Dead von 1967-1973 dabei. Ron McKernan war kurzzeitig mit "Janis Joplin" liiert. Die Grateful Dead haben unzählige Alben und Kompilationen auf dem Markt gebracht und bisher über 3000 Konzerte gegeben.

  • Doug Bragg

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Big D Jamborees und The Drifters
  • 13. 04. 1928 - † 13. 03. 1973 Todesursache: Herzinfarkt
Doug Bragg

Doug Bragg (Bürgerlich Douglas Clifton Bragg), hatte 1940 seine ersten Auftritte. Aber erst ab den 50er bekam er die musikalische Anerkennung. Er spielte bei den Big D Jamborees mit. 1955 hatte er seine erste Aufnahme: "The Texas Special", die nur mittelmäßigen Erfolg hatte. 1958 war es dann soweit. Er gründete die The Drifters, nicht zu verwechseln mit den legendären Drifters. Hier war in der Besetzung Earl Martin (Gitarre) und Frank White (Pedal Steel Guitar) verankert. Mit ihnen hatte er unzählige Hits. Nach den Drifters versuchte er es wieder als Solokünstler. Doch der Erfolg blieb aus. Am 13. 03.1973, erlitt er einen Herzinfarkt und starb an den Folgen.

April

  • Willie The Lion Smith

  • Piano
  • Solokünstler/Band: The Blue Rhythm Orchestra
  • 23. 11. 1893 - † 18. 04. 1973 Todesursache: Nierenversagen
Willie The Lion Smith

Willie The Lion Smith (Bürgerlich William Henry Joseph Bonaparte Bertholoff), war mit 17 schon Berufsmusiker. Er gründete in den 20er seine eigene Band The Blue Rhythm Orchestra und spielte unterdessen auch in anderen Bands mit. Er war ebenfalls mit "James P. Johnson" zusammen, der Förderer von "Fats Waller".1935 bekam er bei Decca einen Vertrag, der seine Popularität als Pianospieler enorm nach vorne brachte. Er spielte unzählige Songs ein und verstarb am 18. 04. 1973, an Nierenversagen.

Mai

  • Vaughn Monroe

  • Gesang und Trompete
  • Solokünstler/Band: Vaughn Monroe Orchestra
  • 07. 10. 1911 - † 21. 05. 1973 Todesursache: Überdosis Rauschgift
Vaughn Monroe

Vaughn Monroe gewann mit 15 schon einen Amateur-Wettbewerb für Trompeter. Von da an spielte er regelmäßig in Clubs. 1940 formierte er seine eigene Band Vaughn Monroe Orchestra, mit der er Hits wie "Racing With the Moon" und "There! I've Said It Again" schrieb. Außerdem wirkte er in Filmen mit und hatte eine eigene Radioshows. Ab 1950 lief er seinem Ruhm hinterher und spielte nur noch zweitklassig. Eine Überdosis Morphium beendete am 21. 05. 1973, sein Leben

Juni

Juli

  • Clarence White

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Byrds und Kentucky Colonols
  • 07. 06 1944 - † 14. 07. 1973 Todesursache: Autounfall
Clarence White

Clarence White war Anfang der 60er als Bluegrass-Musiker unterwegs und begleitete einige Bands. Erst 1968 ersetzte er "Chris Hillman" bei den legendären "The Byrds". Die Byrds hatten Hits wie "Mr. Tamburine Man" und "Turn Turn Turn". Nachdem die Band 1973 auseinanderbrach, spielte er bei den Kentucky Colonols mit. Bei einer Feier in "Roger McGuinns" (Frontmann der Byrds) Haus, lud Clarence White Instrumente aus einem LKW. Dabei wurde er von einem betrunkenen Autofahrer mitgerissen und tödlich verletzt.

August

  • Eddie Condon

  • Gitarre, Banjo und Ukulele
  • Solokünstler
  • 16. 11. 1905 - † 04. 08. 1973 Todesursache: Krebs
Eddie Condon

Eddie Condon (Bürgerlich Albert Edwin Condon), wurde ab den 20er zu einem der wichtigsten Jazz-Gitarristen seiner Zeit. Er spielte mit Größen wie "Louis Armstrong" und "Artie Shaw" zusammen und hatte seinen eigenen Jazzclub. Außerdem machte er Fernsehaufnahmen und spielte nebenher in einigen Bands mit. Zeit seines Lebens trank er gerne Whisky. Und so waren die ersten Folgen, eine Bauchspeicheldrüsen-OP. Er starb an den Folgen des Krebs und war bis zu seinem Tod, am 04. 08. 1973, ein erfolgreicher Gitarrist.

  • Memphis Minnie

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Kansas Joe & Memphis Minnie
  • 03. 06. 1897 - † 08. 08. 1973 Todesursache: Schlaganfall
Memphis Minnie

Memphis Minnie (Bürgerlich Lizzie Douglas), war eine Bluessängerin. Sie wuchs mit 17 Geschwistern auf und bekam mit sieben Jahren ihre erste Gitarre. Mit 20 zog sie schon Regional herum. Und mit 29 Jahren machte sie ihre ersten Plattenaufnahmen. Sie trat mit "Kansas Joe McCoy" auf und sie nannten sich Kansas Joe & Memphis Minnie. Wie es bei vielen Musikern in diese Zeit war, verarmte sie im Alter und bekam 1960 einen Schlaganfall, der sie bis zu ihrem Tod an den Rollstuhl band.

  • Paul Williams

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Temptations, The Cavaliers u.a.
  • 02. 07. 1939 - † 17. 08. 1973 Todesursache: Suizid
Paul Williams

Paul Williams war Gründungsmitglied und von 1961–1971 Tenor- und Leadsänger des Vokalquintetts "The Temptations". Als Jugendlicher trat er schon als Sänger in der Formation The Cavaliers auf. Dort lernte er die späteren Temptationmitglieder "Eddie Kendricks" und "Kel Osbourne" kennen. Sie halfen bei der Gründung der Formation The Primettes, aus denen später die "The Supremes" hervorging. 1960 trat er der Band The Elgins bei, aus der 1961 The Temptations wurde. Es folgten unzählige Hits. Auch ihm wurde der Alkohol zum Verhängnis. Außerdem bekam er Leberzirrhose und so verließ er die Temptations 1971. Zwei Jahre später nahm er sich das Leben und starb am 17. 08. 1973.

September

  • Gram Parsons

  • Klavier
  • Solokünstler/Band: The Byrds und Flying Burrito Brothers
  • 05. 11. 1946 - † 19. 09. 1973 Todesursache: Überdosis Drogen
Gram Parsons

Gram Parsons (Bürgerlich Cecil Ingram Connor), spielte schon mit 14 Jahren in R´n´R - Bands mit. Er gastierte nur kurz bei den Byrds, die er nach einigen Monaten wieder verließ, um dann Mitbegründer der Flying Burrito Brothers zu werden. Seine Arbeit litt unter den Drogen die er nahm und so flog er aus der Band wieder raus. Er tourte dann mit den The Rolling Stones herum und versuchte vergebens wieder auf Erfolgskurs zu kommen. Sein Tod soll eine Überdosis Drogen und Alkohol verursacht haben.

  • Jim Croce

  • Gesang
  • Solokünstler:
  • 10. 01. 1943 - † 20. 09. 1973 Todesursache: Flugzeugabsturz
Jim Croce

Jim Croce (Bürgerlich James Joseph Croce), spielte in seiner Schaffenszeit 6 Studioalben und 11 Singles ein. Davon sind 2 Stücke als Hits hervorgegangen "Time in a Bottle" und "Bad Bad Leroy Brown". Mit 30 Jahren kam er bei einem Flugzeugabsturz, in dem noch einige seiner engsten Begleiter saßen, ums Leben. Das Flugzeug prallte nach dem Start gegen einen Baum.

  • Ben Webster

  • Saxophon, Piano und Klarinette
  • Solokünstler/Band: Wilberforce Collegians und Duke Ellington Orchestra
  • 27. 03. 1909 - † 20. 09. 1973 Todesursache: Gehirnschlag
Ben Webster

Ben Webster (Bürgerlich Benjamin Francis Webster), war einer der großen Tenorsaxofonisten der Swing-Epoche. 1925 spielte er erstmals als Pianist bei den Wilberforce Collegians mit. Ende der 20er entdeckte er sein Interesse ans Saxofonspielen. Seine größten Erfolge hatte er von 1940 - 1943 in dem "Duke Ellington Orchestra". Seine Popularität hielt bis zu seinem Tode. Er starb am 20.09.197, an einen Gehirnschlag.

Oktober

  • Gene Krupa

  • Schlagzeug
  • Solokünstler
  • 15. 01. 1909 - † 16. 10. 1973 Todesursache: Leukämie
Gene Krupa

Gene Krupa (Bürgerlich Eugene Gene Krupa), begann mit 11 Jahren Schlagzeug zu spielen. Und mit 12 Jahren unterstützte er die erste Schulband. In den folgenden Jahren reifte er und gab Gastspiele in unzähligen Bands. In der Zeit, Ende der 20er, machte er seine ersten Aufnahmen. Er spielte Titel wie "Blues of Israel" und "Three Little Words" ein. Doch mit "Grandfather's Clock" hatte er erst 1938 seinen großen Durchbruch. Er war bis zu seinem Tod 1973, durch Leukämie gezeichnet und dennoch musikalisch unterwegs.

November

  • John Rostill

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Interns, The Shadows und Tom-Jones-Band
  • 16. 06. 1942 - † 26. 11. 1973 Todesursache: Stromschlag
John Rostill

John Rostill (Bürgerlich John Henry Rostill), spielte in den 60er in der Band The Interns. 1962 war es dann soweit. Er bekam von den legendären The Shadows das Angebot seines Lebens. Er sollte für den ausgestiegenen Bassisten "Jet Harris" spielen. 1969 löste sich die Band dann aber auf und er stieg bei der Tom-Jones-Band ein. Hier schrieb er einige Songs für namhafte Künstler und kam 1973 wieder zu den vereinten Shadows zurück. Am 26. 11. 1973 wurde er tot in seinem Studio aufgefunden. Todesursache: Stromschlag.

Dezember

  • Bobby Darin

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 14. 05. 1936 - † 20. 12. 1973 Todesursache: Herzschwäche
Bobby Darin

Bobby Darin (Bürgerlich Walden Robert Cassotto), hatte von Geburt an ein schwaches Herz und kämpfte sein Leben lang mit Krankheiten. 1950 war der Kontakt zum Business hergestellt und so wurde seine erste Single "My First Love" mit mäßigem Erfolg gepresst. Eine weitere erfolglose Scheibe folgte dann 1958. Der Durchbruch kam mit "Splish Splash". Danach folgte ein weiterer Hit, "Queen of the Hop", dem vier Top 10 Titel folgten. Auf Grund seiner Herzschwäche, starb er am 20.12.1973.

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