Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Tex Ritter

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 12. 01. 1905 - † 02. 01. 1974 Todesursache: Herzversagen
Tex Ritter

Tex Ritter (Bürgerlich Woodward Maurice Ritter), wollte Schauspieler und Sänger werden. So nahm er sehr früh Gesangsunterricht. Parallel erlernte er einige Instrumente. Er bekam 1936 eine Rolle im Film "Song Of The Gringo" und konnte dort seine Gesangskunst zum Besten geben. Weit über 30 Filme brachten ihm den musikalischen Erfolg. Er hatte mit "I'm Wasting My Tears On You" und "You Two-Timed Me One Time Too Often" zwei Nummer Eins Hits. Weitere Songs folgten. Am 02. 01. 1974, starb er an Herzversagen.

  • Johnny Barfield

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: Clayton McMichens Band und Georgia Wildcats
  • 03. 03. 1909 - † 16. 01. 1974 Todesursache: Unbekannt
Johnny Barfield

Johnny Barfield (Bürgerlich John Alexander Barfield), verdiente seine ersten Dollars auf der Straße. Mit 18 Jahren machte er seine ersten Aufnahmen bei Columbia Records. Leider ohne Erfolg. Ab 1931 spielte er in zwei Bands, der Clayton McMichens Band und den Georgia Wildcats. Dennoch musste er bis 1939 warten, um einen weiteren Vertrag und den Erfolg mit "Boogie Woogie" zu bekommen. Es folgten einige mittelmäßige Songs bis der Erfolg sich ganz einstellte. Er starb am 16. 01. 1974.

Februar

März

  • Arthur Crudup

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 24. 08. 1905 - † 28. 03. 1974 Todesursache: Herzinfarkt
Arthur Crudup

Arthur Big Boy Crudup (Bürgerlich Arthur Crudup), widmete sich erst sehr spät, eben im Alter von 30 Jahren, der Musik. Anfangs zog er als Straßenmusiker umher und wurde auch erst mit 36 Jahren entdeckt. In seiner Karriere, die von 1940 bis 1950 anhielt, schrieb er u.a. drei Hits für "Elvis Presley": "That's All Right Mama", "So Glad You're Mine" und "My Baby Left Me". Er brauchte fast 20 Jahre, um 1970 wieder ein Comeback starten zu können. Seine Bekanntheit hielt bis in den Tod, am 28. 03. 1974, an.

April

Mai

  • Graham Bond

  • Gesang, Saxophon, Mellotron und Keyboard
  • Solokünstler/Band: Graham Bond Organization
  • 28. 10. 1937 - † 08. 05. 1974 Todesursache: Vom Zug überrollt
Graham Bond

Graham Bond gründete 1963 die Band Graham Bond Organization, die er 1966 wieder auflöste. Er hatte auch Kontakt mit der Justiz und wurde Ende 66er straffällig. Zwei Jahre später nahm er zwei Soloalben auf. In seiner Zeit hatte er ein Händchen für Talente. So gingen u.a. aus seiner Bandzeit folgende Musiker hervor: "John McLaughlin", "Jack Bruce", "Ginger Baker" u.v.m. . Er starb früh, mit 36 Jahren. Tragisch war sein Tod. Durch einen in den Bahnhof herein fahrenden Zug wurde er überrollt und konnte nur noch anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert werden.

  • Duke Ellington

  • Piano und Gesang
  • Solokünstler/Band: Duke Ellington Orchestra
  • 29. 04. 1899 - † 24. 05. 1974 Todesursache: Lungenentzündung
Duke Ellington

Duke Ellington (Bürgerlich Edward Kennedy), bekam schon im Alter von sieben Jahren Klavierunterricht, den er aber bald wieder abbrach. Sieben Jahre später musste er feststellen, dass er weiter am Klavier sitzen wollte. Seinen Namen "Duke" erhielt er schon in der Schule. Im Laufe der Zeit wurde er zum einflussreichsten amerikanischen Jazzmusiker aller Zeiten. Er war herrisch und ausgeprägte Eitel und schrieb über 2000 Kompositionen. Er starb am 24. Mai 1974, an einer Lungenentzündung.

  • Hoke Rice

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Rice Brothers
  • 08. 01. 1909 - † 26. 05. 1974 Todesursache: Unbekannt
Hoke Rice

Hoke Rice tat sich mit seinem Bruder "Paul Rice" zusammen und trat Mitte der Zwanziger mit ihm auf. Ab 1930 machte er seine ersten Soloaufnahmen, nachdem er sich von seinem Bruder getrennt hatte. 1934 kamen sie wieder zusammen und gründetet die The Rice Brothers. Pech hatte Hoke Rice, als er einen Song schrieb und die Rechte für nur 35 Dollar vertickte. Es handelte sich um: "You Are My Sunshine", aus dem "Jimmie Davis" einen Millionenseller machte. Im Laufe seiner Karriere schrieb er über 50 Songs.

Juni

Juli

  • Lightnin’ Slim

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 13. 03. 1913 - † 27. 07. 1974 Todesursache: Krebs
Lightnin’ Slim

Lightnin’ Slim (Bürgerlich Otis Hicks), lernte im jugendlichen Alter das Gitarrenspielen. Doch seinen Erfolg, den er überwiegend im Blues hatte, stellte sich erst in den 50er ein. Er nahm einige Songs auf. Die Bekanntesten waren: "Rooster Blues", "Bad Luck Blues", "Just Made Twentyone", "Lonesome Cabin Blues", "Nobody Loves Me But My Mother" und "Voodoo Blues". Er verstarb am 27. 07. 1974, an Krebs

  • Cass Elliot

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Mamas and the Papas
  • 19. 09. 1941 - † 29. 07. 1974 Todesursache: Herzinfarkt
Mama Cass Elliot

Auf Grund einer Herzschwäche, die Mama Cass Elliot (Bürgerlich Cass Elliot) aus ständigen Schockdiäten hatte, verstarb die Sängerin von den "The Mamas and the Papas" am 29. Juli, nach einem Herzinfarkt. Mit The Mamas and the Papas hatte große Hits wie: "California Dreamin'" und "Monday, Monday". In ihrer Solokarriere hatte sie mit "Dream a Little Dream of Me" einen weiteren Chart-Hit.

August

  • Gene Ammons

  • Saxophon
  • Solokünstler
  • 14. 04. 1925 - † 06. 08. 1974 Todesursache: Lungenentzündung
Gene Ammons

Gene Ammons (Bürgerlich Eugene Ammons) Karriere hielt 30 Jahre an. Er hatte einige Hits, die er mit verschiedenen Bands aufnahm. Er widmete sich später, wie viele Jazzmusiker, dem Latinrhythm zu. Doch seine Freiheit endete mit einer Klage wegen Drogenmissbrauch (Heroin), die ihm 15 Jahre Gefängnis einbrachte. Dort leitete er die Gefängnisband und machte nach Verbüßen der Strafe bis zu seinem Tod weiter. Er hatte Knochenkrebs und starb am 06. 08. 1974, an einer Lungenentzündung.

September

Oktober

  • Pink Anderson

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 12. 02. 1900 - † 12. 10. 1974 Todesursache: Herzinfarkt
Pink Anderson

Das Pink in seinem Namen "Pink Anderson" (Bürgerlich Pinkney Anderson), trug dazu bei, das "Syd Barrett" der Mitbegründer von "Pink Floyd", den Bandnamen zum einem aus Pink Anderson und zum anderen aus "Floyd Council" ableitete. Anderson selbst hatte erst sehr spät mäßigen Erfolg. Es dauerte fast 50 Jahre, nachdem er erfolglos herumtourte, bis er die ersten Plattenaufnahmen machte. Dennoch kam er nie zu großem Ruhm und so verstarb er am 12. 10. 1974, als verarmter und vergessener Musiker.

November

  • Ivory Joe Hunter

  • Gesang und Piano
  • Solokünstler
  • 10. 10. 1914 - † 08. 11. 1974 Todesursache: Krebs
Ivory Joe Hunter

Unglaublich aber wahr. Ivory Joe Hunter soll in seiner Schaffenszeit über 7 000 Songs geschrieben haben. Sein wohl bekanntester war "Since I Met You, Baby". Liebevoll nannten ihn seine Fans und Musikkollegen "The Baron of the Boogie". Er kam aus einer musikalischen Familie und hatte auch früh Klavierunterricht. Und so dauerte es auch nicht lange, bis er seine ersten Verträge unterschrieb. Bis ins hohe Alter war er als Musiker, Moderator und Produzent tätig. Am 08. 11. 1974, verstarb er an den Folgen seines Lungenkrebs.

  • Gitta Lind

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 17. 04. 1925 - † 09. 11. 1974 Todesursache: Krebs
Gitta Lind

Gitta Lind (Bürgerlich Rita Gracher), wollte Sängerin werden. Sie nahm mit 17 Jahren Gesangsunterricht und hatte schon 2 Jahre später ein Engagement. Ab da nannte sie sich Gitta Lind. 1948 bekam sie ihren ersten Plattenvertrag und hatte mit "Blumen für die Dame" einen Hit. Außer ihrer Gesangkarriere spielte sie auch in einigen Musikfilmen mit. Sie trat mit Größen wie: "Vico Torriani" und "René Carol", "Gerhard Wendland" auf. Ihren größten Hit hatte sie mit, "Weißer Holunder". Am 09. 11. 1974, starb sie an den Folgen ihres Krebsleidens.

  • Nick Drake

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 19. 06. 1948 - † 25. 11. 1974 Todesursache: Überdosis Tabletten
Nick Drake

Im Alter von 26 Jahren starb der eher unbekannte Nick Drake (Bürgerlich Nicholas Rodney Drake), in seinem Bett. Er hatte zuvor eine Überdosis Antidepressiva genommen. In seiner kurzen Schaffenszeit veröffentlichte er 3 Studioalben: "Five Leaves Left", "Bryter Layter", und "Pink Moon", die in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten, Einzug hielten.

Dezember

Nach oben