Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

März

April

Buddy Rich

Buddy Rich (Bürgerlich Bernard Rich), wurde als Kind schon als "Drum Wonder" bezeichnet. Mit 10 Jahren bekam er schon Gagen, von denen heute Musiker nur träumen würden. Mitte der 30er spielte er in einigen Bands, wie die von "Joe Marsala" und "Artie Shaw". In den 50er und 60er ist er auf Aufnahmen von Größen wie, "Count Basie", "King Cole", "Dizzy Gillespie", "Charlie Parker", "Miles Davis", "Oscar Peterson" zu hören. Nachdem man bei ihm einen Hirntumor festgestellt hatte, wurde sofort eine Not-OP eingeleitet. Während dieser OP verstarb er an einem Herzinfarkt.

  • Carlton Barrett

  • Schlagzeug
  • Band: Bob Marley and the The Wailers, The Hippy Boys und The Upsetters
  • 17. 12. 1950 - † 17. 04. 1987 Todesursache: Kopfschuss
Carlton Barrett

Carlton Barrett (Bürgerlich Carlton Lloyd Carlie Barrett), wurde dort geboren, wo der Reggae gelebt wird, in Jamaika. Seine erste Band hieß: The Hippy Boys. Es folgten die The Upsetters, die mit "Return of Django" einen Hit Hatten. Ab 1971 wurde er und sein Bruder von "Bob Marley" in die Band der Wailers aufgenommen. Sie machten eine Unmenge an Platten, bis Marley verstarb. Als er am 17. 04. 1987 sein Haus verließ, wurde zwei Mal auf ihn geschossen. Die Kugeln trafen ihn in den Kopf. Jede Hilfe kam zu spät.

Mai

  • Dalida

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 17. 01. 1933 - † 03. 05. 1987 Todesursache: Suizid
Dalida

Bevor Dalida (Bürgerlich Yolanda Christina Gigliotti) zum Gesang kam, nahm sie Schauspielunterricht und wirkte in einigen Filmen mit. Mit 23 Jahren begann ihre Karriere als Sängerin. Noch im gleichen Jahr hatte sie ihren ersten großen Hit, mit "Bambino". Drei Jahre später konnte sie diesen Song toppen mit, "Ciao, ciao Bambina". Ihr erfolgreichstes deutschsprachiges Lied war "Am Tag, als der Regen kam". Sie verkaufte weltweit über 150 Millionen Schallplatten und starb am 03. 05. 1987, an einer Überdosis Schlaftabletten.

  • Paul Butterfield

  • Mundharmonika
  • Band: Butterfield Blues Band und Better Days
  • 17. 12. 1942 - † 04. 05. 1987 Todesursache: Herzinfarkt
Paul Butterfield

Paul Butterfield gründet 1965 die Butterfield Blues Band. Die Band errang durch Auftritte beim "Monterey Pop Festival" und dem legendären "Woodstock-Festival" ihre höchste Popularität. Auch er war angetan von den schwarzen Bluesgrößen und spielte mit: "Muddy Waters", "Howlin’ Wolf", "Little Walter" und "James Cotton" zusammen. Er nannte später die Butterfield Blues Band in Better Days um. Er wurde Drogen- und Alkoholsüchtig und verstarb am 03. 05. 1987, nach einem Herzinfarkt.

Juni

Juli

  • Philip Charles Lithman

  • Gitarre
  • Band: Residents, Vestal Virgins und Chilli Willi and the Red Hot Peppers
  • 13. 08. 1958 - † 15. 07. 1987 Todesursache: Herzinfarkt
Philip Charles Lithman

Philip Charles Lithmans Spitzname war Snakefinger. Er wurde maßgeblich bekannt durch die Band, Residents. Zwischenzeitlich gründete er zwei weitere Bands, die Vestal Virgins und die Chilli Willi and the Red Hot Peppers. Ab 1972 produzierte er mit den Bands einige Lieder. Insgesamt brachte er es auf 12 Scheiben. Er verstarb nach einer Herzattacke, am 15. 07. 1987.

  • Pete King

  • Schlagzeug
  • Band: After the Fire und BAP
  • 13. 08. 1958 - † 15. 07. 1987 Todesursache: Krebs
Pete King

Pete King wurde bekannt durch die Formation After the Fire. Hier saß er bis 1986 hinter dem Schlagzeug. Dann bekam er ein Angebot von der Kölner Band BAP. Dort sollte er als Nachfolger von "Jan Dix" an die Drums. Doch 1987 kam die schockierende Prognose, Hodenkrebs. Er verstarb am 15. 07. 1987.

  • Howard McGhee

  • Trompete, Saxophon und Klarinette
  • Band: Gene Coy, Art Bronson, Charlie Parker und Andy Kirk
  • 06. 03. 1918 - † 17. 07. 1987 Todesursache: Krebs
Howard McGhee

Howard McGhee trat nach der High School, nachdem er den Klarinettenunterricht an den Nagel gehangen hatte und auf die Trompete umstiege war, der Band von Gene Coy bei. Ab 1935 spielte er in der Art Bronson Band. Ein paar Jahre später dann in der Andy Kirk Band. Es folgte "Charlie Parkers Band". Er wirkte an vielen seiner Aufnahmen mit. Außerdem spielte er mit Größen wie: "Dizzy Gillespie", "Charlie Barnet", "Coleman Hawkins" usw. . Er starb am 17. 07. 1987, an Krebs.

  • Elizabeth Cotten

  • Gesang, Gitarre und Banjo
  • Solokünstler
  • 05. 05. 1895 - † 29. 07. 1987 Todesursache: Natürlicher Tod
Elizabeth Cotten

Elizabeth Cotten (Bürgerlich Elizabeth Libba Cotten), war eine Regional sehr bekannte Musikerin, die aber erst mit über 60 Jahren einem weltweitem Publikum zugänglich gemacht wurde. Ihr größter Hit war "Freight Train", den soll sie, der Überlieferung zur Folge, schon mit 11 Jahren geschrieben haben. Auf ihrem Höhepunkt gab sie vorübergehend die Musik auf. 1957 wurden erstmalig Stücke von ihr produziert. Sie spielte mit Größen wie: "Pete Seeger", "Peter, Paul and Mary" und "Grateful Dead". Sie starb am 29. 07. 1987.

August

September

  • Peter Tosh

  • Gesang und Gitarre
  • Band: The Wailers
  • 19. 10. 1944 - † 11. 09. 1987 Todesursache: Ermordet
Peter Tosh

Peter Tosh (Bürgerlich Winston Hubert McIntosh), war der Musiker der den Reggae salonfähig machte. In den 70er spielte er mit den Wailers, die später mit "Bob Marley" zusammenkamen. Er hatte einige Hits, u.a. einen großen mit den Rolling Stones. Der Titel hieß, "Don’t Look Back". Am 11. 09. 1987, wird er von drei Einbrechern in seinem Haus ermordet.

  • Jaco Pastorius

  • Bass
  • Band: Weather Report und Blood, Sweat & Tears
  • 01. 12. 1951 - † 21. 09. 1987 Todesursache: Schlägerei
Jaco Pastorius

Jaco Pastorius (Bürgerlich John Francis Anthony Pastorius III), war Bassist der Formation Weather Report von 1975 - 1982 und spielte zwischenzeitlich in der Band Blood, Sweat & Tears mit. Er stritt sich mit einem Türsteher des Midnight Club in Wilton Manors, den er vermutlich unter Drogeneinfluss angezettelt hatte und starb an den Folgen der Schlägerei.

Oktober

  • Woody Herman

  • Klarinette und Gesang
  • Band: Isham Jones, The Band That Plays The Blues und sonstige
  • 16. 05. 1913 - † 29. 10. 1987 Todesursache: Lungenentzündung
Woody Herman

Woody Herman (Bürgerlich Woodrow Charles Thomas Herman), als Wunderkind der Klarinette verschrien, trat er bereits mit 9 Jahren auf. Seine erste Band war die Formation von Isham Jones. Dort brillierte er auf 2 Stücken als Sänger: "Life Begins When You’re in Love" und "There’s No Greater Love". Seine erste eigene Band hieß, The Band That Plays The Blues. Mit ihr hatte er auch einige Hits, u.a. "I Double Dare You (#18)", dem einige folgten. Er verstarb am 29. 10. 1987.

November

  • Charline Arthur

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 02. 09. 1929 - † 27. 11. 1987 Todesursache: Unbekannt
Charline Arthur

Charline Arthur (Bürgerlich Charline Highsmith), sang im Kirchenchor und erhielt mit 7 Jahren ihre erste Gitarre. Mit 15 sang sie in kleineren Clubs. 1950 wurde sie entdeckt und machte ihre ersten Aufnahmen. Sie trat in ihrer Schaffenszeit mit Größen wie: "Elvis Presley", "Johnny Cash" und "Jerry Lee Lewis" auf. Sie war eine resolute Frau und so geriet sie mit Produzenten Chet Atkins aneinander. Emanzipation war etwas, was er nicht dulden wollte und konnte. So war ihre Karriere am Ende. 1960 war sie finanziell ruiniert und zog sich zurück. Sie starb am 27. 11. 1987.

Dezember

  • Molly O’Day

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: Forty Niners
  • 21. 09. 1914 - † 10. 12. 1987 Todesursache: Krebs
Molly O’Day

Molly O’Day (Bürgerlich Lois LaVerne Williamson), gründete mit ihren Brüdern ihrer erste Band und trat 1939 erstmalig im Radio auf. Bevor sie den Namen Molly O’Day annahm, hieß sie "Mountain Fern" und trat auch als "Dixie Lee Williamson" auf. 1940 spielte sie bei den Forty Niners mit. 1946 folgte ein Plattenvertrag. Ihr größter Hit wurde "Tramp On The Street". Nach 5 Jahren steiler Karriere gab sie dem Druck nach und verließ das Rampenlicht. Sie blieb dennoch der Country-Musik treu und starb am 10. 12. 1987, an Krebs.

  • Slam Stewart

  • Bass und Violine
  • Band: Slim & Slam
  • 21. 09. 1914 - † 10. 12. 1987 Todesursache: Unbekannt
Slam Stewart

Slam Stewart (Bürgerlich Leroy Elliot Stewart), bekam seinen Spitznamen "Slam" durch das schlagende Geräusch seiner Saiten beim Spielen. Er gründete 1937 das Duo Slim and Slam, mit dem er hauptsächlich bekannt wurde. Dort brachten sie ihren ersten Hit "Flat Fleet Floogie (with a Floy Floy)" heraus. Nach dem Krieg brach die Band auseinander und er suchte sich andere Musiker, mit denen er musizieren konnte. Er spielte mit Größen wie: "Benny Goodman", "Dizzy Gillespie", "Charlie Parker" und "Red Norvo" zusammen. Auch wenn seine Popularität abschwächte, so tourte er bis in seinen Tod hinein.

  • Clifton Chenier

  • Akkordeon und Gesang
  • Band: Zydeco Ramblers und Red Hot Louisiana Band
  • 26. 06. 1925 - † 12. 12. 1987 Todesursache: Nierenversagen
Clifton Chenier

Clifton Chenier spielte in der Band, den Zydeco Ramblers, die er als Mitbegründer ins Leben rief. 1954 hatte er mit "Cliston's Blues" seinen ersten regionalen Hit. Ein Jahr später konnte er mit "Ay Tete Fille (Hey, Little Girl)" einen weiteren Hit landen. In den 80er spielte er in der Red Hot Louisiana Band mit. Es folgten weitere Hits. Er starb am 12. 12. 1987, an einem Nierenversagen.

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