Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Lightnin’ Hopkins

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 15. 03. 1912 - † 30. 01. 1982 Todesursache: Krebs
Lightnin’ Hopkins

Lightnin’ Hopkins (Bürgerlich Sam Hopkins), war neben seinen beiden Brüdern, Joel und John Henry, ebenfalls ein Bluesgitarrist. Er hatte den Texas-Blues maßgeblich mitgeprägt. Im Laufe der Zeit nahm er einige Alben bei verschiedenen Label auf. In Gedenken an ihn, wurde ein biografischer Filme über ihn gedreht. Er starb an den Folgen von Lungen- und Kehlkopf-Krebs, am 30. 01. 1982.

Februar

  • Alex Harvey

  • Gesang, Gitarre und Trompete
  • Band: Sensational Alex Harvey Band und Alex Harvey’s Big Soul Band
  • 05. 02. 1935 - † 04. 02. 1982 Todesursache: Herzinfarkt
Alex Harvey

In seiner Jugend gründete Alex Harvey zuerst die Alex Harvey’s Big Soul Band, mit der er in Hamburg Erfolg hatte und seine erste Platte "The Blues" einspielte. Nachdem die Band auseinanderfiel, spielte er in anderen Formationen mit. 1972 gründete er dann die Sensational Alex Harvey Band, mit der er in den 70er seine größten Erfolg feierte. Doch das hielt nicht nicht lange an und so musste er sich, aufgrund des ausbleibenden Erfolgs in den 80er, von seinen Musikern trennen. Er spielte noch in einigen Bands mit, ohne nennenswerte Anerkennung. Einen Tag vor seinem 47. Geburtstag, starb er an einem Herzinfarkt.

  • Kurt Edelhagen

  • Klarinette und Klavier
  • Band: Mehrere Bigbands
  • 05. 06. 1920 - † 08. 02. 1982 Todesursache: Krebs
Kurt Edelhagen

Kurt Edelhagen gründete Mitte der 40er seine erste Bigband und 1948 folgte seinen erste Rundfunkaufnahmen. Danach, drei Jahre Unterhaltungsorchester beim Bayerischen Rundfunk. Es folgten zwei Jahre Südwestfunk. Auf der Suche nach einer Sängerin entdeckte er "Caterina Valente". Ab 1957 ging er zum WDR, wo er die Bigband des WDR leitete. Er blieb dort 15 Jahre und stand auf der Bühne bei zahlreichen europäischen Jazzfestivals. In seiner Schaffenszeit spielte er für namhafte Künstler wie: "Peter Alexander", "Bill Haley", "Bibi Johns", "Hildegard Knef", "Paul Kuhn", "Freddy Quinn" und "Caterina Valente". Er starb am 08. 02. 1982, an Krebs

März

  • John Belushi

  • Gesang
  • Band: Blues Brothers
  • 24. 01. 1949 - † 05. 03. 1982 Todesursache: Drogenmissbrauch
John Belushi

John Belushi (Bürgerlich John Adam Belushi), war Sänger in der Formation The Blues Brothers. Er wurde richtig bekannt durch den gleichnamigen Song: "The Blues Brothers", in dem er mit "Dan Aykroyd" spielte. 1978 kam seine erste Platte heraus, "A Briefcase Full of Blues". Belushis Bruder, James Belushi, trat sogar mit Rhythm-’n’-Blues-Musiker wie "Joe Cocker" auf. Doch auch er war den Drogen nicht abgeneigt und so starb er am 05. 03. 1982, an einer Überdosis. Die Blues Brothers haben bis heute Statuskult.

  • Randy Rhoads

  • Gitarre
  • Band: Ozzy Osbourne
  • 06. 12. 1956 - † 19. 03. 1982 Todesursache: Flugzeugabsturz
Randy Rhoads

Randy Rhoads (Bürgerlich Randy William Rhoads), war ein Rock- und Heavy-Metal-Gitarrist. Er spielte mit Größen wie: "Ozzy Osbourne", zusammen. Zum großen Unglück kam es, als ein Bekannter von ihm, unerlaubterweise eine Propellermaschine aus einer Halle holte. Er lud "Randy Rhoads" und "Rachel Youngblood" zum Flug ein. Das Flugzeug flog zu tief und streifte beim Start den Tourbus und geriet danach außer Kontrolle. Sie krachten in ein Gebäude und die Maschine explodierte. Alle Insassen starben. Der Pilotenschein war abgelaufen.

  • Fatty George

  • Klarinette und Saxophon
  • Band: Two-Sounds Band u.a.
  • 24. 04. 1927 - † 29. 03. 1982 Todesursache: Herzinfarkt
Fatty George

Fatty George (Bürgerlich Franz Georg Pressler), war ein in Österreich lebender Jazz-Musiker und spielte in der Kriegszeit für die Wehrmacht. 1949 ging er mit seiner Band nach Deutschland und betrat erstmalig Professionell das Spielfeld, "Dixieland". Mit der Two-Sounds Band, nahm er 1954 seine ersten Platten auf. In seiner Band spielte zu der Zeit auch "Joe Zawinul". 1955 war er zurück in Wien und eröffnete einige Jazz-Casinos. In seiner Glanzzeit kam er mit Größen wie: "Lionel Hampton", "Art Blakey" und "Ella Fitzgerald" zusammen und wirkte im Fernsehen in einigen Sendungen mit. Außerdem war er an der Pop-Oper "Trip" beteiligt. Er litt längere Zeit an einer Herzschwäche und starb am 29. 03. 1982, nach einem Herzinfarkt.

April

Mai

  • Birch Monroe

  • Fiedel, Bass und Gesang
  • Band: The Monroe Brothers, Kentucky Partners, Brown County Jamboree und Blue Grass Boys
  • 16. 05. 1901 - † 15. 05. 1982 Todesursache: Unbekannt
Birch Monroe

Birch Monroe, auch Brother Birch Monroe genannt, trat in seiner Jugend mit seinen Brüdern "Charlie Monroe" und "Bill Monroe", als The Monroe Brothers auf. Sie hatten aber keinen nennenswerten Erfolg. 1939 stieg Birch Monroe wieder aus und spielte dann in Bands wie: Kentucky Partners, Brown County Jamboree und den Blue Grass Boys mit. Irgendwie kam er immer wieder mit seinen Brüdern zusammen und machte da weiter, wo sie aufgehört hatten. Seine Schaffenszeit war nicht von überwältigenden Erfolg gekrönt, dennoch konnte er sich in der Sparte "Delta Blues" behaupten. Einen Tag vor seinem 81. Geburtstag, verstarb er.

Juni

  • James Honeyman-Scott

  • Gitarre und Klavier
  • Band: The Pretenders
  • 04. 11. 1956 - † 16. 06. 1982 Todesursache: Drogenmissbrauch
James Honeyman-Scott

James Honeyman-Scott war Gitarrist bei The Pretenders. Seine großen Vorbilder waren "Eric Clapton" und "Hank Marvin". Er war in der Anfangszeit Gitarrenverkäufer und Studiogitarrist und hatte nie das Notenspielen erlernt. So spielte er seine Parts per Gehör nach. Ende der 70er bekam er das Angebot bei den Pretenders mitzuspielen, was er später auch annahm. Der Durchbruch kam mit der LP "The Pretenders". Auch er wurde im Laufe der Zeit Drogenabhängig, was ihm später den Rauswurf aus der Band einbrachte. Diesen Rauswurf hatte er nie überwunden und so wurde er am 16. 06. 1982, tot aufgefunden.

Juli

  • DeFord Bailey

  • Banjo, Gitarre und Mundharmonika
  • Solokünstler
  • 14. 12. 1899 - † 02. 07. 1982 Todesursache: Unbekannt
DeFord Bailey

DeFord Bailey litt seit seiner Jugend an Kleinwüchsigkeit Er spielte einige Instrumente, trat aber hauptsächlich als Mundharmonikaspieler auf. Mit 26 Jahren wurde er bekannt und konnte sein Erlerntes erstmalig in der Grand Ole Opry zum Besten geben. Sie feierten ihn als den "Hexenmeister der Harmonika". Zwei Jahre später spielte er seine ersten Songs ein. Er soll in der Grand Ole Opry nur 5 Dollar pro Auftritt bekommen haben. Außerdem wurden seine Auftritte aus rassistischen Gründen beschnitten. 1941 warfen sie ihn dann ganz raus. Er starb so arm wie er geboren wurde, am 2. Juli 1982, in Nashville.

  • Sonny Stitt

  • Saxophon
  • Band: Billy Eckstine Band
  • 02. 02. 1924 - † 22. 07. 1982 Todesursache: Herzinfarkt
Sonny Stitt

Sonny Stitts (Bürgerlich Edward Boatner jr.) großes Vorbild war, "Charlie Parker". Seine erste Band hieß die Billy Eckstine Band. In dieser Zeit lernte er "Dizzy Gillespie" kennen. 1948 hatte er ersten Kontakt mit Heroin, das ihn für ein Jahr ins Gefängnis brachte. Anschließend spielte er in einigen Bands wie die von Dizzy Gillespie. 1960 begleitete er "Miles Davis". Doch sein Alkoholproblem bescherte ihm den Rauswurf. Er musizierte bis zu seinem Tod, am 22. 07. 1982. Er erlitt einen Herzanfall.

  • Morris Pejoe

  • Gitarre und Geige
  • Solokünstler
  • ? 1924 - † 27. 07. 1982 Todesursache: Unbekannt
Morris Pejoe

Morris Pejoe (Bürgerlich Morris Pejas), war ein Blues-Gitarrist und wurde in Louisiana geboren. In seiner Jugend erlernte er das Geigenspiel. Als er damit keinen Erfolg hatte, sattelte er auf die Gitarre um. Mitte der 40er kamen die ersten Erfolge. Er traf den Pianisten "Henry Gray". Eine Freundschaft auf den ersten Blick. So traten die Beiden regelmäßig auf und machten auch 1952 die ersten Aufnahmen. Ihr größter Hit war "Let's Get High". In den 60er trat er viel mit Henry Grays Frau, dessen Sohn und Tochter auf. Morris Pejoe verstarb am 27. 07. 1982.

  • Keith Green

  • Gesang und Piano
  • Solokünstler
  • 21. 10. 1953 - † 28. 07. 1982 Todesursache: Flugzeugabsturz
Keith Green

Mit acht Jahren trat Keith Green bereits als Sänger und Schauspieler in dem Musical "The Sound of Music" auf. Einige Zeit später schrieb er eine Menge Songs, die immer einen sozialen Hintergrund hatten. Er bekam bei Decca einen Plattenvertrag. Mit der Zeit kam auch er mit Drogen in Berührung und kümmerte sich dann nicht mehr um seine Karriere, so dass Decca ihn feuerte. Es folgten noch einige Alben, die aber nie den Großen Erfolg einbrachten. Seine bekanntesten Lieder waren "You Put This Love In My Heart", "Your Love Broke Through". Er starb am 28. Juli 1982, bei einem Flugzeugabsturz.

August

  • Tex Atchison

  • Fiedel
  • Band: Prairie Ramblers (Kentucky Ramblers)
  • 05. 02. 1912 - † 04. 08. 1982 Todesursache: Unbekannt
Tex Atchison

Tex Atchison (Bürgerlich Shelby David Atchison), war ein Amerikanischer Country-Spieler, der schon mit acht Jahren mit dem Fiedelspielen begann. Während er tagsüber in den Minen arbeitet, spielte er an den Abenden in Clubs. Er schloss sich den Kentucky Ramblers an und merkte, dass man mit Musik mehr verdienen kann als in der Mine zu arbeiten. Die Band nannte sich in Prairie Ramblers um. Er war auch als Schauspieler aktiv und wirkte in einigen Filme mit. Doch es zog ihn immer wieder zur Musik zurück. Seine Drang- und Schaffenszeit lag in den 40er bis 60er. Tex Atchison starb 1982, im Alter von 70 Jahren.

September

Oktober

November

  • Bully Buhlan

  • Gesang und Piano
  • Solokünstler
  • 03. 02. 1924 - † 07. 11. 1982 Todesursache: Herzinfarkt
Bully Buhlan

Bully Buhlan (Bürgerlich Hans-Joachim Buhlan), war ein deutscher Schlagersänger und sang zuerst mit den "Schöneberger Sängerknaben", dem "RIAS Tanzorchester " und dem "RBT-Orchester", zusammen. Er hatte einige Hits wie: "Hollyday", "Ich hab' mich so an dich gewöhnt", "Ich möcht' auf deiner Hochzeit tanzen" usw. . Er wirkte auch in Filmen mit, die seine Popularität steigerten. Am  07. 11. 1982, verstarb er im Alter von 58 Jahren nach einem Herzinfarkt.

Dezember

  • Marty Robbins

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 26. 09. 1925 - † 08. 12. 1982 Todesursache: Herzinfarkt
Marty Robbins

Marty Robbins (Bürgerlich Martin David Robertson), lernte bei der US-Navy Gitarrespielen und schrieb auch dort seine ersten Songs. Nach der Navy folgten die ersten Auftritte, hauptsächlich in der Clubszene und in lokalen Radiostationen. 1951 wurde er dann entdeckt und bekam auch sofort einen Plattenvertrag. Er hatte Hits wie "I'll Go On Alone", "Singing The Blues", "El Paso" (damit hatten "The Cats" einen Hit). Doch mit "A White Sport Coat (And A Pink Carnation)", gelang ihm 1957 der ganz große Durchbruch. Zwischendurch bekam er eine Einstellung in der Grand Ole Opry. Nachdem seine Popularität nachließ, ging er zum Film. Nach einem Herzinfarkt, starb er am 08. 12. 1982.

  • Big Joe Williams

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 16. 10. 1903 - † 17. 12. 1982 Todesursache: Unbekannt
Big Joe Williams

Big Joe Williams (Bürgerlich Joseph Lee Williams), galt als einer der streitsüchtigsten Musiker seiner Zeit. Dennoch brachte er eine Begabung mit, die den "Delta Blues" einzigartig machte. Er trat zu allen Möglichkeiten auf, bevor er 1930 ins Gefängnis musste. Seine Streitsucht wurde im für einige Jahre zum Verhängnis. 1935 kam dann der Durchbruch. Er spielte seinen wohl bekanntesten Song "Baby, Please Don’t Go" ein. Danach folgten noch Einige. 1958 kam seine erste LP "Piney Woods Blues" auf den Markt. Er spielte u.a. auch mit "Sonny Boy Williamson I" zusammen. Er starb am 17. 12. 1982.

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