Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Jimmy Haggett

  • Gesang und Gitarre
  • Band: Ozark Mountain Boys und Daydreamers
  • 1928 - † 30. 01. 2000 Todesursache: Unbekannt
Jimmy Haggett

Jimmy Haggett gründete als Jugendlicher seine erste Band, die Ozark Mountain Boys. Doch der Erfolg blieb aus. Die Ozark Mountain Boys kamen nach einiger Zeit mit SUN-Records und Sam Phillips zusammen. Dort nahmen sie ihre erste Scheibe "No More, No More", auf. Sie verließen Sun-Records und wechselte 1957 zu Meteor. Die neue Band in der Haggett mit noch mehr Musikern spielte, hieß Daydreamers. Es folgten Aufnahmen wie, "Gonna Shut You Off Baby" und "Tell Her True". Er wechselte in den folgenden Jahren zu weiteren Labeln und verstarb am 30. 01. 2000.

Februar

  • Derroll Adams

  • Gesang, Banjo und Gitarre
  • Band: The Cowboys
  • 27. 11. 1925 - † 06. 02. 2000 Todesursache: Alkoholmissbrauch
Derroll Adams

Derroll Adams (Bürgerlich Derrol Lewis Thompson), studierte mit 20 Jahren Kunst. Er erlernte das Banjospielen. Nach dem Studium gründete er mit "Ramblin' Jack Elliott" ein Duo. Sie verdienten Geld als The Cowboys. In der Folkmusik angekommen, spielte er mit Größen wie, "Arlo Guthrie", "Ralph McTell", "Donovan" und "Bob Dylan" zusammen. Sein größter Hit war "24 Hours A Day". Er litt seit längerem unter einer schweren Alkoholabhängigkeit, die ihm letztendlich am 06. 02. 2000, das Leben kostete.

  • Longsome Dave Peverett

  • Gesang und Gitarre
  • Band: Foghat, The Roadrunners und Cross Ties Blues Band u.v.m.
  • 16. 04. 1943 - † 07. 02. 2000 Todesursache: Krebs
Dave Peverett

Longsome Dave Peverett (Bürgerlich Dave Peverett), wurde als Blues- und Hard-Rock-Musiker der Formation Foghat bekannt. In seiner Jugend spielte er bei den The Roadrunners und der Cross Ties Blues Band mit. Es folgten die Lonesome Jax Blues Band und die Rockband Les Questions. 1971 gründete er die Formation, mit dem er am meisten Erfolg hatte, "Foghat". Dort war er Frontmann und brachte die Band in die Charts. 1985 kam das Ende der Formation, die sich erst 10 Jahre später wieder vereinigte. Ein Jahr vor seine Tod wurde Krebs bei ihm diagnostiziert. Longsome Dave Peverett erlag seinem Leiden am 07. 02. 2000.

  • Big Punisher

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 09. 11. 1971 - † 07. 02. 2000 Todesursache: Herzinfarkt
Big Punisher

Big Punisher (Bürgerlich Christopher Lee Rios), erhielt seinen Namen von den Gelegenheitsarbeiten, die er als Boxer übernahm. Doch er wollte in der Musik glänzen und hatte sich zuerst dem Hip-Hop verschrieben. Doch schnell erkannte er, dass er seine Probleme im Rap besser verarbeiten kann. So hatte er mit "Still not a Player" und "100 Percent" seinen großen Durchbruch. Es folgten 3 weitere Alben. Außer seiner Leidenschaft zum Singen, hatte er auch massive Gewichtsprobleme, die 2000 dazu führten, dass er nach Aufnahmen im Studio an einem Herzinfarkt, im Alter von 28 Jahren, verstarb.

  • Cowboy Slim Dortch

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 12. 04. 1921 - † 11. 02. 2000 Todesursache: Unbekannt
Slim Dortch

Cowboy Slim Dortch (Bürgerlich Henry Pierce Dortch), lernte mit 13 Jahren das Gitarrenspiel und nahm sich vor, Profimusiker zu werden. In den 30er und 40er spielte er bei einigen Radiostation vor. Doch es sollte noch bis in die 60er dauern, bevor er seinen ganz großen Durchbruch hatte. 1964 kamen die ersten Aufnahmen: "Big Boy Rock" und "Mailing My Last Letter". Sie wurden vom Publikum super angenommen. Es folgten "Sixteen Miles" und "The Black Rose". Erst spät nannte er sich in "Cowboy Slim Dortch" um. Sein letztes Album kam 1993 dann unter dem Namen Cowboy Slim Dortch heraus. Er verstarb am 11. 02. 2000.

  • Screamin’ Jay Hawkins

  • Gesang und Piano
  • Solokünstler
  • 18. 07. 1929 - † 12. 02. 2000 Todesursache: Darmoperation
Screamin’ Jay Hawkins

Screamin’ Jay Hawkins (Bürgerlich Jalacy Hawkins), wurde durch seine ausgefallenen Bühnenshows bekannt. Eigentlich wollte er Opernsänger werden, doch der Erfolg stellte sich nicht ein und so wechselte er zum Blues. Ab 1951 begann er sich als Solokünstler zu etablieren. Die Bühnenshow mit brennenden Särgen und Totenschädel wurden Bestandteil seiner Darbietung. 1956 entstand der Superhit, der Millionenfach gecovert wurde, "I Put a Spell on You". Es folgten Hits wie: "Orange Colored Sky", "Feast of the Mau Mau" und "Constipation Blues". Es machte außerdem einige Filme und spielte weitere Alben ein.

  • Ofra Haza

  • Sängerin
  • Solokünstler
  • 19. 11. 1957 - † 23. 02. 2000 Todesursache: Grippe
Ofra Haza

Ofra Haza (Bürgerlich Ofra Chaza), stammte aus Israel und wurde früh, auf Grund ihres Gesangstalents, entdeckt. Neben der Musik spielte sie auch in einigen Kinofilmen mit. 1983 erreichte sie beim Eurovision Song Contest, mit dem Lied "Chai" Platz 2. 1984 hatte sie mit ihrem Album "Yemenite Songs" weiteren Erfolg. Einige Hits wie: "Im Nin’alu", "Galbi", "Temple of Love", (im Duett mit "Stefan Waggershausen") "Jenseits von Liebe", "My Love is for real" usw. , folgten. Insgesamt kam sie auf über 25 Alben. Am 23. 02. 2000, wurde sie bewusstlos mit einer schweren Grippe in Tel Aviv ins Hospital eingeliefert. Sie starb an den Folgen.

März

  • Ivo Robić

  • Gesang, Klavier, Saxophon, Klarinette, Flöte, Kontrabass
  • Solokünstler
  • 28. 01. 1923 - † 09. 03. 2000 Todesursache: Gallenoperation
Ivo Robić

Ivo Robić begann erst 1955, auf dem Höhepunkt des Schlagers mit 22 Jahren seine Karriere. Er erlernte 5 Instrumente und wurde bereits in seiner damaligen Heimat "Jugoslawien", als Schlagersänger gefeiert. Mit 23 Jahren kam er nach Deutschland und versuchte dort sein Laufbahn fortzusetzen. Doch es brauchte weitere 3 Jahre, bis er in Deutschland seinen ersten Hit "Morgen" landete. Es folgten weitere wie: "Mit 17 fängt das Leben erst an" und "Rot ist der Wein". In seiner Schaffenszeit brachte er es auf über 100 Musiktitel. Er verstarb am 09. 03. 2000, nach einer Gallenoperation.

  • Al Grey

  • Posaune
  • Band: Count Basie Big Band, Benny Carter u.a.
  • 06. 06. 1925 - † 24. 03. 2000 Todesursache: Herzinfarkt
Al Grey

Al Grey (Bürgerlich Albert Thornton Grey), wurde als Jazzposaunisten durch die "Count Basie Big Band" bekannt. Doch zuerst erlernte er, während des zweiten Weltkrieges, das Posaunenspielen wie kein anderer und stieg nach dem Krieg bei "Benny Carter" ein. Es folgten weitere Bands in denen er mit Größen wie: "Dizzy Gillespie", "Ella Fitzgerald", "Frank Sinatra", "Quincy Jones", "Ray Charles" u.v.a., zusammenspielte. Nachdem er 1961 bei der "Count Basie Band" ausstieg, gründete er seine eigene Formation. Doch an den großen Erfolgen, die er mit "Count Basie" hatte, konnte er nicht mehr anknüpfen. Er verstarb am 24. 03. 2000, nach einem Herzinfarkt.

April

Mai

  • Tito Puente

  • Saxophon, Klavier, Vibraphon, Timbales, Congas und Bongos
  • Solokünstler
  • 20. 04. 1923 - † 31. 05. 2000 Todesursache: Herzversagen
Tito Puente

Tito Puente (Bürgerlich Ernest Anthony Puente Jr.), war ein Multitalent der im Jazz, Salsa und Mambo beheimatet war. Man nannte ihn auch den "King of Mambo". Mit 25 Jahren hatte er seinen ersten Plattenvertrag und seinen größten Hit mit dem Santana-Seller, die ihn erst richtig in die Charts brachte, "Oye Como Va". Neben seiner Tanz- und Gesangskarriere spielte er in einigen Kinofilmen, wie "The Mambo Kings" mit. Er brachte es auf über 100 Alben, die millionenfach verkauft wurden. Er verstarb im Jahre 2000, an Herzversagen.

Juni

  • Adolph Hofner

  • Gesang und Gitarre
  • Band: The San Antonians und Jimmie Revard’s Oklahoma Playboys
  • 08. 06. 1916 - † 02. 06. 2000 Todesursache: Unbekannt
Adolph Hofner

Adolph Hofner zog mit seinem Bruder bereits mit 12 Jahren durch verschiedene Clubs. Schnell wurde die erste Band, Jimmie Revard’s Oklahoma Playboys gegründet. Ein paar Jahre später folgten die ersten Aufnahmen. Trotz des Erfolgs gründete er seine eigene Band, The San Antonians. 1940 brachte er mit großem Erfolg "Maria Elena" und "Alamo Rag" heraus. Ein Jahr später folgte sein größter Hit "Cotton-Eyed Joe". Nach dem Krieg brachte er noch 2 Klassiker hervor "The Shiner Song" und "The Prune Waltz". Er erlitt 1993 einen Schlaganfall und verstarb am 02. 06. 2000.

Juli

  • Mausberg

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 1979 - † 04. 07. 2000 Todesursache: Wurde erschossen
Mausberg

Mausberg (Bürgerlich Johnny Burns), war ein Rapper der 1988 von "DJ Quik" entdeckt und unter Vertrag genommen wurde. In seiner kurzen Lebenszeit schaffte er den ganz großen Durchbruch nicht. So nahm er 1999 mit der Band Suga Free "The Konnektid Project". auf. Die Scheibe wurde nach seinem Tod erneut aufgelegt und es folgte "Non Fiction". Mausbergs Tod war so, wie es in vielen Rapperstücken erzählt wird. Mit 21 Jahren wurde er vor seinem Haus von einem Unbekannten, ohne Grund, erschossen.

  • Paul Young

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Mike and the Mechanics und Sad Café
  • 17. 06. 1947 - † 15. 07. 2000 Todesursache: Herzinfarkt
Paul Young

Paul Young war, bevor er bei Mike and the Mechanics einstieg, bei der Formation Sad Café. Mit der Band hatte er zwei Hits: "Run Home Girl" und "Everyday Hurts". 1979 löste sich die Band auf und er stieg für sechs Jahre aus dem Musikgeschäft aus. 1985 bekam er das Angebot, bei Mike and the Mechanics einzusteigen. Hier folgten Hits wie "All I Need Is A Miracle", "Word Of Mouth" u.v.a. . In den 80er hatte er noch zwei Alben mit Sad Café produziert. Er starb am 15. 07. 2000, nach einem Herzinfarkt.

August

September

Oktober

November

  • Jimmie Davis

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 11. 09. 1899 - † 05. 11. 2000 Todesursache: Natürlicher Tod
Jimmie Davis

Jimmie Davis (Bürgerlich James Houston Davis) schaffte es, wie es das US-Bilderbuch erzählt, als Farmersohn soeben den Schulabschluss und wurde 1944 zum Gouverneur von Louisianas gewählt. Doch zwischenzeitlich legte er eine Karriere als Countrysänger ab, die mit unzähligen Hits gepflastert ist. Als erstes war er ein "Jimmie Rodgers" Imitatoren und spielte fast vierzig Singles ein. 1934 sang er eigene Songs und hatte mit "Nobody's Darlin' But Mine" seinen ersten Hit. Doch seinen größten hatte er 1940 mit "You Are My Sunshine". Dem folgten unzählige Aufnahmen. Er starb im sonorem Alter von 101 Jahren, am 05. 11. 2000.

  • Ibo

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 22. 07. 1961 - † 18. 11. 2000 Todesursache: Autounfall
Ibo

Ibo (Bürgerlich Ibrahim Bekirović), machte seinen ersten Plattenvertrag mit 22 Jahren. Mit der ersten Scheibe "Verlang ich zu viel", hatte nur mäßigen Erfolg. Es dauerte weitere 2 Jahre bis er seinen wohl größten Hit "Ibiza" einspielte. Dem folgten noch einige. Am 18. 11. 2000, auf der Fahrt nach Hause von einem Auftritt in Österreich, stieß ein LKW mit dem Wagen seines Technikers, den Ibo lenkte, zusammen. Er starb noch am Unfallort und hinterließ Frau und zwei Töchter.

  • Aljoscha Rompe

  • Gesang
  • Band: Feeling B.
  • 20. 10. 1947 - † 23. 11. 2000 Todesursache: Asthmaanfall
Aljoscha Rompe

Aljoscha Rompe (Bürgerlich Arthur Alexander Rompe), war Mitbegründer der DDR-Punkband Feeling B. Er, sowie "Paul H. Landers" und "Christian Flake Lorenz", die späteren Gründer von "Rammstein", waren ebenfalls Gründungsmitglieder. Die Band brachte es auf 4 Studioalben. Aljoscha Rompe verstarb am 23. 11. 2000, nach einem Asthmaanfall

Dezember

  • Ruud de Wolff

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Blue Diamonds u.a.
  • 12. 05. 1941 - † 18. 12. 2000 Todesursache: Unbekannt
Ruud de Wolff

Ruud de Wolff gründete mit seinem Bruder "Riem de Wolff" das niederländisches Doo Wop-Duo Blue Diamonds. Schon als Jugendliche sangen sie in verschiedenen Bands. 1969 kam dann der Durchbruch mit einen Plattenvertrag und dem Künstlernamen Blue Diamonds. Ihre erste Single "Till I Kissed You", eine Coverversion, brachte sie schon ganz nach vorne. Es folgte ihr größte Hit "Ramona". Ab nun wurde sie wie Stars gehandelt. 1962 mussten beide zum Militär. Nach dem kurzen Karriereknick starteten sie mit einem weiteren Hit: "Sukiyaki" durch. Es folgten noch einige Titel wie: "Gib dein Wort, Linda Lou", "Sweet Loraine", "Rag Mop" u.a. . Ihre Popularität ließ in den folgenden Jahrzehnten nach. Ruud de Wolff starb am 18. 12. 2000.

  • Kirsty MacColl

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Drug Addix
  • 10. 10. 1959 - † 18. 12. 2000 Todesursache: Schiffsunfall
Kirsty MacColl

Kirsty MacColls (Bürgerlich Kirsty Anna MacColl), erste Band hieß Drug Addix. Als Solosängerin bekam sie einen Vertrag bei Stiff-Records. Es folgte ihr erster Hit "They Don’t Know". Sie wechselte zu Polydor und sang einen weiteren Hit, "There’s a Guy Works Down the Chip Shop Swears He’s Elvis" ein. Nachdem der Erfolg in der darauffolgenden Zeit ausblieb, wechselte sie wieder zu Stiff-Records. Dort spielte sie noch einige Alben ein und schaffte 1987 einen weiteren Hit mit "Fairytale of New York". Sie verstarb nach einem Zusammenstoß mit einem Motorboot, und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

  • Pops Staples

  • Gitarre und Gesang
  • Band: The Staple Singers, Trumpet Jubilees und The Golden Trumpets
  • 02. 12. 1915 - † 19. 12. 2000 Todesursache: Gehirnerschütterung
Pops Staples

Pops Staples (Bürgerlich Roebuck Staples), gründete die The Staple Singers. 1937 schloss er sich der Gospelgruppe The Golden Trumpets an. 1941 spielte er bei den Trumpet Jubilees mit. Er sang jedoch weiterhin bei den Staple Singers mit und hatte mit ihnen, Anfang 1970 mit "I'll Take You There", den Durchbruch. Doch mit "Let's Do It Again" konnte er seinen vorherigen Hit noch einmal toppen. Es folgten im Laufe seiner musikalischen Reise weitere Alben. Er starb am 19. 12. 2000, im Alter von 85 Jahren nach einem Sturz.

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