Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Peter Sarstedt

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 10. 12. 1941 - † 08. 01. 2017 Todesursache: Progressive supranukleäre Blickparese
Peter Sarstedt

Peter Sarstedt (Bürgerlich Peter Eardley Sarstedt ) hatte mit "Where Do You Go To My Lovely" seinen ultimativen Hit, der vier Wochen auf Platz der damaligen Charts stand. Leider konnte er diesen Hit nicht mehr toppen, obwohl er über 100 Songs und 14 Alben in seiner Laufbahn veröffentlichte. Letztes Studioalbum "Restless Heart", kam im Jahr 2013 auf den Markt. Er litt seit 6 Jahren an der degenerative Erkrankung des Gehirns und starb am 08. 01. 2017, an den Folgen.

  • Buddy Greco

  • Piano und Gesang
  • Solokünstler/Band: Benny Goodman Orchestra u.a.
  • 14. 08. 1926 - † 10. 01. 2017 Todesursache: Unbekannt
Buddy Greco

Buddy Greco (Bürgerlich Armando Greco) erhielt bereist mit 4 Jahren Klavierunterricht. Mit 19 Jahren leitet er ein Trio und spielte von 1949-1952 in der Big Band um "Benny Goodman", dem Benny Goodman Orchestra. In den 50 tritt er regelmäßig in Casinos und großen Clubs auf. Er soll sogar gemeinsam mit den Beatles für Elizabeth II gespielt haben. Er brachte eine Menge Songs auf den Markt und hatte u.a. mit "The Lady Is a Tramp" einen Hit, der sich mehr als eine Million Mal verkaufte. Im Laufe der Zeit ist auf mehr als 16 Alben zu hören. Nebenher war er auch als Schauspieler tätig. Er starb am10. 01. 2017.

  • Tommy Allsup

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: The Crickets
  • 24. 11. 1931 - † 11. 01. 2017 Todesursache: Hernie
Tommy Allsup

Tommy Allsup (Bürgerlich Tommy Douglas Allsup) lernte früh die Gitarre spielen und stieg bei einigen regionalen Bands ein. Er spielte 1958 für ein Jahr bei Buddy Holly und seiner Begleitband The Crickets. Es wurde eine Single "It´s So Easy" aufgenommen und Buddy Holly trennte sich von der Band The Crickets. Kurz vor den Tod von Buddy Holly sollte Tommy Allsup mit ihm im Flugzeug zum nächsten Auftritt fliegen. Doch kurz vor dem Start verzichteten Tommy Allsup und Waylon Jennings auf den Flug und überließen Ritchie Valens und The Big Bopper die Plätze. Nach dem Start stürzte das Flugzeug ab und Holly, Valens, Big Bopper und der Pilot verunglückten tödlich. Er spielte im Laufe der Zeit mit weiteren Größen wie "Ronnie Smith", Roy Orbison, "Willie Nelson" u.v.a. zusammen. Er starb am 11. 01. 2017, an den Folgen von Hernie (Bruch der Bauchwand).

  • Mike Kellie

  • Schlagzeug und Gesang
  • Solokünstler/Band: Spooky Tooth, The V.I.P.s, The Only Ones, Destroy All Monsters u.a.
  • 24. 03. 1947 - † 18. 01. 2017 Todesursache: Selbstmord
Mike Kellie

Mike Kellie (Bürgerlich Michael Alexander Kellie) lernte früh das Schlagzeugspiel und wirkte in lokalen Bands mit. 1967 stieg er in der Bluesrock-Band Spooky Tooth als Drummer ein. Spooky Tooth löste sich nach 7 Studioalben wieder auf. Im Anschluss machte er einiges als Solokünstler und war auch als Studiomusiker unterwegs. So kam er in Folge der Jahre mit Größen wie: "Joe Cocker", "George Harrison", "Jerry Lee Lewis", "Peter Frampton", "Maurice Gibb", "Gary Wright", "Andy Fraser" u.v.a. zusammen. Aufgrund schwerer Depressionen ist die Folge Selbstmord nicht auszuschließen. Er starb am 18. 01. 2017.

  • Loalwa Braz

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Kaoma
  • 03. 06. 1953 - † 19. 01. 2017 Todesursache: Ermordet
Loalwa Braz

Loalwa Braz (Bürgerlich Loalwa Braz Vieira) wurde mit der Popgruppe Kaoma bekannt. Sie hatten einen Millionenseller mit "Lambada" und schaffte es u.a. 12 Wochen auf Platz 1 in Deutschland zu stehen. Der Song ging knapp 6 Millionen als Single und 2 Millionen Mal als LP über den Ladentisch. Dennoch hatte diese Lied einen bitteren Beigeschmack, da es sich nach Erscheinen um ein Plagiat handelte. Die Formation "Los Kjarkas" hatte den Song schon 1981 aufgenommen und der Komponist wurde nach Rechtsstetigkeiten entschädigt. Ihre verbrannte Leiche wurde am 19. 01. 2017, in einem ausgebrannten Auto in der Nähe ihrer Wohnung in Saquarema bei Rio de Janeiro entdeckt. Die Täter wurde festgesetzt.

  • Jaki Liebezeit

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Can, Club Off Chaos u.a.
  • 26. 05. 1938 - † 22. 01. 2017 Todesursache: Lungenentzündung
Jaki Liebezeit

Jaki Liebezeit war Mitbegründer der avantgardistische Band Can, die u.a. auch von "Holger Czukay", "Irmin Schmidt" und "Michael Karoli", mitbegründet wurden. Er war zuvor Jazzschlagzeuger, der es mit der Musik um Can verstand, das Spiel auf ein Minimum zu reduzieren (Schlagzeugspiel ohne Pedale) und dennoch gut zu klingen. Er ist auf mehr als 40 Alben zu hören und spielte mit Größen wie: "Brian Eno", den "Depeche Mode", den "Eurythmics", "Michael Rother", "Joachim Witt", "Gianna Nannini" u.v.m. . Nebenher war er auch als Studiomusiker tätig und saß für viele Aufnahmen bekannter Künstler an den Drums. Er starb am 22. 01. 2017, an den Folgen einer Lungenentzündung.

  • Peter Overend Watts

  • Gitarre und Bass
  • Solokünstler/Band: Silence / Mott the Hoople u.a.
  • 13. 05. 1948 - † 22. 01. 2017 Todesursache: Kopf-Hals-Karzinom
Peter Overend Watts

Peter Overend Watts spielte mit "Mick Ralphs", "Dale Griffin", "Stan Tippins" und "Verden Allen" in der Formation Silence. Stan Tippins wurde durch "Ian Hunter" kurzerhand ersetzt und die Band in Mott the Hoople umgetauft. Mit Mott the Hoople brachte er über 20 Alben und unzählige Kompilationen auf den Markt. Den größten Erfolg hatte die Band mit "All The Young Dudes" und "The Golden Age of Rock’n’Roll". Im Anschluss gründete er mit Dale Griffin die Produktionsfirma Grimtone Productions. 2009 und 2013 trat Peter Overend Watts für einige Konzerte nochmals mit Mott the Hoople auf. Er starb am 22. 01. 2017, an den Folgen von Kopf-Hals-Karzinom (Tumor).

  • Butch Trucks

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: The Allman Brothers Band, The Vikings, The 31st Of February u.a.
  • 11. 05. 1947 - † 24. 01. 2017 Todesursache: Selbstmord
Butch Trucks

Butch Trucks (Bürgerlich Claude Hudson Trucks), spielte seit seinem achten Lebensjahr Schlagzeug und wirkte in der High-School bereits in einigen regionalen Bands mit. 1969, neben "Gregg Allman", "Berry Oakley", "Duane Allman", "Dickey Betts" und "Jai Johanny Johanson", war er Mitbegründer der Rockband The Allman Brothers Band. Mit ihnen spielte er im Laufe seiner Karriere über 30 Studio- und Livealben ein. Sie hatten Hits wie: "Ramblin' Man", "Jessica" u.v.a.m. . Nach mehreren Trennungen und Wiedervereinigungen, blieb er der Band bis zur letzten Auflösung 2014 treu. Er starb am 24. 01. 2017, nach einem Selbstmordversuch.

  • Geoff Nicholls

  • Keyboard, Gitarre, Bass u.a.
  • Solokünstler/Band: Black Sabbath, Quartz, NWOBHM, Animal Kwackers u.a.
  • 28. 02. 1944 - † 28. 01. 2017 Todesursache: Lungenkrebs
Geoff Nicholls

Geoff Nicholls (Bürgerlich Geoffrey James Nicholls) spielte in Bands wie NWOBHM und Quartz, bevor er als Multitalent bei Black Sabbath einstieg. Black Sabbath hatte einen nominalen Superhit mit Paranoid 1970. In der Zeit 1979–2004 wirkte er an vielen Alben mit. Nach Sabbath spielte er mit einigen Künstler und Bands zusammen. Er litt seit längerem an Lungenkrebs und verlor den Kampf am 28. 01. 2017.

  • John Wetton

  • Gesang, Bass, Gitarre, Klavier, Mellotron und Geige
  • Solokünstler/Band: Family, King Crimson, Roxy Music, Uriah Heep, Wishbone Ash, Asia u.a.
  • 12. 06. 1949 - † 31. 01. 2017 Todesursache: Krebs
John Wetton

John Wetton spielte schon früh in namhaften Bands mit. In den 60er aber eher in Unbekannteren. Ab 1970 folgten dann Top-Bands wie: "Family", "King Crimson", "Roxy Music" und "Uriah Heep" u.a.. Zu der Zeit war er auch als Studiomusiker unterwegs. Doch seine größten Engagement hatte er in den 80er mit Asia, die er neben einigen Musikern 1981 gründete. Nach mehrmaligem Ein - und Ausstieg blieb er bis zum Tod in der Band. Er ist an unzähligen Alben beteiligt. 2015 wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, an dessen Folgen er am 31. 01. 2017, verstarb.

  • Carsten Mohren

  • Keyboard
  • Solokünstler/Band: Rockhaus,Taxi-Combo, Christin D., Gaukler Rock Band u.a.
  • 1962 - † 31. 01. 2017 Todesursache: Krebs
Carsten Mohren

Carsten Mohren spielte bei der Formation Taxi-Combo mit. Im Anschluss gründete er die DDR Rockband Gaukler Rock Band. Diese Band hielt sich nur 2 Jahre und er wirkte bei der Band Die Freunde mit. Auch das hielt nicht sehr lange und so wechselte er zur Rockband Rockhaus. Mit der Formation hatte er seine künstlerische Höhepunkte und blieb in der Band bis zu seinem Tod. Die Formation brachte 11 Alben heraus und hatte 3 Hits in der damaligen DDR mit "Ich liebe Dich", "Mich zu lieben" und "I.L.D.". Er starb am 31. 01. 2017, an den Folgen seines Krebsleidens.

Februar

  • David Axelrod

  • Schlagzeug
  • Solokünstler
  • 17. 04. 1933 - † 05. 02. 2017 Todesursache: Gehirn-Aneurysma
David Axelrod

David Axelrod arbeitete früh in einer Plattenfirma und konnte sich zum bis zum Produzenten und Arrangeur hoch arbeiten. 1968 startete er eine Solokarriere, die ihm Ruhm und Geld einbrachte. Nach 11 Studioalben, die sich experimentell im Jazz, Rock und R & B bewegten, wurde er zu einem gefragten Künstler. Seine größten Hits waren: "Love Is a Hurtin 'Thing", "Your Good Thing" und "Dead End Street". Doch Drogen und ein überschwängliches Leben brachte ihn dazu, dass ihm die finanziellen Mittel ausgingen. Es dauerte einige Jahre bis ein Schein am Ende des finanziellen Tunnels zu sehen war. So hatte er Glück, dass einige Aufnahmen von ihm gesampelt wurden und sich sein Konto erholen konnte. Heute zählt er zu den am meistengesampelten Musikern der HipHop-Szene. Er starb am 05. 02. 2017, an den Folgen von Gehirn-Aneurysma.

  • Al Jarreau

  • Gesang
  • Solokünstler/Bands: The Indigos, Joe Abodeely Trio u.a.
  • 12. 03. 1933 - † 12. 02. 2017 Todesursache: Unbekannt
Al Jarreau

Al Jarreau (Bürgerlich Alwyn Lopez Jarreau), sang sehr früh in Bars und Clubs und gab dort seine Stimme zum Besten. Er brachte sich gesanglich nach ganz oben und konnte 1975 seinen ersten Plattenvertrag unterschreiben. Es folgten 21 Studio-Alben und über 50 Kompilationen. Seine Stimme wurde zu seinem Markenzeichen bis in die heutige Zeit. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er am 08.02.2017 seine Karriere, die im Laufe der Zeit mit sieben Grammys ausgezeichnet wurde. Er starb am 12. 02. 2017.

  • Damian Davey

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 30. 09. 1964 - † 12. 02. 2017 Todesursache: Krebs
Damian Davey

Damian Davey (Bürgerlich Damian Baker ), wurde bekannt durch seine Darbietung "Time Warp", in dem Musical "The Rocky Horror Show". 1986 versuchte er diesen Song als Singleversion zu veröffentlichen. Doch erst 1989 konnte die Remixversion diesen Songs nach oben bringen. Er blieb einige Wochen in den Charts. Damian Davey konnte im Anschluss noch mit der The Sweet - Version "Wig Wam Bam" in die Charts einsteigen. Danach beendete er sein Laufbahn als Musiker und wandte sich dem Schauspiel zu. Er starb am 12. 02. 2017, an den Folgen von Krebs.

  • Clyde Stubblefield

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: James Brown, The J.B.’s, Ben Sidran u.a.
  • 18. 04. 1943 - † 18. 02. 2017 Todesursache: Nierenversagen
Clyde Stubblefield

Clyde Stubblefield lernte bereits als Kind das Schlagzeugspiel. So entdeckte in "James Brown" 1965 und ließ ihn seine Songs mit Drums untermalen. Schnell wurde sein Spiel zum Markenzeichen der Musik um James Brown. Dabei war Clyde Stubblefield der Drummer, der in dem Song "Funky Drummer" ein Solo hinlegte, der sich als der am meisten gesampelten Track der Musikgeschichte entwickelte. Seine Grooves sind legendär und wurden schon auf vielen anderen Alben kopiert. Nach der Trennung 1970 von James Brown, gründete er die The J.B.’s, mit der bis zum Schluss spielte. Zwischenzeitlich wirkte er auf vielen Musikstücken mit. 2002 musste ihm eine Niere entfernt werden, an dessen Folgen er litt. Er starb am 18. 02. 2017, an Nierenversagen.

  • Larry Coryell

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler/Band: The Eleventh House, The Chico Hamilton Quintet, Gary Burton Quartet u.a.
  • 02. 04. 1943 - † 19. 02. 2017 Todesursache: Herzinsuffizienz
Larry Coryell

Larry Coryell`s erste Band hieß The Chico Hamilton Quintet. Es folgten Herbie Mann´s The Free Spirits, Wolfgang Dauner´s Etcetera. 1973 gründete er The Eleventh House, die Formation, mit er bekannt wurde. Wenn die Band auch nur 3 Jahre bestand hatte, wurde diese Formation zu den Pionieren des Jazz Rock. Weitere Mitglieder waren, "Randy Brecker", "Mike Mandel", "Danny Trifan" und "Alphonse Mouzon". Mehrere Alben wurden bis heute produziert. In den weiteren Jahren wirkte er in verschiedenen Bands mit. Er war an unzähligen Aufnahmen beteiligt. Nachdem sie bei ihm einen Herzfehler diagnostizierten, starb er am 19. 02. 2017, an Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche).

März

  • Joni Sledge

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Sister Sledge, Mrs. Williams Grandchildren
  • 13. 09. 1956 - † 10. 03. 2017 Todesursache: Unbekannt
Joni Sledge

Joni Sledge sang mit ihren Schwestern "Kim Sledge", "Debbie Sledge" und "Kathy Sledge" früh in Gospelchören. Danach traten sie häufig als Mrs. Williams Grandchildren auf. 1970 nannten sie sich dann in Sister Sledge um, und ab da, nahm ihr Erfolg stetig zu. Ihre ersten Scheiben "Time Will Tell" und "The Weatherman" zeigte schon, was sie gesanglich drauf hatten. 1975 standen sie mit "Mama Never Told Me" erstmalig in den Charts. Immer mehr konnten sie sich in der Disco-, Funk- und Soulszene behaupten. 1979 dann der Durchbruch mit "We Are Family". Noch im gleichen Jahr verließ "Kathy Sledge" die Formation. Insgesamt brachten sie über 12 Studioalben auf den Markt. Joni Sledge blieb bis zu ihrem Tod der Band treu. Sie wurde am 10. 03. 2017, tot in ihrem Haus aufgefunden.

  • James Cotton

  • Gesang und Mundharmonika
  • Solokünstler/Band: Muddy Waters Blues Band, Jimmy Cotton Blues Quartet, James Cotton Trio u.a.
  • 01. 07. 1935 - † 16. 03. 2017 Todesursache: Lungenentzündung
James Cotton

James Cotton (Bürgerlich James Henry Cotton) konnte mit acht Jahren schon Mundharmonika spielen. "Sonny Boy Williamson II" wurde auf ihn aufmerksam und wurde sein Protegé. Mit 15 Jahren trat er schon mit lokalen Größen auf und hatte seine erste 15 minütige Radioaufnahme. 1953 folgten die ersten Aufnahmen bei Sun Records. Er wurde immer besser und ersetzte 1954 "Little Walter" in der Band um "Muddy Waters". Es folgten noch einige Bands. So spielte er mit Größen wie: "Johnny Winter", "Otis Spann", "Janis Joplin" u.a. . Bis zuletzt stand er auf der Bühne und starb am 16. 03. 2017, an den Folgen einer Lungenentzündung.

  • Chuck Berry

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 18. 10. 1926 - † 18. 03. 2017 Todesursache: Unbekannt
Chuck Berry

Chuck Berry (Bürgerlich Charles Edward Anderson Berry) war einer der ganz Großen und Pionier des Rock'n'Roll. Erst mit 26 Jahren hatte er seine ersten regionalen Auftritte, mit dem Johnnie Johnson Trio. 1955 trat er als Solist auf und machte seine erste Aufnahme "Maybellene", die sofort ind den Charts bis nach ganz oben schoss. Es folgten weitere Superhits wie: "Maybellene", "Rock and Roll Music", "Sweet Little Sixteen", "Roll Over Beethoven", "My Ding-a-Ling", "Johnny B. Goode" u.v.m. . Er brachte unzählige Alben auf den Markt. Auf der Bühne prägte er sein Markenzeichen, den Duckwalk, der einem Entengang ähnlich kam. Er spielte mit fast allen Größen der Musikszene. Mit ihm tritt einer der letzten großen Rock'n'Roller von der Bühne. Er starb am 18. 03. 2017.

  • Sib Hashian

  • Schlagzeug und Gesang
  • Solokünstler/Band: Boston, Ernie and the Automatics u.a.
  • 17. 08. 1949 - † 22. 03. 2017 Todesursache: Unbekannt
Sib Hashian

Sib Hashian (Bürgerlich John Thomas Hashian) wurde 1976 gefragt, ob er bei der US Rockband Boston einsteigen möchte und damit "Jim Masdea" ersetzen sollte. Er folgte dem Angebot und war dann bis 1982 Schlagzeuger bei Boston. Er ist auf den Alben "Boston", "Don't Look Back" und "Third Stage" zu hören. 1982 wurde er wiederum von dem Ex-Schlagzeuger "Jim Masdea" ersetzt. Anschließend half er bei einige Musikern und Projekten aus. Auch Angebot als Schauspieler ließ er nicht aus. Ab 2004 gründete er die Blues-Rock-Band Ernie and the Automatics mit der er 2009 "Low Expectations" auf den Markt brachte. Er brach am 22. 03. 2017, auf einem Kreuzfahrtschiff während eines Auftritts, tot zusammen. Jede Hilfe kam zu spät.

  • Clem Curtis

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Ramong Sound / The Foundations, The Corporation u.a.
  • 28. 11. 1940 - † 27. 03. 2017 Todesursache: Lungenkrebs
Clem Curtis

Clem Curtis (Bürgerlich Curtis Clements) war zuerst Profiboxer bevor er in der Gruppe The Ramong Sound, aus der 1967 die The Foundations wurden, als Sänger einstieg. Mit ihm brachten sie eine LP auf den Markt und hatten mit "Baby Now That I Found You", noch im gleichen Jahr eine Top 1 Hit. "Build Me Up Buttercup" erreichte noch Platz 2 der UK Charts. Danach, 1968, stieg er aus und begann eine Solokarriere. Nachdem die Soulband The Foundations, 1970 auseinanderfiel, versuchte Clem Curtis die Formation wieder ins Leben zu rufen. Doch sie konnten nie mehr an den Erfolg anknüpfen. Ende der 80er hatte war er kurz Mitglied, neben "Reg Presley", "Brian Poole", "Mike Pender" und "Tony Crane", der Gruppe The Corporation. Er starb am 27. 03. 2017, an den Folgen des Lungenkrebs.

April

  • J. Geils

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: The J. Geils Band
  • 20. 02. 1946 - † 11. 04. 2017 Todesursache: Unbekannt
J. Geils

J. Geils (Bürgerlich John Warren Geils) war Mitbegründer, Sänger und Gitarrist der amerikanische Rock/R&B Gruppe The J. Geils Band. Das Trio bestand außer ihm, aus "Danny Klein" und "Magic Dick". Später kamen noch "Peter Wolf", "Seth Justman" und "Stephen Jo Bladd" dazu. Insgesamt hat die Formation mehr als 20 Studioalben produziert und spielten 1981 ihren größten Hits mit "Centerfold" und "Freeze Frame" ein. 1986 löste sich die Band auf und fand ein Reunion im Jahre 2006. Mit Magic Dick brachte J. Geils 1994 noch das Album "Bluestime" heraus. Er wurde in seinem Haus leblos aufgefunden und soll am 11. 04. 2017, ermordet worden sein.

  • Allan Holdsworth

  • Gitarre und Klavier
  • Solokünstler/Band: Gong, UK, Gongzilla und Bruford
  • 06. 08. 1946 - † 15. 04. 2017 Todesursache: Herzinfarkt
Allan Holdsworth

Allan Holdsworth lernte zuerst Klavierspielen, bevor er mit 17 Jahren zur Gitarre kam. In den 70er war er soweit gereift, dass er auf einigen Alben von Künstlern wie: "Ian Carrs" (Nucleus), bei "John Hisemans" (Tempest), bei "Soft Machine" und "Tony Williams" (Lifetime) mitwirkte. Ende der 70er trat er der Band Gong bei. In den 90er gründete er mit "Hansford Rowe", "Benoît Moerlen" die Gruppe Gongzilla. Experimentell versuchte er stets mit elektronischen Verfremdungen die Gitarre auch mal als Saxophon klingen zu lassen. Er spielte mit Größen wie: "Herbie Hancock", "Esther Phillips", "Level 42" und "Gary Husband" zusammen. Er starb am 15. 04. 2017, an den Folgen eines Herzinfarkts.

Mai

  • Kevin Garcia

  • Bass und Gesang
  • Solokünstler/Band: Grandaddy
  • 22. 06. 1974 - † 02. 05. 2017 Todesursache: Schlaganfall
Kevin Garcia

Kevin Garcia war neben "Jason Lytle" und "Aaron Burtch", Mitbegründer der US-Indierock-Band Grandaddy. In der Zeit zwischen 1992 und 2006 kamen 5 Alben und eine Liveaufnahme auf den Markt, wobei sich das Album "Under The Western Freeway" sich durchsetzen konnte. Probleme führen zur Trennung der Formation, die 2012 wieder zusammenfindet. 2017 kommt das Album "Last Place" auf den Markt, dessen Erscheinung Kevin Garcia nicht mehr miterleben sollten. Er starb am 02. 05. 2017, an den Folgen eines Schlaganfalls.

  • Daliah Lavi

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 12. 10. 1942 - † 03. 05. 2017 Todesursache: Unbekannt
Daliah Lavi

Daliah Lavi (Bürgerlich Daliah Levenbuch) war eine Schauspielerin und Sängerin, die aber in der Musik ihre größten Erfolge verzeichnen konnte. Nach dem sie in den 60er einige Filme abdrehte, ist sie das erste Mal 1968 auf einer LP des "London Festival Orchestra" mit dem Titel "Yerushala’im shel zahav" zu hören. 1970 wurde ihre rauchig-markante Stimme entdeckt und mit ihr einige Aufnahmen gemacht. Schon die ersten Auskopplungen "Liebeslied jener Sommernacht" wurde ein Hit. Es folgten weitere Hits, wie: "Oh, wann kommst du?", "Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?", "Jerusalem", "Willst du mit mir geh’n", "Nichts Haut Mich Um - Aber Du" u.v.a. . Bis 2014 trat sie auf und verstarb am 03. 05. 2017.

  • Robert Miles

  • DJ
  • Solokünstler
  • 03. 11. 1969 - † 09. 05. 2017 Todesursache: Krebs
Robert Miles

Robert Miles (Bürgerlich Roberto Concina) wurde als DJ bekannt und legte in renommierten Discos auf. Sein Trance-Sound wurde schnell sein Markenzeichen, der in der Musikindustrie als Dreamhouse bezeichnet wurde. 1995 brachte der DJ und Produzent den Millionenhit "Children" auf den Markt, der in 12 Ländern auf Nummer 1 stand. "Fable" und "One and One", konnte den Millionenseller zwar nicht toppen, aber an der Erfolgswelle anknüpfen. Insgesamt brachte er es auf mehr als 8 Studio- und Remixalben. Er starb nach langem Krebsleiden im Alter von 47 Jahren, am 09. 05. 2017.

  • Chris Cornell

  • Gesang, Gitarre und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Soundgarden, Audioslave, The Jones Street Band, The Shemps u.v.m
  • 20. 07. 1964 - † 17. 05. 2017 Todesursache: Suizid
Chris Cornell

Chris Cornell (Bürgerlich Christopher John Cornell), spielte zuerst Schlagzeug in der Coverband The Jones Street Band. Danach wechselte er zu den The Shemps. 1982 gründete er mit "Hiro Yamamoto" und "Kim Thayil" die Grunge-Band Soundgarden. Als Sänger und einer Gitarre in der Hand, konnte er nun seine ersten Erfolge mit 5 Studioalben verzeichnen. Nach der Auflösung 1997 folgten weitere Band und auch Soloprojekte, die ab 1999 weitere 4 Studioalben hervorbrachte. Es folgten viel Projekte. Er starb am 17. 05. 2017. Lt. Polizeibericht soll er sich erhängt haben.

  • Jimmy LaFave

  • Gesang, Gitarre und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Night Tribe
  • 12. 07. 1955 - † 21. 05. 2017 Todesursache: Krebs
Jimmy LaFave

Jimmy LaFave gründete in jungen Jahren seine erste Band Night Tribe. Erfolglos arbeitete er nebenher an seiner Solokarriere. 1979 wurde mit "Down Under" sein erstes Solostück veröffentlicht. Es folgten 1982 "Broken Line". Der Erfolg ließ auf sich warten. Ab 1992 konnte er sich im Countrygeschäft behaupten. Sein drittes Album wird ein Volltreffer und es folgten 1994 "Highway Trance" und 1995 "Buffalo Return to the Plains". Insgesamt brachte er es auf über 15 Studioalben und Kompilationen. Er spielte mit Größen wie: "Bruce Springsteen", "Garth Brooks" u.a. . Er erlag seinem Krebsleiden am 21. 05. 2017.

  • Gregg Allman

  • Gesang, Gitarre und Keyboard
  • Solokünstler/Band: Allman Brothers Band, The Escorts, Gregg Allman and Friends u.a.
  • 08. 12. 1947 - † 27. 05. 2017 Todesursache: Leberkrebs
Gregg Allman

Gregg Allman (Bürgerlich Gregory Lenoir Allman), spielte zuerst mit seinem Bruder "Duane Allman" in verschiedenen Bands, nahm 2 Alben auf und trennte sich wieder nach erfolgloser Veröffentlichung. Danach startete er eine Solokarriere, die ebenfalls nicht den Erfolg brachte. Mittlerweile hatte sein Bruders die legendäre Allman Brothers Band gegründet, in der "Berry Oakley", "Dickey Betts", "Butch Trucks" und "Jai Johanny Johanson" spielten und er sich zuerst als Keyboarder anschloss. Es folgten Hits wie "Ramblin' Man" und "Jessica". Ab 1973 spielte er auch wieder Soloalben ein. Mit "I’m No Angel", konnte er ebenfalls einen Hit landen. Band und Solo lief nebeneinander her. Nach einer Lebertransplantation 2010, verstarb er am 21. 05. 2017, an den Folgen von Leberkrebs.

Juni

  • Prodigy

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Mobb Deep
  • 02. 11. 1974 - † 20. 06. 2017 Todesursache: Sichelzellenanämie
Prodigy

Prodigy (Bürgerlich Albert Johnson) war ein Rapper und gründete Anfang der 90er mit "Havoc" das Duo Mobb Deep. Sie spielten bis zum Tod von Prodigy 8 Alben ein und hatten ihren Durchbruch mit "The Infamous". Nebenher arbeitet Prodigy auch an seiner Solokarriere. 2000 kam die erste Soloscheibe "H.N.I.C." auf den Markt. Es folgten sieben weitere, bis er 2007 wegen unerlaubtem Waffenbesitz, zu einer 3,5 jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Nach der Entlassung 2011, folgten noch vier Alben. In seiner Laufbahn brachte er mehr als 15 Alben heraus. Er starb am 20. 06. 2017, an den Folgen von Sichelzellenanämie (Erkrankung der roten Blutkörperchen).

  • Gunter Gabriel

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band:
  • 11. 06. 1942 - † 22. 06. 2017 Todesursache: Halswirbelbruch
Gunter Gabriel

Gunter Gabriel (Bürgerlich Günter Caspelherr) war bereits Komponist, bevor er selbst als Sänger auftrat. Er schrieb im Laufe seiner Karriere Songs für "Rex Gildo", "Juliane Werding", "Frank Zander", "Wencke Myhre", "Peter Alexander", "Tom Astor" und die "Zillertaler Schürzenjäger". Als Sänger konnte er 1974 den ersten großen Hit "Hey Boss, ich brauch mehr Geld" landen. Dem folgten weitere wie: "Intercity Linie Nr. 4", "Komm' unter meine Decke", "Er ist ein Kerl (Der 30-Tonner Diesel)", "Papa trinkt Bier" u.v.m. . Er wurde in der Countrymusik auch als der Deutsche "Johnny Cash" gehandelt. Nach einigen Exzessen und dem Verlust seines Vermögens, konnte er sich in den letzten Jahren wieder fangen und erneut Fuss fassen in der Musikszene. Er starb am 22. 06. 2017, an den Folgen eines Treppensturzes, bei dem er sich einen dreifachen Bruch des Halswirbels zuzog.

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