Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Phil Lynott

  • Bass und Gesang
  • Band: Thin Lizzy und Grand Slam
  • 20. 08. 1949 - † 04. 01. 1986 Todesursache: Herzinfarkt
Phil Lynott

Phil Lynott (Bürgerlich Philip Parris Lynott), war Begründer der Band Thin Lizzy, in der auch Kurzzeitig "Gary Moore" mitspielte. Es kamen einige Alben zustande, wobei die Hitsingle und das Irische Traditionell "Whiskey in the Jar", die Band richtig bekannt machte. 1983 löste sich die Band auf und Phil Lynott begann eine Solokarriere. Er gründete nebenher, aber ohne Erfolg, die Band Grand Slam. In der Zeit begleitet er Garry Moore auf einigen Stücken und kam wieder ins Rampenlicht mit den Song von Garry Moore, "Out in the Fields". Er starb am 04. Januar 1986, durch Herzversagen.

Februar

  • Joe Farrell

  • Saxophon, Klarinette und Flöte
  • Band: Maynard Ferguson Big Band, Thad Jones/Mel Lewis Orchestra
  • 16. 12. 1937 - † 10. 02. 1986 Todesursache: MDS (Myelodysplastisches Syndrom)
Joe Farrell

Joe Farrell (Bürgerlich Joseph Carl Firrantello), bekam mit 11 Jahren eine Klarinettenausbildung und mit 16 wurde er dann Saxophonist. 1961 gehörte er der "Maynard Ferguson Big Band" an. 1966 wechselte er zum Thad Jones/Mel Lewis Orchestra und im Anschluss zur Combo von "Elvin Jones". Er wirkte an 11 Studioalben mit. Auch er hatte Probleme mit Drogen und starb am 10. 02. 1986, an MDS.

März

Sonny Terry

Sonny Terry (Bürgerlich Saunders Terrell), erblindete in seiner Jugend und lernte von seinem Vater das Mundharmonikaspielen. Außerdem übernahm er seine Techniken. Er lernte "Blind Boy Fuller" kennen und machte bis in den Tod hinein mit ihm Musik. Sie spielten einige Songs ein. Außerdem gründete er mit "Brownie McGhee" ein Duo. Er war mit Größen wie: "Woody Guthrie", "Pete Seeger" und "Mississippi John Hurt" zusammen. Er starb am 11. 03. 1986.

April

Mai

  • Jimmy Lyons

  • Saxophon und Flöte
  • Solokünstler
  • 01. 12. 1933 - † 19. 05. 1986 Todesursache: Lungenkrebs
Jimmy Lyons

Jimmy Lyons lernte mit 15 Jahren das Altsaxohon zu spielen. 1961 kam er mit "Cecil Taylor" zusammen und wirkte an dessen Alben "Live at Café Montmartre" und "Unit Structures" mit. 1969 wurde seine erste eigene Platte "Other Afternoons" auf Vinyl gepresst. Es folgten weitere. Er starb am 19. 05. 1986, an Lungenkrebs.

Juni

  • Benny Goodman

  • Klarinette
  • Band: Benny Goodman Orchestra, Ben-Pollack and his Orchestra u.a.
  • 30. 05. 1909 - † 13. 06. 1986 Todesursache: Herzinfarkt
Benny Goodman

Benny Goodman (Bürgerlich Benjamin David Goodman), war im Swing beheimatet und spielte bereits mit 12 Jahren in verschiedenen Tanzkapellen mit. Bevor er seine eigene Band gründete, stieg er ins "Ben-Pollack and his Orchestra", ein. Sein erster Charterfolg hieß, "He’s Not Worth Your Tears". Nebenher schrieb er auch für andere Musiker. Dem ersten Nummer-1-Hits "Moonglow" folgten 15 weitere Hits. Er verstarb am 13. 06. 1986, nach einem Herzinfarkt.

  • Dean Reed

  • Gitarre und Gesang
  • Solokünstler
  • 22. 09. 1938 - † 13. 06. 1986 Todesursache: Ertrunken
Dean Reed

Dean Reed (Bürgerlich Dean Cyril Reed), kam mit 12 Jahren zur Gitarre und bekam 1959 seinen ersten Plattenvertrag. Seine Songs hatten in den Staaten weniger Erfolg als in Südamerika. Dort konnte er regelmäßig die vordersten Plätze in den Charts belegen. Er war einer der ersten Musiker, die erfolgreiche Tourneen durch die damalige UDSSR machten. 1972 siedelte er sogar in die DDR um. Hier drehte er neben der Musik noch einige Filme. Er ertrank am 13. 06. 1986, im Zeuthener See bei Berlin.

Juli

August

Thad Jones

Thad Jones (Bürgerlich Thaddeus Joseph Jones), trat mit seinem älteren Bruder "Hank Jones" und seinem Freund "Sonny Stitt" auf. Nach dem Krieg trat er dem "Billy Mitchells Quintett" bei. In den folgenden Jahren kam sein erstes Album auf den Markt, "The Fabulous Thad Jones". Ab 1954 war er 9 Jahre beim dem "Count Basie Orchester". Er war außerdem der Mitbegründer des Thad Jones/Mel Lewis Orchestra. 1978 siedelte er nach Schweden um und gründete dort die Danmarks Radios Big Band. Er starb am 20. 08. 1986.

September

  • Clifford Burton

  • Bass und Klavier
  • Band: Metallica und Trauma
  • 10. 02. 1962 - † 27. 09. 1986 Todesursache: Autounfall
Clifford Burton

Clifford Burton (Bürgerlich Clifford Lee Burton), spielte zuerst in der Formation Trauma und wurde bei einem Auftritt von den Machern von Metallica entdeckt. Sie boten ihm an, bei ihnen einzusteigen was er auch tat. Er wirkte an drei Alben mit. Vor einem Konzert auf der Fahrt nach Kopenhagen stürzte der Metallica-Tourbus um und der schlafenden Cliff Burton wurde aus dem Busfenster geschleuderte. Er konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und so begrub ihn das Fahrzeug, das sich überschlug und auf ihn stürzte.

Oktober

November

  • Sippie Wallace

  • Piano und Gesang
  • Solokünstler
  • 01. 11. 1898 - † 01. 11. 1986 Todesursache: Schlaganfall
Sippie Wallace

Sippie Wallace (Bürgerlich Beulah Thomas), sang in ihrer Jugend in der Kirche und bediente dabei die Orgel. In den 20er machte sie ihre ersten Aufnahmen und nahm in der Zeit über 40 Titel auf. So kam sie mit Größen wie: "Louis Armstrong" zusammen. In den 30er pausierte sie und kam in den 40er zurück. Es hielt dann auch nur einige Zeit an und es wurde wieder ruhig um sie. Ein weiterer Versuch in den 60er war erfolgreicher und so kam das Album "Sippie Wallace Sings the Blues" heraus und sie ging wieder auf Tour. Ihre Bluesstimme brachte ihr wieder einigen Erfolg ein. Sie starb am 01. 11. 1986, nach einem schweren Schlaganfall.

  • Rudolf Schock

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 14. 09. 1915 - † 13. 11. 1986 Todesursache: Herzversagen
Rudolf Schock

Rudolf Schock war ein deutscher Opern- und Operettensänger und sang früh in Chören mit. Er trat regelmäßig bei Festlichkeiten auf, um die Familie finanziell zu unterstützen. 1932 wurde er dann in das Duisburger Stadttheaters aufgenommen. Von da ab begann seine steile Karriere im Bereich Operette und Oper. Nebenher wirkten er in einigen Filmen mit. Am 13. November 1986, starb er an Herzversagen.

Dezember

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