Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

  • Osie Johnson

  • Schlagzeug und Gesang
  • Solokünstler/Band: Earl Hines
  • 11. 01. 1923 - † 10. 02. 1966 Todesursache: Nierenversagen
Osie Johnson

Osie Johnson (Bürgerlich James Johnson), spielte 1941 in der Harlem Dictators Band. 1942 folgten dann die Sabby Lewis. 1951 wurde er Mitglied der Band von "Earl Hines". In der Formation hatte er großen Erfolg. Ende der 50er und in den 60er, war er dann als Studiomusiker unterwegs. Insgesamt war er an 5 Alben beteiligt. Gelegentlich ist er auch als Sänger tätig gewesen. Er starb im Alter von 43 Jahren am 10. 02. 1966, an Nierenversagen.

März

  • Jazz Gillum

  • Mundharmonika
  • Solokünstler
  • 11. 09. 1904 - † 29. 03. 1966 Todesursache: Suizid
Jazz Gillum

Jazz Gillum (Bürgerlich William McKinley Gillum), erlernte die Mundharmonika und wurde in den 30er zu einem der angesagten Mundharmonikaspieler seiner Zeit. Mit sieben Jahren hatte er sich das Bluesspielen selbst beigebracht und zog als Straßenmusiker herum. Damit konnte er sich ein bisschen Geld verdienen. Mit 19 Jahren begann seine Laufbahn und mit 30 Jahren nahm er seine ersten Stücke auf. Ende der 40er hatte er seinen Zenit überschritten. 1966 machte ein Kopfschuss seinem Leben ein Ende.

April

Mai

Juni

Juli

  • Bobby Fuller

  • Gesang, Gitarre und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: The Bobby Fuller Four
  • 22. 10. 1942 - † 18. 07. 1966 Todesursache: Suizid oder Mord
Bobby Fuller

Bobby Fuller (Bürgerlich Robert Gaston Fuller), gründete mit seinem Bruder "Randy Fuller" (E-Bass) die The Bobby Fuller Four. Weitere Bandmitglieder waren: "Dalton Powell" (Schlagzeug) und "James Reese" (Gitarre). Die Band hatte in nur 6 Jahren, von 1960 - 1966, mit "Let Her Dance", "I Fought the Law" und "Love's Made a Fool of You", ihre größten Hits. Er starb am 18. 07. 1966, sitzend in seinem Auto, in dass die Abgase des Fahrzeug eingeleitet worden waren. Dennoch konnte nicht geklärt werden, ob es Suizid war oder er von einer Gang ermordet wurde.

Bud Powell

Mit 15 Jahren verließ Bud Powell (Bürgerlich Earl Powell), die Schule und tingelte als Pianist durch die Lande. Er spielte in verschiedenen Bands mit und Mitte der 40er folgten die ersten Aufnahmen. Er begleitete Musiker wie: "Charlie Parker", "Dizzy Gillespie" und "Miles Davis". 1945 soll er von Polizisten verprügelten worden sein. Die Spätfolgen dieser Aktion brachte ihn in die Psychiatrie. Dort bekam er regelmäßig Elektroschocks, was dem Gedächtnisverlust zur Folge hatte. Dennoch versuchte er es weiter als Musiker, doch nur noch mit mäßigem Erfolg. Er starb mit 42 Jahren am 31. 07. 1966, an einer Lungenentzündung.

August

  • Boyd Raeburn

  • Gesang und Saxophon
  • Solokünstler/Band: Mehrere Formationen
  • 27. 10. 1913 - † 02. 08. 1966 Todesursache: Herzinfarkt
Boyd Raeburn

Boyd Raeburn (Bürgerlich Boyd Albert Raeburn), hatte Mitte der 30er schon einige Tanzbands geleitet und gründetet 1940 seine eigene Jazz-Bigband. Innerhalb von 2 Jahren wurde diese Formation populär. 1944 gründete er eine neue Formationen, in denen Größen wie, "Oscar Pettiford", "Roy Eldridge", "Al Cohn" und "Dizzy Gillespie", wenn auch nur kurzzeitig, mitspielten. Ende der 40er ließ der Ruhm nach und er beendete seine Musiklaufbahn. Anfang der 60er versuchte er ein Comeback, doch er konnte nie mehr an den Erfolg vergangener Jahre anknüpfen. Er starb am 02. 08. 1966, nach einem Herzinfarkt.

September

  • Will Shade

  • Gesang, Gitarre und Mundharmonika
  • Solokünstler/Band: Memphis Jug Band
  • 05. 02. 1898 - † 18. 09. 1966 Todesursache: Lungenentzündung
Will Shade

Will Shade hatte den Spitznamen "Son Brimmer" und war der Mitbegründer der legendären Memphis Jug Band. Sie waren von 1927 - 1934 der angesagten Jug-Band Amerikas. Nach einigen Auftritten und großem Erfolg, trennten sie sich 1934. Danach spielte er in einigen Bands ohne jedoch an dem vorherigen Erfolg anzuknüpfen. Anfang der 50er versuchte er es noch einmal und nahm einige Stücke auf, auch hier ohne Erfolg. 1966 starb er an einer verschleppten Lungenentzündung.

Oktober

November

  • Mississippi John Hurt

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 08. 03. 1892 - † 02. 11. 1966 Todesursache: Herzinfarkt
Mississippi John Hurt

Mississippi John Hurt (Bürgerlich John Smith Hurt), war mit 10 Jahren schon ein exzellenter Gitarrenspieler. 1927 stieg er in das Profilager ein und machte ab da einige Gigs. Ein Jahr später wurden die ersten Aufnahmen auf Vinyl gepresst. Ab da bekam er den Künstlernamen "Mississippi John Hurt" verpasst. Doch seine Stücke hatten keinen Erfolg und so verabschiedete er sich für lange Zeit aus der Musikszene. Drei Jahre vor seinem Tod wurde er wiederentdeckt und hatte dann großen Erfolg, bis er 1966 an einem Herzinfarkt verstarb.

Dezember

  • Carter Stanley

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band:The Stanley Brothers/The Clinch Mountain Boys
  • 27. 08. 1925 - † 01. 12. 1966 Todesursache: Leberzirrhose
Carter Stanley

Carter Stanley (Bürgerlich Carter Glen Stanley) gründete mit seinem Bruder "Ralph Stanley" die Bluegrassband The Stanley Brothers, die aus der Formation "The Clinch Mountain Boys" entstand. Carter Stanley war der Leadsänger und Songwriter der Band und sie hatten Hits mit: "How Far to Little Rock", "Ridin’ that Midnight Train", "Man of Constant Sorrow", "White Dove", "The Fields Have Turned Brown" u.a. . Er komponierte mehr als 100 Songs und begann vor seinem Tod zu trinken. So starb er am 01. 12. 1966, an den Folgen von Leberzirrhose. (Carter Stanley rechts und Ralph Stanley links im Bild).

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