Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

Osie Johnson

Osie Johnson (Bürgerlich James Johnson) spielte 1941 in der Harlem Dictators Band. 1942 arbeitete er dann mit Sabby Lewis und war nebenher in einer Kapelle der US Navy. 1951 wurde er Mitglied der Band von "Earl Hines". In der Formation hatte er großen Erfolg. Ende der 50er und in den 60er, war er dann als Studiomusiker unterwegs und spielte für Größen wie: "Coleman Hawkins", "Dinah Washington", "Wes Montgomery", "Al Cohn", "Zoot Sims", "Sonny Stitt" u.a. . Insgesamt war er an mehr als 5 Alben beteiligt. Gelegentlich ist er auch als Sänger tätig gewesen. Er starb im Alter von 43 Jahren am 10. 02. 1966, an Nierenversagen.

März

  • FlaggeJazz Gillum
  • Mundharmonika
  • Solokünstler/Band: Memphis Slim, Big Bill Broonzy u.a.
  • 11. 09. 1904 - † 29. 03. 1966 Todesursache: Suizid
  • Genre: Blues
Jazz Gillum

Jazz Gillum (Bürgerlich William McKinley Gillum) hatte sich mit sieben Jahren Mundharmonika- das Bluesspielen selbst beigebracht und zog als Straßenmusiker herum. Damit konnte er sich ein bisschen Geld verdienen. Mit 19 Jahren begann seine Laufbahn. 1923 ging er nach Chicago und trat dort häufig mit dem Gitarristen "Big Bill Broonzy" auf. 1934, mit 30 Jahren nahm er seine ersten Stücke auf. Schon Ende der 40er hatte er seinen Zenit überschritten. 1961 machte er noch einige Aufnahmen mit "Memphis Slim". Doch 1966 setzte er durch einen Kopfschuss seinem Leben unerwartet ein Ende.

April

Mai

Juni

Juli

  • FlaggeBobby Fuller
  • Gesang, Gitarre, Piano und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: The Bobby Fuller Four
  • 22. 10. 1942 - † 18. 07. 1966 Todesursache: Suizid oder Mord
  • Genre: Rock und Pop
Bobby Fuller

Bobby Fuller (Bürgerlich Robert Gaston Fuller) gründete mit seinem Bruder "Randy Fuller" (E-Bass) die The Bobby Fuller Four. Weitere Bandmitglieder waren: "Dalton Powell" (Schlagzeug) und "James Reese" (Gitarre). Die Band hatte in nur 6 Jahren, von 1960 - 1966, mit "Let Her Dance", "I Fought the Law" und "Love's Made a Fool of You", ihre größten Hits. Er starb am 18. 07. 1966, sitzend in seinem Auto, in dass die Abgase des Fahrzeug eingeleitet worden waren. Dennoch konnte nicht geklärt werden, ob es Suizid war oder er von einer Gang ermordet wurde.

Bud Powell

Mit 15 Jahren verließ Bud Powell (Bürgerlich Earl Powell) die Schule und tingelte als Pianist durch die Lande. Er spielte in verschiedenen Bands mit und Mitte der 40er folgten die ersten Aufnahmen. Er begleitete Musiker wie: "Charlie Parker", "Dizzy Gillespie" und "Miles Davis". 1945 soll er von Polizisten verprügelten worden sein. Die Spätfolgen dieser Aktion brachte ihn in die Psychiatrie. Dort bekam er regelmäßig Elektroschocks, was dem Gedächtnisverlust zur Folge hatte. Dennoch versuchte er es weiter als Musiker, doch nur noch mit mäßigem Erfolg. Er starb mit 42 Jahren am 31. 07. 1966, an einer Lungenentzündung.

August

Boyd Raeburn

Boyd Raeburn (Bürgerlich Boyd Albert Raeburn) hatte Mitte der 30er schon einige Tanzbands geleitet und gründete 1940 seine eigene Jazz-Bigband. Innerhalb von 2 Jahren wurde diese Formation populär. 1944 brachte er eine neue Formationen zusammen, in denen Größen wie, "Oscar Pettiford", "Roy Eldridge", "Al Cohn" und "Dizzy Gillespie", wenn auch nur kurzzeitig, mitwirkten. Ende der 40er ließ der Ruhm nach und er beendete seine Musiklaufbahn. Anfang der 60er versuchte er ein Comeback, doch er konnte nie mehr an den Erfolg vergangener Jahre anknüpfen. Er starb am 02. 08. 1966, nach einem Herzinfarkt.

September

  • FlaggeWill Shade
  • Gesang, Gitarre, Fiedel und Mundharmonika
  • Solokünstler/Band: Memphis Jug Band
  • 05. 02. 1898 - † 18. 09. 1966 Todesursache: Lungenentzündung
  • Genre: Blues
Will Shade

Will Shade hatte den Spitznamen "Son Brimmer" und war der Mitbegründer der legendären Memphis Jug Band. Sie waren von 1927 - 1934 der angesagten Jug-Band Amerikas. Nach einigen Auftritten und großem Erfolg, trennten sie sich 1934. Danach spielte er in einigen Bands ohne jedoch an dem vorherigen Erfolg anzuknüpfen. Anfang der 50er versuchte er es noch einmal und nahm einige Stücke auf, auch hier ohne Erfolg. 1966 starb er an einer verschleppten Lungenentzündung.

Oktober

  • FlaggeAlma Cogan
  • Gesang
  • Solokünstler
  • 19. 05. 1932 - † 26. 10. 1966 Todesursache: Krebs
  • Genre: Schlager und Pop
Alma Cogan

Alma Cogan (Bürgerlich Alma Angela Cohen) war gesangstechnisch mit 20 Jahren soweit, dass sie ihre ersten Scheiben aufnahm. Ihre erste Single "To Be Worthy of You", brachte ihr Anerkennung. Sie versuchte einige 50er Songs zu covern. Doch den richtigen Durchbruch hatte sie nach einigen Single mit "Dreamboat", 1955. Sie schaffte es, bis in die 60er, 8 mal in der Liste der meistgespielten englischen Songs aufzutauchen. Außerdem hatte sie 14 Top-20-Platzierungen, fast 80 Singles und 3 Alben in ihrer Laufbahn aufgenommen. Doch erst 2 Jahre vor ihrem Tod, hatte sie mit "Tennessee Waltz" wieder einen Top-Hit. 1966 wurde bei ihr Krebs festgestellt. Sie starb am 26. 10. 1966, an den Folgen.

November

  • FlaggeMississippi John Hurt
  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 08. 03. 1892 - † 02. 11. 1966 Todesursache: Herzinfarkt
  • Genre: Blues, Country und Folk
Mississippi John Hurt

Mississippi John Hurt (Bürgerlich John Smith Hurt) war mit 10 Jahren schon ein exzellenter Gitarrenspieler. 1927 stieg er in das Profilager ein und machte ab da einige Gigs. Ein Jahr später wurden die ersten Aufnahmen auf Vinyl gepresst. Ab da bekam er den Künstlernamen "Mississippi John Hurt" verpasst. Doch seine Stücke hatten keinen Erfolg und so verabschiedete er sich für lange Zeit aus der Musikszene. Drei Jahre vor seinem Tod wurde er wiederentdeckt und hatte dann großen Erfolg, bis er 1966 an einem Herzinfarkt verstarb.

Dezember

Carter Stanley

Carter Stanley (Bürgerlich Carter Glen Stanley) gründete mit seinem Bruder "Ralph Stanley" die Bluegrassband The Stanley Brothers, die aus der Formation "The Clinch Mountain Boys" entstand. Carter Stanley war der Leadsänger und Songwriter der Band und sie hatten Hits mit: "How Far to Little Rock", "Ridin’ that Midnight Train", "Man of Constant Sorrow", "White Dove", "The Fields Have Turned Brown" u.a. . Er komponierte mehr als 100 Songs und begann vor seinem Tod zu trinken. So starb er am 01. 12. 1966, an den Folgen von Leberzirrhose. (Carter Stanley rechts und Ralph Stanley links im Bild).

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