Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

März

  • Willie Smith

  • Saxophon
  • Solokünstler
  • 25. 11. 1910 - † 07. 03. 1967 Todesursache: Krebs
Willie Smith

Willie Smith (Bürgerlich William McLeish Smith), prägte die Swing-Bigbands-Ära der 30er und 40er Jahre sehr stark mit. Später, in den 50er, wirkte er in der Band vom "Duke Ellington" mit, und spielte dort einige Stücke ein. Mitte der 50er war er als Studiomusiker tätig. Mit 57 Jahren beendet ein Krebsleiden seine Karriere.

  • Pete Johnson

  • Piano und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Einige Formationen
  • 24. 03. 1904 - † 23. 03. 1967 Todesursache: Schlaganfall
Pete Johnson

Pete Johnson (Bürgerlich Peter Johnson) spielte, bevor er zum Klavier entschied, Schlagzeug. Mit 22 Jahren lernte er "Big Joe Turner" kennen und blieb mit ihm über 12 Jahre zusammen. Dort saß er am Klavier. In der Zeit brillierten sie im Boogie Woogie-Fieber und Pete Johnson wurde zu einem der führenden Pianisten seiner Zeit. Sein Spiel war sehr fassettenreich und er wirkte auch im Swing- und Bluesbereich. Er ist auf vielen Aufnahmen zu hören und erlitt 1958 einen Schlaganfall. Das war das Aus, was auch hieß, das er verarmte. Er starb am 23. 03. 1967.

April

  • J. B. Lenoir

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 05. 03. 1929 - † 29. 04. 1967 Todesursache: Autounfall
J. B. Lenoir

J. B. Lenoir kam im jugendlichen Alter mit dem Blues in Kontakt. Er lernte ihn und zog mit 21 Jahren nach Chicago. Dort stieg er in einigen Bands ein. 1951 folgten seine ersten Scheiben. Doch erst 1954 hatte er den großen Durchbruch mit, "Mama Talk to Your Daughter" und dem "Eisenhower Blues". Er untermalte seine Auftritte mit bunten Tierfellanzügen, die er anzog und präsentierte. Außerdem bestach er mit seiner sehr hohen Stimme. 1967 starb er unerwartet, an den Folgen eines Autounfalls.

Mai

  • Manuel Fernandez

  • Orgel, Klavier und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Los Bravos und Los Sonors
  • 29. 091. 1943 - † 20. 05. 1967 Todesursache: Suizid
Manuel Fernandez

Manuel Fernandez (Bürgerlich Manuel Fernández Aparicio), spielte die Orgel bei der One Hit Wonder der spanischen Rockgruppe Los Bravos. Er war zuerst bei den Los Sonors, die später mit der Band "Mike Rat & The Runaways" vereint wurden und daraus letztendlich die Los Bravos entstanden. Los Bravos hatten nur einen riesigen Hit, der sehr stark Bass- und Orgelorientiert war, "Black is Black". Manuel Fernandez wirkte an 2 Alben mit, wobei die Band es auf 4 Alben brachte. Am 20. 05. 1967, starb er nach einem Selbstmordversuch. Der Grund war, seine Braut Lottie Rey kam kurz vorher bei einem Autounfall ums Leben.

  • Billy Strayhorn

  • Piano
  • Solokünstler/Band: Duke Ellington Orchester
  • 29. 11. 1915 - † 31. 05. 1967 Todesursache: Speiseröhrenkrebs
Billy Strayhorn

Billy Strayhorn (Bürgerlich William Strayhorn), war u.a. als Pianist im Duke Ellingtons Orchester tätig. Doch seine wirkliche Stärke war das Arrangieren. Er war mit "Duke Ellington" befreundet und sie ergänzten sich hervorragend. Er machte auch eigene Aufnahmen. Am 31. 05. 1967, mit 51 Jahren, starb der Pianist und Arrangeur nach langer Krankheit an Krebs.

Juni

Juli

  • John Coltrane

  • Saxophon und Klarinette
  • Solokünstler/Band: Dizzy Gillespie, Miles Davis, Johnny Hodges u.a.
  • 23. 09. 1926 - † 17. 07. 1967 Todesursache: Leberkrebs
John Coltrane

John Coltrane (Bürgerlich John William Coltrane), entschied sich während der Highschool Jazzmusiker zu werden. Zuerst erlernte er die Klarinette und dann das Altsaxophon. Ab 1940 zog er durch Bars und Kneipen und reifte immer weiter. 1949 stieg er bei "Dizzy Gillespie" ein. Ein paar Jahre später im Ensembles von "Johnny Hodges". Zu der zeit war er schon Drogensüchtig und wurde dort kurzerhand rausgeworfen. Clean und 2 Jahre später stieg er ins Quintett von "Miles Davis" ein. Innerhalb eines Jahrzehntes reifte er zu einem der erfolgreichsten Jazzkünstler seiner Zeit. Am 17 07. 1967, starb er an Leberversagen

  • Tommy Duncan

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Texas Playboys und Light Crust Doughboys
  • 11. 01. 1911 - † 25. 07. 1967 Todesursache: Herzinfarkt
Tommy Duncan

Tommy Duncans (Bürgerlich Thomas Elmer Duncan), erste Band waren die Light Crust Doughboys. Dort blieb er einige Zeit, bis er sie 1933 wieder verließ. Daraufhin gründete er seine eigene Band, die Texas Playboys. 1940 hatte er seine größten Hits mit, "San Antonio Rose" und "Gamblin' Polka Dot Blues". Am 25. 07. 1967, verstarb er nach einem Herzinfarkt.

August

September

  • Rex Stewart

  • Klavier, Violine und Kornett
  • Solokünstler/Band: Fletcher Henderson Band
  • 22. 02. 1907 - † 07. 09. 1967 Todesursache: Unbekannt
Rex Stewart

Rex Stewart (Bürgerlich Rex William Stewart Jr.), hatte seinen Einstieg in das Profilager, wo er als Nachfolger von "Louis Armstrong", in die Fletcher Henderson Band einstieg. In den 30er gründete er seine eigene Formation und spielte außerdem bei "Duke Ellington" mit. Nebenher war er auch als Studiomusiker tätig. Ab 1940 widmete er sich wieder seinen eigenen Projekten und gründete noch weitere Bands. Bis zu seinen Tod war er mit der Musik und dem Jazz stark verwurzelt.

Oktober

  • Woody Guthrie

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Almanac Singers u.a.
  • 14. 07. 1912 - † 03. 10. 1967 Todesursache: Chorea Huntington (unheilbare Erkrankung des Gehirns)
Woody Guthrie

Woody Guthrie (Bürgerlich Robert Lee McCullum), war einer der wichtigsten politischen Sänger der USA. Beheimatet im Folk, schrieb er seinen wohl größten Hit, "This Land Is Your Land". Es folgen zwar noch einige Hits, die aber nie mehr an This Land Is Your Land herankamen. Er kam mit Größen wie: "Pete Seeger", "Sonny Terry", "Bob Dylan" und "Brownie McGhee" u.v.a. zusammen . Vor seinem Tod wird bei ihm Chorea Huntington diagnostiziert, eine unheilbare, erbliche Krankheit, der bereits seine Mutter erlegen war. Er starb am 03. 10. 1967. Sein Sohn "Arlo Guthrie" setzte das musikalische Erbe fort.

November

  • Robert Nighthawk

  • Mundharmonika und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Memphis Jug Band
  • 30. 11. 1909 - † 05. 11. 1967 Todesursache: Herzinfarkt
Robert Nighthawk

Robert Nighthawk (Bürgerlich Robert Lee McCullum), war in seiner Jugend mit seinem Bruder und seinem Cousin gemeinsam auf Tour und sie traten als Bluesband auf. In den 30er hatte er seinen ersten großen Gigs mit der Memphis Jug Band und "John Lee Hooker". Danach trat er unter verschiedenen Pseudonymen auf und nahm Ende der 30er seine ersten Lieder auf. Er hatte mit "Prowling Night-Hawk" seinen großen Durchbruch. Mit 58 Jahren verstarb er am 05. 11. 1967, nach einer Herzattacke.

Dezember

  • Otis Redding

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 09. 09. 1941 - † 10. 12. 1967 Todesursache: Flugzeugabsturz
Otis Redding

Otis Redding war ein Soulsänger der Sechziger und hatte eine Menge Top Hits. Sein größter war "Sittin On The Dock Of The Bay". Doch er konnte seine Karriere nicht in vollen Zügen auskosten, da er mit seinem Privatflugzeug, in den Lake Monona in Wisconsi, ums Leben kam.

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