Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

Februar

  • Dave Alexander

  • Bass und Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Stooges
  • 03. 06. 1947 - † 10. 02. 1975 Todesursache: Alkoholmissbrauch
Dave Alexander

Dave Alexander (Bürgerlich David Michael Alexander), war der Mitbegründer der Punkband The Stooges. 1967 gründeten er, die Brüder "Ron Asheton" und "Scott Asheton" sowie "Iggy Pop", die Formation. An den beiden ersten Alben war er maßgeblich beteiligt. Die Stooges brachten noch eine große Anzahl an Alben und Kompilationen auf dem Markt. Bei Dave Alexander machten sich Alkoholprobleme bemerkbar, die er der Band nicht verheimlichen konnte. Nach einem Liveauftritt 1970, bei dem er erneut betrunken auf die Bühne torkelte, warfen sie ihn kurzerhand raus. Zum Alkohol kamen noch Drogen. Am 10. 02. 1975, starb er an den Folgen einer Überdosis Alkohol.

  • Eck Robertson

  • Fiedel, Gitarre und Banjo
  • Solokünstler
  • 20. 11. 1887 - † 15. 02. 1975 Todesursache: Unbekannt
Eck Robertson

Eck Robertson (Bürgerlich Alexander Campbell Eck Robertson), lernte bereits mit fünf Jahren die Fiedel zu spielen. Ab 1904 war er musikalisch unterwegs und machte 1922 seine erste Aufnahmen. Sein Stück "Sallie Gooden", leitete die heute bekannte Country-Musik ein. Er geriet mit der Zeit in Vergessenheit und starb am 15. 02. 1975, im Alter von 87 Jahren.

März

  • Jeannie Robertson

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 17. 04. 1908 - † 13. 03. 1975 Todesursache: Unbekannt
Jeannie Robertson

Jeannie Robertson (Bürgerlich Regina Christina Stewart), war eine schottische Folk-Sängerin. 1953 wurde ihr Talent von "Hamish Henderson" entdeckt. Er nahm mit ihr, in den folgenden Jahren weitere Aufnahmen auf. Ihr größter Hit war: "I'm a man you don't meet every day". Sie starb am 13. 03. 1975.

  • T-Bone Walker

  • Gesang, Gitarre, Banjo und Fidel
  • Solokünstler auch Oak Cliff T-Bone
  • 28. 05. 1910 - † 16. 03. 1975 Todesursache: Schlaganfall
T-Bone Walker

T-Bone Walker (Bürgerlich Aaron Thibeaux Walker), hatte den Zusatznamen "T-Bone", auf Grund seines Vornamens "Thibeaux" erhalten. Er trat schon mit 15 Jahren auf und mit 19 Jahren machte er seine erste Aufnahme unter dem Pseudonym: Oak Cliff T-Bone. Dabei kamen Stücke wie: "Wichita Falls Blues" und "Trinity River Blues" heraus. Mitte der 30er begann seine zweite Karriere als Tänzer und war erfolgreich bis zu seinem Tod, am 16. 03. 1975. Er erlag einem Schlaganfall.

April

  • Josephine Baker

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 03. 05. 1906 - † 12. 04. 1975 Todesursache: Gehirnblutung
Josephine Baker

Josephine Baker (Bürgerlich Freda Josephine McDonald), machte mit 13 Jahren ihre erste Erfahrungen als Schauspielerin. Mit 16 begann ihre musikalische Laufbahn. Mit: "J'ai deux amours", "Aux ÎlesSlovenčina Hawai" und "Pretty Little Baby", hatte sie ihre größten Erfolge. Sie war eine engagierte Bürgerrechtlerin und kämpfte Zeit ihres Leben gegen die Ungerechtigkeit im Leben. Umso tragischer war ihr fünfzigjähriges Bühnen-Jubiläum. Nach diesem Jubiläum erlitt sie eine Gehirnblutung und starb an den Folgen.

  • Walter Vinson

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Mississippi Sheiks
  • 02. 02. 1901 - † 22. 04. 1975 Todesursache: Natürlicher Tod
Walter Vinson

Walter Vinson war schon als kleines Kind der Musik angetan und so spielte er als Heranwachsender in Bands mit. 1920 traf er auf "Mississippi Hot Footers", mit dem er seine ersten Plattenaufnahmen machte. Er spielte in der folgenden Zeit mit "Papa Charlie McCoy", "Rubin Lacy" oder "Son Spand", in Duos und Trios mit. Ab 1940 zog er sich für 20 Jahre aus dem Musikgeschäft zurück und wurde 1960 wiederentdeckt. Am 22. 04. 1975 starb er, im Alter von 74 Jahren.

  • Pete Ham

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Badfinger
  • 27. 04. 1947 - † 23. 04. 1975 Todesursache: Suizid
Pete Ham

Pete Ham (Bürgerlich Peter William Ham), war Gründungsmitglied der Rockband "Badfinger". Er schrieb nahezu alle Hits der Rockformation und hatte mit "Without You", das er mit "Tom Evans" schrieb und mit dem "Nilsson" einen Superhit landete, komponiert. Den Gerüchten nach soll Badfinger 1975 in so starke finanzielle Schwierigkeiten geraten sein, dass sich Pete Ham, am 23. 04. 1975, erhängte.

Mai

  • Bob Wills

  • Fiedel
  • Solokünstler/Band: Playboys
  • 06. 03. 1905 - † 13. 05. 1975 Todesursache: Schlaganfall
Bob Wills

Bob Wills (Bürgerlich James Robert Wills), stand schon mit zehn Jahren auf der Bühne. Seine erste Band hieß, Playboys. Die Band wuchs auf 18 Musikern heran. Mit den Musikern verknüpfte er Western Swing, Country und Jazz. Die Bandmitglieder wechselten mit der Zeit, so auch der Bandname. Er hatte mit "New San Antonio Rose" einen Hit. Im zweiten Weltkrieg pausierte er und hatte danach wieder einige Hits in den damaligen Charts. Doch bald geriet er in Vergessenheit und starb nach einem Schlaganfall, am 13. Mai 1975.

Juni

  • Robert Stolz

  • Komponist und Dirigent
  • Solokünstler
  • 25. 08. 1880 - † 27. 06. 1975 Todesursache: Natürlicher Tod
Robert Stolz

Robert Stolz (Bürgerlich Robert Elisabeth Stolz), dirigierte schon mit 17 Jahren und wurde mit 22 Jahren Kapellmeister in Salzburg. Ein Jahr später hatte er sein Debüt als Komponist. 15 Jahre war er der musikalische Leiter des Theaters in Wien. Am 27. 06. 1975 verstarb er, im Alter von 95 Jahren.

Juli

  • Lefty Frizzell

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: Westerneers
  • 31. 03. 1928 - † 19. 07. 1975 Todesursache: Schlaganfall
Lefty Frizzell

Lefty Frizzell (Bürgerlich William Orvill Frizzell), gewann mit zwölf Jahren beim Radiosender KELD, einen Talentwettbewerb. Ab da versuchte er sich mit Gelegenheitsjobs als Musiker über Wasser zu halten. Erst in den 50er wurde er mit seiner Band Westerneers bekannt. Im gleichen Jahr folgten die ersten Aufnahmen. 1952 war er mit sieben Liedern in den Billboard-Charts vertreten. Weitere Aufnahmen folgten. Am 19. 07. 1975, erlitt er einen Schlaganfall und starb im Alter von 47 Jahren an den Folgen.

August

  • Cannonball Adderley

  • Saxophon
  • Solokünstler/Band: Miles Davis
  • 15. 09. 1928 - † 08. 08. 1975 Todesursache: Schlaganfall
Cannonball Adderley

Cannonball Adderley (Bürgerlich Julian Edwin Adderley), hatte 1955 die Chance vorzuspielen. Sein Talent wurde Postum erkannt und er seine Popularität ging nach oben. Ab 1957 spielte für 2 Jahre in der Band von "Miles Davis". Nachdem er die Band wieder verließ, spielte er "This Here" ein, das zum Hit avancierte. Seine Stücke wurde in der kommenden Zeit kommerzieller und verkauften sich von nun an besser. Seine Bekanntheit hielt bis zum Tode an. Am 08. 08. 1975, verstarb er an den Folgen eines Schlaganfalls.

  • Sam McGee

  • Gitarre und Banjo
  • Solokünstler/Band: The McGee Brothers, Uncle Dave Macon und The Dixieliners
  • 01. 05. 1894 - † 21. 08. 1975 Todesursache: Traktorunfall
Sam McGee

Sam McGee war mit seinem Bruder "Kirk McGee" schon früh unterwegs und sie spielten zusammen Country-Musik und nannten sich The McGee Brothers. 1924 schlossen sie sich der Band von "Uncle Dave Macon" an. Es folgten die ersten Plattenaufnahmen. Ab 1931 spielten sie bei den, The Dixieliners mit. Die Beiden konnten nie wirklich von der Musik leben. Sie arbeiteten nebenher und so kam es, dass Sam McGee bei einem Traktorunfall mit 81 Jahren, ums Leben kam.

September

Oktober

  • Al Jackson Jr.

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Booker T. & the M.G.’s
  • 27. 11. 1935 - † 01. 10. 1975 Todesursache: Schlaganfall
Al Jackson Jr.

Al Jackson Jr. war schon in der Jugend ein begeisteter Trommler und spielte in einigen Bands mit. Er war 1962 Gründungsmitglied der Soul/Rhythm & Bluesband, Booker T. & the M.G.’s, deren bekanntester Hit "Time Is Tight" war. Die Formation bestand neben Al Jackson Jr., anfänglich aus "Booker T. Jones", "Steve Cropper" und " Lewis Steinberg", der dann, 1965 durch "Donald Dunn" ersetzt wurde. Nach einigen Hits, löste sich die Formation auf und Al Jackson Jr. wurde Produzent und Sessionmusiker. Am 08. 08. 1975, wurde er durch mehrere Schüsse getötet, als er in der Nacht von einer Session nach Hause kam.

  • Elbridge Bryant

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: The Temptations, Otis Williams & the Siberians, The El Domingoes u.a.
  • 28. 09. 1939 - † 26. 10. 1975 Todesursache: Leberzirrhose
Elbridge Bryant

Elbridge Bryant (Bürgerlich Elbridge Al Bryant), spielte in den Anfängen mit "Otis Williams" in den Bands Otis Williams & the Siberians, The El Domingoes und The Distants zusammen. 1961 gründete er mit "Melvin Franklin", "Eddie Kendricks" und "Paul Williams" The Elgins, aus der noch im gleichen Jahr "The Temptations" wurde. Die Formation nahm einige Top-Hits auf. Nachdem Elbridge Bryant immer unberechenbarer wurde und sich mit Bandmitglieder schlug, wurde er kurzerhand 1963 durch "David Ruffin" ersetzt. Er spielte in der folgenden Zeit noch in einigen Bands mit, konnte jedoch nicht mehr an den Erfolg der Temptations anknüpfen. Er starb am 26. 10. 1975, an Leberzirrhose.

November

  • Tim Buckley

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 19. 06. 1948 - † 25. 11. 1975 Todesursache: Herzinfarkt
Tim Buckley

Am 29. Juni 1975, starb Tim Buckley (Bürgerlich Timothy Charles Buckley III), in der Notaufnahme des Santa Monica Hospitals. In der Nacht zuvor soll er unverschnittenes Heroin zu sich genommen haben. Auf dem Weg in die eigene Wohnung brach er, nachdem er Herzbeschwerden bekam, tot zusammen. Seine Musik zeichnete sich anfänglich durch Folk aus. Später ging es dann in Richtung Jazz und Experimentalmusik. Er brachte es auf 9 Studioalben.

Dezember

  • Gary Thain

  • Gesang und Bass
  • Solokünstler/Band: Uriah Heep, Secrets und The Strangers
  • 15. 05. 1948 - † 08. 12. 1975 Todesursache: Unfall
Gary Thain

Gary Thains (Bürgerlich Gary Mervin Thain) erste Band hieß: The Strangers. Dort stieg er als Bassist ein. Nach drei Singleaufnahmen stieg auch wieder aus und trat der Formation, Secrets bei. Es folgten noch Me and the Others, New Nadir, Keef Hartley Band und letztendlich Uriah Heep. 1972 stieß er zu Uriah Heep und sie hatten im Anschluss großen Erfolg mit den LP`s "Demons and Wizards". Er spielte über 370 Konzerte mit der Band. Bei einem Auftritt bekam er einen elektrischen Schlag, von dem er sich nie wieder erholte. Seit dem Unfall hatte er Herzrhythmusstörungen und starb am 08. 12. 1975, nach einem Unfall.

  • Hound Dog Taylor

  • Gesang, Piano und Gitarre
  • Solokünstler/Band: The House-Rockers
  • 12. 04. 1915 - † 17. 12. 1975 Todesursache: Krebs
Hound Dog Taylor

Hound Dog Taylor (Bürgerlich Theodore Roosevelt Taylor), lernte Piano und Gitarre und brauchte, um populär zu werden, bis in die 60er hinein. Dort gründete er die Band The House-Rockers. Mit seiner rauen Stimme bekam die Musik den Bluestouch, den sie brauchte. Seine Soloscheiben: "Give Me Back My Wig" und "It's Alright" machten ihn richtig bekannt. Hound Dog Taylor war ein starker Raucher und starb am 17. 12. 1975, an Lungenkrebs.

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