Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Nilsson

  • Gitarre, Piano und Gesang
  • Solokünstler
  • 15. 06. 1941 - † 15. 01. 1994 Todesursache: Herzinfarkt
Harry Nilsson

Harry Nilsson (Bürgerlich Harry Edward Nilsson III), wurde hauptsächlich mit 2 Coverversionen, zum einen "Without You" (Von den Musiker der Band "Badfinger", "Pete Ham" und "Thomas Evans") und "Everybody’s Talkin’" (Original Fred Neil) bekannt. Mit 17 gründete er mit "Jerry Smith" ein Gesangs-Duo. Nachdem das Duo sich auflöste, nahm er für sage und schreibe 5$ pro Lied, einige Songs auf. Doch der Erfolg ließ auf sich warten. 1969 war es dann soweit. Das erste Album "Harry " konnte sich platzieren. 1971 kam dann das Album "Nilsson Schmilsson" heraus, auf dem sein wohl größter Hit "Without You", sich in den Chart auf Platz 1 platzieren konnte. Es folgten noch einige Songs, die jedoch nie mehr diesen Erfolg erzielen konnten. Am 15. 01. 1994, starb er nach einem Herzversagen.

Februar

März

April

  • Kurt Cobain

  • Gitarre und Gesang
  • Band: Nirvana
  • 20. 02. 1967 - † 05. 04. 1994 Todesursache: Suizid
Kurt Cobain

Am 05. April starb Kurt Cobain (Bürgerlich Kurt Donald Cobain), in seinem Haus in Seattle. Er litt vor seinem Tod schon seit längerer Zeit an Magenproblemen, die sich ständig verschlimmerten. Um eine Linderung zu finden, nahm er verstärkt Drogen. So kam es zur Todesursache: Dreifache Überdosis Heroin und ein Kopfschuss, den er sich mit seiner Schrotflinte selbst zufügte. Er war der Frontmann der Formation Nirvana, für die er fast alle Songs schrieb. Nirvana wurde mit den Songs "Smells Like Teen Spirit" und dem Album "Nevermind" bekannt. Kurt Cobain selbst war nur an 3 Alben und einer B-Seiten-Zusammenstellung der Band beteiligt.

  • Lee Brilleaux

  • Mundharmonika und Gesang
  • Band: Dr. Feelgood und Wild Bunch
  • 05. 10. 1952 - † 07. 04. 1994 Todesursache: Krebs
Lee Brilleaux

Lee Brilleaux (Bürgerlich Lee Collinson), war Mitbegründer und Kopf der englischen Band Dr. Feelgood. Mit 16 Jahren stieg er bei der Band Wild Bunch ein. Mit 20 gründete er dann die Rhythm-and-Blues-Formation "Dr. Feelgood". 1975 nahmen sie ihr erstes Album, "Down by the Jetty" auf. Doch erst das zweite Album "Malpractice", das noch im gleichen Jahr auf den Markt kam, beinhaltete den wohl größten Hit der Band "Milk and Alcohol". Lee Brilleaux hatte eine raue Stimme, die das Kennzeichen der Band war. Er starb 07. 04. 1994, an Krebs.

Mai

Juni

  • Derek Leckenby

  • Gitarre
  • Band: Herman’s Hermits
  • 14. 05. 1945 - † 04. 06. 1994 Todesursache: Non-Hodgkin-Lymphome (NHL)
Derek Leckenby

Derek Leckenby ergänzte 1963 die Herman’s Hermits mit dem Spiel seiner Gitarre. Zum einen war er Leadgitarrist und zum anderen an zahlreichen Hits beteiligt. Den ersten Hit hatten sie mit "I'm Into Something Good". Er war der Start zu einer Reihe von weiteren Hits wie: "No Milk Today", "Something Is Happening" u.v.m. , denen 20 weitere folgten. Sie verkauften weltweit mehr Singles als die Beatles. Die Band wechselte im Laufe der Zeit die Mitglieder. Derek Leckenby war bis zum Schluss als Leadgitarrist der Band treu. Er starb am 04. 06. 1994, an NHL. Unter Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) versteht man die Erkrankungen des Lymphatischen Systems.

  • Kristen Pfaff

  • Bass und Piano
  • Band: Hole und Janitor Joe
  • 26. 05. 1967 - † 16. 06. 1994 Todesursache: Drogen
Kristen Pfaff

Kristen Pfaff lernte zuerst das Klavierspielen und wechselte dann zum Bass rüber. Sie gründete mit zwei Freunden die Band Janitor Joe. Das Album "Big Metal Birds" wurde veröffentlicht und es folgte eine Tour. Doch ohne jeglichen Erfolg. Auf einer dieser Tourneen wurde sie von "Eric Erlandson" von Hole angesprochen. Der wollte einen Ersatz am Bass und sie stieg ein. Sie stieg zu dem Zeitpunkt ein, als Hole ihre zweites Album produzierte "Live Through This", das Platinstatus erreichte. Auch sie kam mit Drogen in Berührung ohne diese Sucht je in den Griff zu bekommen. Nach dem Tod ihres kurz vorher verstorbenen Freundes "Kurt Cobain" (siehe weiter oben), warf sie das ganz aus der Bahn. Sie verließ Hole, ging zurück zur Formation Janitor Joe und wurde am Morgen des 16. 06. 1994, tot aufgefunden. Sie starb an einer Überdosis Heroin.

Juli

August

September

Oktober

November

  • Cab Calloway

  • Gesang und Saxophon
  • Solokünstler/Band: Cab Calloway Orchestra
  • 25. 12. 1907 - † 18. 11. 1994 Todesursache: Schlaganfall
Cab Calloway

Cab Calloway (Bürgerlich Cabell Calloway III), kam aus einem teilweise musikalischen Elternhaus. Wie seine Schwester wollte auch er singen und stand 1920 erstmalig in einer Jazzband als Sänger. Der große Erfolg blieb aus und so begann er eine Solokarriere. Nebenher spielte er in einige Filmrollen mit. 1931 platzierten sich seine ersten Soloaufnahmen und einige Aufnahmen könnten sich sogar in den Top Ten platzieren: "Six or Seven Times", "You Rascal", "You", "Kickin’ the Gong Around" u.a. . Er gründete seine eigene Bigband, das Cab Calloway Orchestra, und hatte dann den Volltreffer mit: "Blues in the Night". Es folgten noch weitere Aufnahmen. Er starb am 18. 11. 1994, nach einem Schlaganfall.

Dezember

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