Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Michel Petrucciani

  • Piano
  • Solokünstler
  • 18. 12. 1962 - † 06. 01. 1999 Todesursache: Lungenentzündung
Michel Petrucciani

Michel Petrucciani hatte ein körperliches Gebrechen, die Glasknochenkrankheit und war außerdem kleinwüchsig. Er starb am 06. 01. 1999, jedoch an einer Lungenentzündung, die er sich zuvor bei einem Blizzard in New York zugezogen hat. Er spielte mit einige bekannten Musikern zusammen und brachte es auf über 18 Alben (inkl. Kompilationen). Mit dem Album "Power Of Three", gelang ihm der Durchbruch.

  • Fabrizio De André

  • Gesang, Gitarre und Geige
  • Solokünstler
  • 18. 02. 1940 - † 11. 01. 1999 Todesursache: Lungenkrebs
Fabrizio De André

Fabrizio De André (Bürgerlich Fabrizio Cristiano De André) lernte Gitarre spielen. Seine großen Vorbilder waren "Bob Dylan" und "Leonard Cohen". Genau wie die Großen der Szene begleitete er sich selbst auf der Gitarre. 1963 hatte er seinen ersten Hit, der sich Landesweit durchsetzen konnte mit "La canzone di Marinella". Es folgten weitere Hits, die teilweise bis heute in den Schulen als Vorlage nachgespielt werden. Es kamen bis heute über 50 Studio-, Livealben und Kompilationen auf dem Markt. Er spielte sich zu einem der beliebtesten Sänger Italiens. 1998 wurde bei dem Raucher Fabrizio De André ein Tumor festgestellt. Er starb am 11. 01. 1999, an Lungenkrebs.

Februar

März

  • Dusty Springfield

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 16. 04. 1939 - † 02. 03. 1999 Todesursache: Krebs
Dusty Springfield

Dusty Springfield (Bürgerlich Mary Isabel Catherine Bernadette O’Brien), war von 1958 zwei Jahre als "Shan" in der Girlgroup The Lana Sisters aktiv. Ab 1960 stieg sie bei den The Springfields ein und blieb dort drei Jahre. Danach versuchte sie es als Solokünstlerin und brachte einige Hitsingles heraus. Doch den richtigen Durchbruch hatte sie 1968 mit "Son of a Preacher Man". Ihre größten Erfolge konnte sie in den 60er verzeichnen. Bis in die 80er wurde es dann ruhig um sie. Ende der 80er ein Comeback. Es kamen noch einige Hits, bevor sie am 02. 03. 1999, nach langem Leiden an Brustkrebs, verstarb.

April

  • Adrian Borland

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Outsiders, Second Layer und The Sound
  • 06. 12. 1957 - † 26. 04. 1999 Todesursache: Suizid
Adrian Borland

Inmitten der Aufnahmen für sein neues Album "Harmony & Destruction", stürzte sich Adrian Borland (Bürgerlich Adrian Kelvin Borland), an einem frühen Montagmorgen in London im Wimbledon Tube Station, vor einen Zug. Er soll seit längerem unter Depressionen gelitten haben. Er spielte als Gitarrist bei dem Punktrio The Outsiders. Später auch bei den Second Layer und der Formation The Sound. Insgesamt brachte er es bis heute auf 8 Alben.

  • Darrell Sweet

  • Schlagzeug und Gesang
  • Band: Nazareth
  • 16. 05. 1945 - † 26. 04. 1999 Todesursache: Herzinfarkt
Darrell Sweet

Darrell Sweet (Bürgerlich Darrell Antony Sweet), war neben "Dan McCafferty", "Manny Charlton" und "Pete Agnew", Mitbegründer der schottische Hardrock-Band Nazareth, die aus der Band "The Shadettes" entstand. Gründungsjahr war 1968 und Darrell Sweet saß bis zu seinem Tod am Schlagzeug. Weltweit brachten es Nazareth auf über 60 Millionen verkaufter Alben. Ihre größten Hits waren u.a. , "Love Hurts" und "This Flight Tonight". Darrell Sweet starb am 26. 04. 1999, nach einer Herzattacke.

Mai

  • Ernst Mosch

  • Flügelhorn, Posaune und Geige
  • Band: Original Egerländer Musikanten, Remo-Band u.a.
  • 07. 11. 1925 - † 15. 05. 1999 Todesursache: Diabetes
Ernst Mosch

Ernst Mosch, auch König der Blasmusik genannt, war Komponist, Arrangeur und Dirigent und Leiter der Original Egerländer Musikanten. Er brachte der Egerländer Musik den weltweiten Ruhm. Mit kleinen Unterbrechungen war er von 1956 - 1998 Leiter der Blaskapelle. Die Formation brachte es auf 150 Schallplatten und CDs. Dazu weit über 2000 Titel und 44 Millionen verkaufte Tonträger. Er stand einen Großteil seines Lebens im Tonstudio und starb am 15. 05. 1999, an den Folgen von Diabetes.

Juni

Juli

August

September

Oktober

  • Milt Jackson

  • Vibraphon, Klavier, Schlagzeug, Gitarre, Gesang und Violine
  • Band: Dizzy Gillespie Big Band und Modern Jazz Quartet
  • 01. 01. 1923 - † 09. 10. 1999 Todesursache: Krebs
Milt Jackson

Milt Jackson (Bürgerlich Milton Jackson), war ein Multitalent und wurde 1944 durch "Dizzy Gillespie" entdeckt, der ihn in sein Sextett aufnahm. 1948 erlangte er durch einige Aufnahmen musikalische Anerkennung. Seine neugegründete Formation "Milt Jackson Quartet" nannte er nun in Modern Jazz Quartet um und hatte damit den weltweiten Durchbruch erlangt. Die Band hatte Bestand mit einer Unterbrechung bis 1993. Er spielte mit Größen wie: "Miles Davis", "B. B. King" und "Ray Charles". Er starb am 09. 10. 1999, an den Folgen von Leberkrebs.

  • Ulli Günther (Lord Ulli)

  • Gesang und Gitarre
  • Band: The Lords
  • 24. 07. 1942 - † 13. 10. 1999 Todesursache: Hirnblutungen
Ulli Günther

Ulli Günther war Mitbegründer, Frontmann und Sänger der deutschen Beat- und Rockband The Lords, die in den 60er ihren größten Erfolge hatten. Sie gründeten sich 1959 unter dem Namen "Skiffle Lords", die später in "The Lords" umbenannt wurden. Mit dem Coversong "Shakin’ All Over" hatten sie ihren Durchbruch. Doch den richtig großen Erfolg hatten sie mit dem Gassenhauer "Poor Boy". Poor Boy soll in weniger als 3 Stunden entstanden sein. Ulli Günther war bis zu seinem Tod am 13. 10. 1999, in der Band. Er starb während eines Auftritts in Potsdam. Er brach zusammen, schlug mit dem Hinterkopf auf und zog sich eine Schädelfraktur mit den darauffolgenden Hirnblutungen, die zum Tod führten, zu.

  • Rex Gildo

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 02. 07. 1939 - † 26. 10. 1999 Todesursache: Suizid
Rex Gildo

Rex Gildo (Bürgerlich Ludwig Franz Hirtreiter), stürzte sich am 23. Oktober 1999, aus dem zweiten Stock seiner Münchner Wohnung. Er war voll mit Alkohol und Schmerztabletten, bevor er in den Freitod sprang. Im jungen Alter begann er als Schauspieler und nannte sich zuerst Alexander Gildo und nahm später dann den Künstlernamen Rex Gildo an. Musikalisch mimte er auf der Bühne mit Conny Froboess das Liebespaar, das sich jeder wünscht. Doch sie merkte schnell, dass sie das nicht wollte und so musste eine neue Partnerin herhalten. Als Duo wurde nun Gitte und Rex Gildo ins Leben gerufen. Doch auch hier zeigten sich Abnutzungserscheinungen, die daraus resultierten, dass man den Fans nicht ewig ein Retortenliebespaar verkaufen konnte. Zu seiner Solokarriere, die er nun anstrebte, schrieb ihm Ralph Siegel den Superhit "Vieste Mexicana". Der schlug ein wie eine Rakete und ab da wurde sein ganzes Leben auf Hossa Hossa reduziert. Nach der Trennung von Siegel, kamen noch einige Hits zustande, aber seine Popularität ging steil nach unten und er spielte in den letzten Jahren nur noch als Musiker bei Betriebseröffnung und sonstigen kleinen Feiern. Zuletzt wirkte er auf der Bühne, wie ein Abziehbild seiner selbst. Auf seinem Grab wurde nur sein Geburtsname Ludwig Franz Hirtreiter eingraviert.

November

Dezember

  • Scatman John

  • Gesang und Klavier
  • Solokünstler
  • 13. 03. 1942 - † 03. 12. 1999 Todesursache: Lungenkrebs
Scatman John

Scatman Johns (Bürgerlich John Paul Larkin) Markenzeichen waren, Schlapphut und Schnauzer. Er spielte in der ersten Zeit als Jazzpianist und brachte 1986 sein Debütalbum "John Larkin" heraus. Doch der Erfolg ließ noch auf sich warten. Dann hatte den ultimativen Hit, der weltweit erfolgreich wurde, "Scatman" (Ski Ba Bop Ba Dop Bop). Insgesamt brachte er 5 Tonträger heraus, davon 2 unter Scatman John: "Scatman’s World" und "Everybody Jam!". Die beiden LP´s verkauften sich über 20 Millionen Mal. Auch er hatte in seiner Karriere Alkohol- und Drogenprobleme, die er aber erfolgreich bekämpfen konnte. Er starb am 03. 12. 1999, an den Folgen von Lungenkrebs.

  • Hank Snow

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 09. 05. 1914 - † 20. 12. 1999 Todesursache: Herzschwäche
Hank Snow

Hank Snow (Bürgerlich Clarence Eugene Snow), startete mit 22 Jahren eine Karriere die fast 50 Jahre anhielt. Mit 15 Jahren bekam er seine erste Gitarre und eiferte "Jimmie Rodgers" nach. Doch es sollte noch 6 Jahre dauern bis er das Handwerk nutzen konnte. Er spielte in lokalen Radiosender als "Hank, The Yodelling Ranger". 1936 wurden die ersten Aufnahmen gemacht. Ihm wurde eine eigene Radioshow angeboten und es dauerte noch bis 1947, bis der erste Song in bekannt machte. Ab jetzt trat er als "Singender Ranger" auf. Es ging stetig bergauf und so konnte sich 1949 "Marriage Vow" in den Top 10 platzieren. Doch den absoluten Durchbruch verhalf ihm "I’m Movin’ On", der sich fast ein halbes Jahr an der Spitze der Country-Charts behaupten konnte. Es folgten 37 Alben und unzählige Singleaufnahmen. Er starb am 20. 12. 1999, nach einem Herzanfall.

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