Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Charles Mingus

  • Bass, Posaune, Flöte, Cello und Klavier
  • Solokünstler/Band: Los Angeles Junior Philharmonic und Al Adams Band
  • 22. 04. 1922 - † 05. 01. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
Charles Mingus

Mit sechs Jahren erlernte Charles Mingus, das Multitalent, Posaune und Flöte. Mit 9 Jahren dann Cello und Klavier. Und so konnte er früh in einer Band, der Los Angeles Junior Philharmonic, mitwirken. In der nächsten Formation brauchten sie einen Bassisten und so lernte er das Bassspielen. 1940 spielte er in der Al Adams Band mit. In den 40er avancierte er sehr schnell zu einem Top-Bassisten. Er wirkte in vielen Bands mit und machte unzählige Aufnahmen mit ihnen. Nach 2 Ehen erkrankt er an amyotrophischer Lateralsklerose und verstarb 1979, nach einem Herzinfarkt.

  • Sara Carter

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Carter Family
  • 21. 07. 1898 - † 08. 01. 1979 Todesursache: Unbekannt
Sara Carter

Sara Carter (Bürgerlich Sara Dougherty Carter), war Mitglied der Carter Family ("Alvin Pleasant Delaney Carter", "Sara Dougherty Carter" und "Maybelle Carter"). Zwischen 1927 und 1943 war sie mit der Formation erfolgreich. Dann trennte sie sich von ihnen und versuchte es 1952 erneut. Doch ohne Erfolg. In den 60er Jahren trat sie mit "Maybelle Carter" bei Folk-Festivals auf. Hier waren sie mittlerweile Legenden. Im Alter von 81 Jahren verstarb sie.

  • Donny Hathaway

  • Gesang und Klavier
  • Solokünstler
  • 01. 10. 1945 - † 13. 01. 1979 Todesursache: Suizid
Donny Hathaway

Schon mit 3 Jahren sang Donny Hathaway im Kirchenchor mit und konnte seine Stimme in den folgenden Jahren ausarbeiten. Zeitgleichen erlernte er das Klavierspielen und bekam daraufhin ein Stipendium. 1969 nahm er seine erste Single "Thank You Baby", auf. Ein Jahr später kam sein erstes Album "Everything Is Everything" auf den Markt. Er produzierte von nun ab und machte auch im Duett mit "Roberta Flack" weiter. Im weiteren Verlauf seiner Karriere litt er an Depressionen. Am 13.01.1979, wurde er auf einem Bürgersteig, in der Nähe seines Wohnhauses in New York, tot aufgefunden.

Februar

  • Sid Vicious

  • Bass und Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Sex Pistols und Siouxsie and the Banshees
  • 10. 05. 1957 - † 02. 02. 1979 Todesursache: Überdosis Rauschgift
Sid Vicious

Sid Vicious (Bürgerlich John Simon Ritchie), wurde durch die Sex Pistols bekannt. Doch vorher spielte er als Drummer bei den Siouxsie and the Banshees mit. Danach stieg er als Bassist bei den Pistols ein. Er soll den Bass nie wirklich erlernt haben, und so soll er bei jedem Auftritt unterstützt worden sein. Die Studioaufnahmen wurden regelmäßig von Gitarristen "Steve Jones" eingespielt. Sie hatten großen Erfolg. 1978 war die Band am Ende und er machte Solo weiter. Dabei kam eine erfolgreiche Single heraus. Am 02. Februar 1979, starb er an einer Überdosis Rauschmittel.

März

  • Franco Manzecchi

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Fatty George, Bill Coleman u. v. a.
  • 10. 09. 1931 - † 25. 03. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
Franco Manzecchi

Franco Manzecchi lernte früh von seinem Bruder wie Tanzmusik funktioniert. Mit sechs Jahren widmete er sich der Swingmusik. 4 Jahre später entdeckte er den Bebop. Ab 1950 spielte er in der Band von "Fatty George" mit. 1957 spielte er seine erste Aufnahme mit der Band um "Bill Coleman" ein. Er wirkte noch an unzähligen Aufnahmen mit. Anfang 1979 erkrankte er am Herzen und zog von Frankreich nach Deutschland. Zwei Monate später verstarb er dort, nach einem Herzinfarkt.

April

Mai

  • Lester Flatt

  • Gesang, Gitarre und Mandoline
  • Solokünstler/Band: Happy-Go-Lucky Boys
  • 19. 06. 1914 - † 11. 05. 1979 Todesursache: Befindlichkeitsstörung
Lester Flatt

Lester Flatt (Bürgerlich Lester Raimond Flatt), sang auch schon mit 7 Jahren im Kirchenchor mit. Doch erst mit 22 Jahren zog er mit seiner Frau durch die Bars als Duo. 1939, der erste Auftritt im Radio in Tennessee. Ab 1940 trat er mit den Happy-Go-Lucky Boys auf. In den folgenden Jahren traten er und seine Frau Gladys, auf verschiedenen Podien mit verschiedenen Künstlern auf. Lester Flatt litt in den letzten Jahren sehr stark an einer Befindlichkeitsstörung. Am 11. 05. 1979, verstarb der Bluegrass Musiker im Alter von 64 Jahren an den Folgen.

Juni

  • Sunshine Sue

  • Gesang
  • Solokünstler
  • 12. 11. 1915 - † 13. 06. 1979 Todesursache: Unbekannt
Sunshine Sue

Sunshine Sue (Bürgerlich Mary Arlene Higdon), war eine bekannte und regionale Countrygröße. Bevor sie jedoch als Sängerin bekannt wurde, war sie Radiomoderatorin im Mittleren Westen. Ab 1940 konnte sie sich musikalisch etablieren und trat regelmäßig in Shows auf. Sie hatte Hits wie "You Are My Sunshine" und starb im Alter von 63 Jahren.

  • Angus MacLise

  • Schlagzeug
  • Solokünstler/Band: Velvet Underground und La Monte Youngs
  • 14. 03. 1938 - † 21. 06. 1979 Todesursache: Tuberkulose
Angus MacLise

Seine Bekanntheit erreichte Angus MacLise (Bürgerlich Angus William MacLise), als Percussionist der Band Velvet Underground. Doch zuerst erlernte er das Schlagzeugspielen und trat 1961 der Formation La Monte Youngs bei. 1965 begann er dann bei Velvet Underground und spielte in der ersten Besetzung die Bongos und Handtrommeln. Nach einigen Jahren verließ er die Band und kam, als "Lou Reed" ins Krankenhaus kam, für 2 Konzerte zurück. Mit dem Worten "Ihr habt euch musikalisch verkauft" verließ er wütend die Band für immer. Danach hatte keinen weiteren Erfolg mehr und starb 1979, an Tuberkulose.

  • Lowell George

  • Gesang, Gitarre, Mundharmonika und Flöte
  • Solokünstler/Band: Little Feat, The Factory und Mothers of Invention
  • 13. 04. 1945 - † 29. 06. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
Lowell George

Lowell George spielte mit 21 Jahren bei den The Factory und Mothers of Invention, bei dem "Frank Zappa" den Song "Lightning Rod Man" produzierte. Doch der Song sollte er 27 Jahre später populär werden. 1969 wurde er mit der Band Little Feat bekannt, in der er als Gitarrist und Sänger einige Songs schrieb. Danach zog er sich als Studiomusiker zurück. 1977 wurde im Kokain zu Verhängnis. Nach einer Entziehung konnte er wieder produzieren, u.a. Grateful Dead. 1979 kam er zu Little Feat zurück und starb am 29. Juni 1979, an einem Herzinfarkt.

Juli

  • Van McCoy

  • Songschreiber
  • Solokünstler
  • 06. 01 1940 - † 06. 07. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
Van McCoy

Mit dem Superhit "The Hustle", hatte Van McCoy (Bürgerlich Van Allen Clinton McCoy), 1975 einen Nummer Eins Hit in der Disco-Szene. Er war unter anderem Produzent von den "Drifters", den "Shirelles" und "Gladys Knight". Er verstarb am 06. Juli 1979, an einem Herzinfarkt.

  • Arthur Fiedler

  • Violine
  • Solokünstler/Band: Boston Symphony Orchestra und Boston Pops Orchestra
  • 17. 12. 1894 - † 10. 07. 1979 Todesursache: Kreislaufstillstand
Arthur Fiedler

Ab 1909 studierte Arthur Fiedler, Violine in Berlin und wurde 1915 Violinist in der Boston Symphony Orchestra. Neun Jahre später gründete er selbst seine erste Formation, die Boston Sinfonietta. Sechs Jahre später leitete er sage und schreibe über 50 Jahre das Boston Pops Orchestra. In der Zwischenzeit hat er einige andere Stationen, so auch bei dem San Francisco Pops Orchestra, das er dirigierte. Er nahm einige Platten auf, u.a. auch von den "Beatles" und "Elvis Presley" auf. Er starb im Alter von 84 Jahren nach einem Kreislaufstillstand.

  • Alfred Deller

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Deller Consort
  • 31. 05. 1912 - † 16. 07. 1979 Todesursache: Unbekannt
Alfred Deller

Bevor Alfred Deller 1948 professionell im Studio Aufnahmen machte, sang er in Chören in diversen Kirchen. Es folgten einige Soloauftritte. 1950 gründete er das Deller Consort, ein Vokal- und Instrumentalensemble. Dann folgten Touren und er reiste über 20 Jahre mit der gleichen Truppe durchs Land. Er war gesanglich auf der Ebene von "Maraia Callas" und "Enrico Caruso". Dennoch war er ein introvertierter Künstler und starb im Alter von 67 Jahren, in Italien.

August

  • Asa Martin

  • Gitarre
  • Solokünstler
  • 28. 06. 1900 - † 15. 08. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
Asa Martin

1920 entschied sich der damals zwanzigjährige Schüler Asa Martin, seine Schulausbildung zu beenden und stattdessen Musiker zu werden. Ab da lernte er von Grund auf sein Instrument. Es folgten einige Gigs, bis er dann 1927 auf den großen "Fiddlin' Doc Roberts" traf und im Anschluss mit ihm Aufnahmen machte. Sie wurden zu den erfolgreichsten Old-Time-Künstler ihrer Gegend. Ab 1934 trennte er sich von Roberts, machte Radio und wirkte in einigen Bands mit. Er hatte nach dem Krieg noch mäßigen Erfolg und starb im Alter von 79 Jahren.

  • Stan Kenton

  • Piano
  • Solokünstler/Band: Viele Bands
  • 15. 11. 1911 - † 25. 08. 1979 Todesursache: Autounfall
Stan Kenton

Stan Kenton (Bürgerlich Stanley Newcomb Kenton), schrieb in den Nachkriegsjahren Jazzgeschichte. Mit 10 Jahren saß er schon am Klavier. Ab 1934 jobbte er in namhaften Bands. 1941 gründete er seine eigene Band. Die ersten Studioaufnahmen folgten und sein erster Hit "Artistry in Rhythm" stellte sich ein. 1944 kam dann mit "Do Nothing till You Hear from Me" der Durchbruch. Er spielte in der folgenden Zeit mit riesigen Bands, Jazz. Bei einem Unfall erlitt er 1977, einen Schädelbruch und starb ein Jahr später in Los Angeles

September

  • Jimmy McCulloch

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: The Small Faces, Stone the Crows, Wings, The Dukes und Thunderclap Newman
  • 04. 06. 1953 - † 27. 09. 1979 Todesursache: Überdosis Heroin
Jimmy McCulloch

Kein unbedeutender als "Pete Townshend" entdeckte Jimmy McCulloch. Er brachte ihn mit einigen wichtigen Leuten zusammen. Dann gründete er die Band Thunderclap Newman und 1969 hatte er einen Hit mit "Something In The Air". Doch die Band brach wieder auseinander. weitere Bands in denen er mitwirkte waren: "The Small Faces", "Stone the Crows", "Wings" um "Paul McCartney". Er gründete zuletzt The Dukes. Doch zum ersten Konzert kam es nicht mehr, da er tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Todesursache: Alkohol- und Drogenprobleme.

Oktober

  • David Izenzon

  • Bass
  • Solokünstler/Band: Ornette Coleman
  • 17. 05. 1932 - † 08. 10. 1979 Todesursache: Herzinfarkt
David Izenzon

Mit 20 begann David Izenzon das Bassspielen und hatte ab Anfang der Sechziger seine ersten Gigs. Dann trat er dem Trio von "Ornette Coleman" bei. In der Zeit machte er mit Coleman zwei Alben. Außerdem kam er auch musikalisch mit "Yoko Ono" (Ehefrau von "John Lennon") zusammen. Im Anschluss widmete er sich wieder seinem Studium, aber er entwickelte seine Musik weiter. Ab 1977 arbeitete er wieder mit Coleman zusammen. David Izenzon verstarb viel zu früh, im Alter von 46 Jahren, nach einem Herzinfarkt.

November

  • John Glascock

  • Bass
  • Solokünstler/Band: Jethro Tull und The Juniors
  • 02. 05. 1951 - † 17. 11. 1979 Todesursache: Herzfehler
John Glascock

John Glascock wurde durch die Band Jethro Tull bekannt, der er ab 1975, 4 Jahre angehörte. Doch seine Schaffenszeit begann bereits mit 11 Jahren bei den The Juniors, bis er dann bei Jethro Tull einstieg, spielte er in noch 4 weiteren Bands mit. In der Zeit mit Jethro Tull hat er auf über 10 Alben mitgewirkt. Ein Herzproblem brachte sein vorzeitiges Aus, sodass er 1979 Jethro Tull verlassen musste. Im wurde eine Herzklappe eingesetzt, die der Körper aber abstieß, woran er dann verstarb.

Dezember

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