Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Anton Karas

  • Zither
  • Solokünstler
  • 07. 07. 1906 - † 10. 01. 1985 Todesursache: Unbekannt
Anton Karas

Anton Karas wurde durch das "Harry-Lime-Thema - The Third Man Theme" aus dem Film "Der dritte Mann" bekannt. In seiner Jugend wollte er unbedingt Kapellmeister werden, doch dazu reichte das Geld nicht. Und so lernte er den Beruf des Werkzeugschlossers. Neben der Lehre besuchte er eine Musikschule und so wurde sein Talent erkannt und gefördert. Er erlernte das Zitherspielen. Nach dem Krieg trat Filmregisseur Carol Reed an ihn heran. Der suchte einen Musiker für die Begleitmusik zum Film "Der dritte Mann". Die Filmmusik wurde weltweit ein Hit. Er soll sie live, 75 000 mal gespielt haben. Er starb am 10. 01. 1985, im Alter von 79 Jahren.

Februar

  • Gerd Böttcher

  • Gesang
  • Solokünstler Auch als Tino Merano, Werner Müller oder Chorus
  • 18. 07. 1936 - † 26. 02. 1985 Todesursache: Nierenversagen
Gerd Böttcher

Gerd Böttcher nahm als Jugendlicher Gesangsunterricht und trat dann als "Tino Merano" auf. Er coverte mit 24 Jahren den Song "Jambalaya". Letztendlich entschied man, das Plattencover mit seinem Namen zu versehen. Die Scheibe konnte sich in den Hitparade platzieren. Zur gleichen Zeit wurde unter dem Pseudonym "Werner Müller und Chorus" eine weitere Scheibe mit ihm veröffentlicht. Anfang der 60er nahm er 5 Titel von "Elvis Presley" auf. 1962 konnte er eines seiner erfolgreichsten Titel "Geld wie Heu" landen. Nur "Für Gaby tu’ ich alles", konnte sich besser platzieren. Er verstarb an Nierenversagen.

  • David Byron

  • Gesang
  • Band: Uriah Heep, Rough Diamond/Champion und The Byron Band
  • 29. 01 1947 - † 28. 02. 1985 Todesursache: Alkohol
David Byron

David Byron (Bürgerlich David Garrick), war 1970 Mitbegründer der Band Uriah Heep. Die Band hatte große Hits wie: "Lady in Black". Sein 1975 erstelltes Soloprojekt blieb jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Nach großen Problemen mit allem Musiker von Uriah Heep, trennten sie sich von ihm. Kurzerhand gründet er die Band Rough Diamond. Auch hier trennten sich die Musiker von Byron und die Band hieß von nun an Champion. Im Anschluss machte er ein weiteres Soloalbum "Baby Faced Killer", das auch floppte. Mit seiner letzten Band, der The Byron Band, machte er ein weiteres Album. Am 28. 02. 1985, soll er an den Folgen seiner Alkoholsucht gestorben sein.

März

  • Zoot Sims

  • Saxophon, Schlagzeug und Klarinette
  • Band: Benny Goodman, Bobby Sherwood, Four Brothers u.a.
  • 29. 10. 1925 - † 23. 03. 1985 Todesursache: Unbekannt
Zoot Sims

Zoot Sims (Bürgerlich John Haley Sims) lernte zuerst das Schlagzeug- und das Klarinettenspielen, um dann als Saxophonist mit 15 Jahren bei den "Bobby Sherwood Orchestra" einzusteigen. Er spielte danach regelmäßig mit "Benny Goodman" zusammen. Bekannt wurde er in der Band von "Woody Herman", den Four Brothers. Es folgten in der Zeit weitere Bands u.a.: Gerry Mulligan Concert Jazz Band. Außerdem begleitete er in seiner Schaffenszeit mit namhaften Künstler wie: "Artie Shaw", "Chubby Jackson", "Stan Kenton" u.v.m. . Er verstarb am 23. 03. 1985, im Alter von 60 Jahren.

April

  • Willie Mabon

  • Gesang und Piano
  • Band: The Blues Rockers
  • 24. 10. 1925 - † 19. 04. 1985 Todesursache: Unbekannt
Willie Mabon

Willie Mabon lernte in den jungen Jahren Pianospielen und war mit 17 Jahren so gut, dass er nach Chikago ging. Dort gründete er die The Blues Rockers. Doch es sollte noch einige Jahre dauern, bis sich der Erfolg einstellen sollte. 1952 war es dann soweit. Er spielte Riesenhits wie: "I Don't Know", "I'm Mad" und "Poison Ivy" ein. "I Don't Know" schaffte es, sich über acht Wochen in der Spitzenposition der Charts zu halten. Ende der 50er ließ der Erfolg allmählich nach. Dennoch tourte er in den folgende Jahrzehnten durch die Lande. Er starb am 19. 04. 1985, im Alter von 59 Jahren.

Mai

  • Pee Wee Crayton

  • Gitarre, Gesang, Ukulele und Trompete
  • Solokünstler
  • 18. 12 1914 - † 25. 05. 1985 Todesursache: Herzinfarkt
Pee Wee Crayton

Pee Wee Crayton (Bürgerlich Connie Curtis Crayton), spielte schon früh in Schulbands mit. Nachdem er "T-Bone Walker" kennengelernt hatte und von ihm einiges abschaute, entwickelte er seinen eigenen Stil aus hartem Gitarrenspiel und seiner sanften Stimme. Mit 34 Jahren machte er seine ersten Aufnahmen und hatte sofort einen Top 1 Hit mit, "Blues After Hours". Nach einem kurzen Tief in den 60er, ging es in den 70er weiter. Seine größten Hits waren u.a. "Texas Hop", "Pee Wee's Boogie" und "Poppa Stoppa". Er starb am 25. 05. 1985, nach einem Herzinfarkt

Juni

Juli

  • Wynn Stewart

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 07. 06. 1934 - † 17. 07. 1985 Todesursache: Herzinfarkt
Wynn Stewart

Wynn Stewart (Bürgerlich Wynnford Lindsey Stewart), sang Ende der 40er regelmäßig im regionalen Radiosender KWTO. Seine Familie zog mit ihm nach Kalifornien und dort gründete er eine eigene Band. Er spielte einige Songs ein und "Waltz of the Angels" schaffte es in die Top-20. 1959 kam die Hitsingle "Wishful Thinking" auf dem Markt. Die schaffte es unter die ersten Zehn. Er war Anfang der 60er Mitbegründer des Nashville Nevada Clubs, den er aus finanziellen Gründen 1963 wieder aufgab. Doch der Erfolg kam mit "It's Such A Pretty World Today", ein Nummer 1 Hit, zurück. Es folgten weitere. Er starb am 17. 07. 1985, nach einem Herzinfarkt.

  • Piano Red

  • Piano und Gesang
  • Band: The Dixie Jazz Hounds und Dr. Feelgood & the Interns
  • 19. 10. 1911 - † 25. 07. 1985 Todesursache: Krebs
Piano Red

Piano Red (Bürgerlich Willie Perryman), spielte sehr früh schon auf dem Piano. Mitte der 30er lernte er "Blind Willie McTell" kennen und gründete mit ihm die The Dixie Jazz Hounds. In der Zeit legte er sich den Namen Piano Red zu. 1936 wurden einige Songs aufgenommen, die nie veröffentlicht wurden. 1950 kam dann der Durchbruch mit dem Hit, "Rockin’ with Red". Dieser Song wurde später von "Little Richard" und "Jerry Lee Lewis" gecovert. Es folgten noch weitere. In den 60er kam er nochmal als Dr. Feelgood & the Interns auf die Showbühne zurück. Daraus entstand der Song "Doctor Feelgood". Er starb an den Folgen von Krebs.

August

  • Philly Joe Jones

  • Schlagzeug
  • Band: Miles Davis Quintett u.a
  • 15. 07. 1923 - † 30. 08. 1985 Todesursache: Herzinfarkt
Philly Joe Jones

Philly Joe Jones (Bürgerlich Joseph Rudolph Jones), lernte das Schlagzeugspielen und war bereits in den 40er soweit, dass er bei größeren Bands mitwirken konnte. Doch richtig bekannt und geschätzt wurde er in dem "Miles Davis Quintett". Doch seine Drogenproblem brachte ihm nach 2 Jahren den Rauswurf. Er wirkte in seiner weiteren Laufbahn in weiteren Projekten mit und starb am 30. 08. 1985, nach einem Herzinfarkt.

September

  • Cootie Williams

  • Trompete und Gesang
  • Band: Cootie Williams and his Rug Cutters und Duke Ellington Orchestra
  • 10. 07. 1911 - † 15. 09. 1985 Todesursache: Unbekannt
Cootie Williams

Cootie Williams (Bürgerlich Charlie Melvin Williams), spielte in unzähligen Bands mit, bevor mit 18 Jahren zu dem "Duke Ellington Orchestra" stieß. In Songs wie "Ring dem Bells" ist er als Sänger zu hören und blieb über 10 Jahre der Band treu. Danach gründete er die Cootie Williams and his Rug Cutters und produzierte 9 Studio-LP`s. Eines Tages trat "Benny Goodman" an ihn heran. Er stieg für ein Jahr bei Goodman ein. In den folgenden Jahren leitete er noch einige Big Bands und kehrte in der letzten Jahren zu Duke Ellington zurück. Er starb am 15. 09. 1985, im Alter von 73 Jahren.

Oktober

  • Tex Williams

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Western Swing Big Band und Tex Williams And His Western Caravan
  • 23. 08. 1917 - † 11. 10. 1985 Todesursache: Krebs
Tex Williams

Tex Williams (Bürgerlich Sollie Paul Williams), spielte als "Jack Williams" in der Western Swing Big Band mit. Er stieg nach kurzer Zeit zum Leadsänger auf und änderte seinen Namen in "Tex Williams". Nach einiger Zeit zerstritt sich der Begründer der Formation "Spade Cooley" sich mit Tex Williams und warf ihn kurzerhand raus. Einige der Musiker folgten ihm und so gründete er eine eigene Band, die Tex Williams And His Western Caravan. Es folgte die erste Singleaufnahme und der Erfolg stellte sich ein. Mit "Smoke, Smoke, Smoke" erreichte sie Platz 1. Seine Band löste sich 1957 wieder auf. Er startete ohne nennenswerten Erfolg eine Solokarriere und starb am 11. 10. 1985, an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

  • Blind John Davis

  • Piano und Gesang
  • Band: Wabash Music Company, Johnny Lee's Music Masters, John Davis Trio u.a.
  • 07. 12 1913 - † 12. 10. 1985 Todesursache: Herzinfarkt
Blind John Davis

Blind John Davis (Bürgerlich John Davis), wurde im Alter von 9 Jahren blind. Mit 14 Jahren durfte er die ersten Tasten des Klaviers seines Vaters spielen und das Instrument erlernen. Nachdem er das Klavier beherrschte, gründete er seine erste Band. Zuerst die Johnny Lee's Music Masters und dann die Johnny Davis Rhythm Boys. Mitte der 30er wurde er bei der Wabash Music Company als Pianist aufgenommen. Sie machten unzählige Aufnahmen. Nach dem Krieg gründete er das John Davis Trio, die mit Erfolg weitere Aufnahmen machten. Sein musikalische Wirken hielt bis in den Tod, am 12. 10. 1985, an.

November

  • Robert Biberti

  • Gesang
  • Band: Comedian Harmonists
  • 05. 06 1902 - † 02. 11. 1985 Todesursache: Nierenversagen
Robert Biberti

Robert Biberti erlernte durch seinen Vater, der Opernsänger war, das Singen und hatte dann die ersten Auftritte in Opern und Theatern, u.a. in Berlin im "Großen Schauspielhaus". Er lernte "Roman Cycowski" und "Ari Leschnikow" kennen, die mit ihm die legendären Comedian Harmonists gründeten. Die erste deutsche Boygroup zerbrach 1941 und nannte sich ohne Robert Biberti, der eingezogen wurde in den Krieg, "Meistersextett". Er soll umstrittenerweise die kompletten Tantiemen erhalten haben, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er starb im Alter von 83 Jahren, an Nierenversagen.

Big Joe Turner

Big Joe Turner (Bürgerlich Joseph Vernon Turner), machte schon mit 14 Jahren auf sich aufmerksam. Er sang Lokal mit einigen Musikern zusammen. Mit 19 Jahren trat er regelmäßig mit dem Pianisten "Pete Johnson" auf. Mit Pete Johnson nahm er seine ersten Stücke, wie "Low Down Dog" und "It's All Right, Baby" auf. Doch seinen größten Hits waren "Shake, Rattle and Roll", "Flip, Flop & Fly" und "Corrina Corrina". Er trat mit Größen wie: "Benny Goodman", "Duke Ellington", "Count Basie", "Dizzy Gillespie", "Roy Eldridge" auf. Er starb am 24. 11. 1985, im Alter von 83 Jahren an Nierenversagen.

Dezember

  • Ian Stewart

  • Piano
  • Band: Rolling Stones, Led Zeppelin und Rocket 88
  • 18. 06. 1938 - † 12. 12. 1985 Todesursache: Herzinfarkt
Ian Stewart

Ian Stewart, auch Stu genannt, war Mitbegründer der Rolling Stones und fiel wie "Pete Best" bei den "Beatles" der Zensur zum Opfer. Der damalige Manager der Rolling Stones "Andrew Loog Oldham" war der Meinung, das ein Musiker mit vorstehendem Kinn nicht in das Bandschema der Stones passt. Er warf ihn aus der Band, engagierte ihn aber zugleich als Roadmanager und Klavierspieler (Im Hintergrund) der Rolling Stones. Ab da prägte sein Boogie-Stil die Songs der Stones. Er spielte auch in anderen Band, wie "Led Zeppelin" mit. Er versuchte 1980 auch eine eigene Band auf die Beine zu stellen, Rocket 88, doch nur mit mäßigem Erfolg. Er starb am 12. 12. 1985, an einem Herzinfarkt.

  • Eddie Taylor

  • Gitarre
  • Solokünstler/Band: Joe Hill Louis, Milton Taylor u.a.
  • 29. 01. 1923 - † 25. 12. 1985 Todesursache: Unbekannt
Eddie Taylor

Bluesmusiker Eddie Taylor (Bürgerlich Edward Taylor), brachte sich in seiner Jugend selbst das Gitarrenspielen bei. Doch erst mit 24 Jahren gründete er seine eigene Band mit den Musikern: "Joe Hill Louis" und seinem Bruder "Milton Taylor". Ihre Gigs brachten nur soviel Gage ein, dass sie noch nebenher arbeiten mussten. Kurze Zeit später stieß "Jimmy Reed" zur Band und der Erfolg stellte sich ein. Nebenher machte Eddie Taylor Soloaufnahmen, dabei kamen: "Bad Boy" und "Big Town Playboy" heraus. Sie brachten ihm den finanziellen Erfolg. Er wirkte noch in einigen Bands mit, bevor er am 25. 12. 1985, verstarb.

  • Ricky Nelson

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 08. 05 1940 - † 31. 12. 1985 Todesursache: Flugzeugabsturz
Ricky Nelson

In der Nähe von DeKalb Texas stürzte die DC-3 mit Ricky Nelson (Bürgerlich Eric Hilliard Nelson), seiner Verlobten und fünf weiteren Bandmitgliedern der Stone Canyon Band, ab. Der Absturz wurde durch ein Feuer in einem defekten Heizkörper verursacht. Er hatte in den 50er und 60er Jahren, 30 Top-Hits und soll, ungewöhnlich für die heutige Zeit, 1963 einen 20-Jahres-Vertrag mit Decca Records unterschrieben haben. Doch er konnte danach keinen Erfolg mehr verzeichnen.

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