Galerie verstorbener Musiker - Legenden sterben nie -

Januar

  • Alexis Korner

  • Gitarre und Gesang
  • Band: Alexis Korner’s Blues Incorporated u.a.
  • 19. 04. 1928 - † 01. 01. 1984 Todesursache: Lungenkrebs
Alexis Korner

Alexis Korner (Bürgerlich Alexis Andrew Nicholas Koerner), verstarb am 01. Januar 1984 in London an Krebs. Man nannte ihn auch den Vater des weißen Blues. Er gründete zusammen mit "Cyril Davies" die Blues Incorporated, in der viele Gastmusiker wie: "Mick Jagger", "Ginger Baker", "Charlie Watts", "Jack Bruce", "Brian Jones" und "Eric Burdon", zeitweise mitspielten. Er gründete auch die Studio-Big Band CCS (Collective Consciousness Society), die mit dem Instrumentalstück von Led Zeppelin "Whole Lotta Love" einen Hit hatte. Außerdem wirkte er auf unzähligen Alben mit.

  • Jackie Wilson

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Sonny Wilson, Billy Ward and the Dominoes, Ready Gospel Singers und Thrillers
  • 09. 06. 1934 - † 21. 01. 1984 Todesursache: Erschossen
Jackie Wilson

Jackie Wilson glaubte nicht an sein Gesangstalent und so startete er eine Karriere als Boxer. Doch seine Mutter stimmte ihn schließlich um. Fortan sang er bei den Ready Gospel Singers und danach bei den Thrillers. 1952 nahm er zwei Titel unter dem Pseudonym "Sonny Wilson" auf. Doch erst einmal ohne Erfolg und so wechselte er zu den Billy Ward and the Dominoes. Auch dieser Wechsel blieb erfolglos. Ein weiterer Vertrag folgte und er spielte seine ersten Hits u.a. "Reet Petite" ein. Ende der 60er geriet er in Vergessenheit und schaffte dennoch einige Hits "Whispers" und "Higher and Higher" einzuspielen. Er wurde am 12. 01. 1984, erschossen aufgefunden.

  • Luke Kelly

  • Gesang und Banjo
  • Band: The Dubliners
  • 17. 11. 1940 - † 30. 01. 1984 Todesursache: Hirntumor
Luke Kelly

Luke Kelly (Bürgerlich Luke Gerard Kelly), war Mitbegründer, neben "Ronnie Drew", "Ciarán Bourke" und "Barney McKenna", der legendären Irish-Folk-Gruppe "The Dubliners". Er war von 1962–1984 dabei, spielte auf dem Banjo und begleitete die Band mit seinem Gesang. In seiner Jugend tingelte er als Straßenmusiker und in Folk-Clubs mit seinem Banjo umher. Bald darauf lernte er "Ronnie Drew" kennen. Und die The Dubliners erblickte 1962 das Licht die Welt und blieb 50 Jahre im Musikgeschäft tätig. Er blieb bis zu seinem Tod, er starb an einem Hirntumor am 30. 01. 1984, der Band treu.

Februar

  • Claude Hopkins

  • Piano und Klavier
  • Band: Pseudo Symphony Orchestras, Charlie Skeete and his Orchestra u.a.
  • 24. 08. 1903 - † 19. 02. 1984 Todesursache: Unbekannt
Claude Hopkins

Claude Hopkins (Bürgerlich Claude Driskett Hopkins), auch Crazy Fingers genannt, war ein amerikanischer Swing-Pianist. Er lernte bereits mit 7 Jahren das Klavierspielen. Mit 20 war er so gut, dass er bereits in renommierten Bands mitspielte. 1925 lebte er kurzzeitig in Italien und Spanien und war auch dort musikalisch aktiv. Zurück in den USA nahm er seine ersten Stücke auf und hatte mit "California, Here I Come" seine ersten großen Hit, dem noch einige folgten. Er spielte mit Größen wie: "Earl Hines", "Roy Eldridge", "Josephine Baker" u.a. und war bis ins hohe Alter von 81 Jahren, in der Branche aktiv.

März

  • Roy Hall

  • Gesang und Piano
  • Band: Cohutta Mountain Boys und Hall Brothers
  • 07. 05. 1922 - † 03. 03. 1984 Todesursache: Unbekannt
Roy Hall

Roy Hall (Bürgerlich James Faye Hall), erlernte das Klavierspielen und war mit 11 Jahren so fit, dass ihn Country-Legende "Uncle Dave Macon" entdeckt und ihn prompt in seine Band aufnahm. Mit 21 spielte er bei den Hall Brothers. In dieser Band war ein Roy Hall als Musiker beschäftigt, der bei einem Unfall ums Leben kam. Er übernahm den Namen des verstorbenen Musikers, ersetzte ihn in der Band und so hieß er, James Faye Hall fortan, "Roy Hall". Er gründete dann seine eigene Band, die Cohutta Mountain Boys. Nach einigen Jahren des Dahintreiben, schrieb er 1955 den Welthit "Whole Lotta Shakin’ Goin’ On", mit dem "Jerry Lee Lewis" einen Welthit hatte. Er verstarb am 03. März 1984.

  • Günter Hoffmann

  • Gesang
  • Band: Hoffmann & Hoffmann
  • 04. 10. 1951 - † 15. 03. 1984 Todesursache: Suizid
Günter Hoffmann

Günter Hoffmann war ein Part des deutschen Gesangsduo Hoffmann & Hoffmann, das in der Zeit von 1977-1984 aus Michael- und Günter Hoffmann bestand. Ihre größten Hits hatten sie mit dem Bellamy-Brothers-Hits Crossfire, "Himbeereis zum Frühstück". Es folgten noch einige Songs. Sie konnten jedoch nur noch mit Alan Sorrentis Hit Tu sei l’unica donna per me, "Alles was ich brauche bist du", an den Erfolg von Himbeereis zum Frühstück anknüpfen. Sie brachten es auf 6 Studioalben. Der Grund seines Todes soll eine gescheiterte Beziehung gewesen sein. Demzufolge hatte sich Günter Hoffmann am 15. 03. 1984, aus einem Hotelfenster in Rio de Janeiro gestürzt.

April

  • Marvin Gaye

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Einige Duetts
  • 02. 04. 1939 - † 01. 04. 1984 Todesursache: Erschossen
Marvin Gaye

Marvin Gaye (Bürgerlich Marvin Pentz Gay), wurde nach Streitigkeiten mit seinem Vater "Marvin Pentz Gay Senior", durch ihn am 01. April 1984, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag, erschossen. Er sang in einigen Duetts, u.a. mit "Tammi Terrell", "Mary Wells", "Kim Weston" u.a. . Sein wohl größter Hit, der schon Dutzendfach gecovert wurde ist, "I Heard It Trough The Grapevine".

  • Al Dexter

  • Gitarre und Gesang
  • Band: Texas Troopers und The Troopers
  • 04. 05. 1905 - † 21. 04. 1984 Todesursache: Unbekannt
Al Dexter

Al Dexter (Bürgerlich Clarence Alfred Poindexter), musizierte in einigen Tanzkapellen, u. a. in der Band The Troopers. Nebenher begann er eigene Songs zu schreiben. Viele dieser Songs verkaufte er an lokale Bands und Musikern, die auf der Suche nach guter Musik waren. Nach einigen musikalischen Schwierigkeiten gründete er Mitte der 30er seine ersten eigene Band Texas Troopers. Ein Plattenvertrag folgte und einer seiner größten Hits "Pistol Packin' Mama" entstand. Am 28. 01. 1984, starb er im Alter von 78 Jahren.

  • Count Basie

  • Klavier und Orgel
  • Band: Count Basie Orchestra, Blue Devils, Bennie-Moten-Band
  • 21. 08. 1904 - † 26. 04. 1984 Todesursache: Bauchspeicheldrüsenkrebs
Count Basie

Count Basie (Bürgerlich William Allen Basie), bekam im jungen Alter Klavierunterricht. Sein erster musikalischer Job war die Pianobegleitung von Stummfilmen. Bei den Blue Devils stieg er mit 24 Jahren ein und bekam dort das Rüstzeug zum Arrangeur. Es folgte die Bennie-Moten-Band. 1933 gründete er seine eigene Band, das Count Basie and His Cherry Blossom Orchestra. Der Erfolg stellte sich als Solokünstler ein und so tourte er als Count Basie herum. Später gründete er dann das Count Basie Orchestra, das er über 50 Jahre leitete. Sein größter Hit war: "One O’Clock Jump". Er starb am 26. 04. 1984, im Alter von 79 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Mai

Juni

  • Nate Nelson

  • Gesang
  • Band: The Platters und The Flamingos/The Swallows
  • 10. 04. 1932 - † 01. 06. 1984 Todesursache: Herzinfarkt
Nate Nelson

Nate Nelson wurde bekannt als Sänger der US-amerikanischen Gruppe "The Platters". Doch zuvor ersetzte er 1955 "Sollie McElroy" bei der Vocalformation The Flamingos und übernahm dort den Leadgesang. Es folgten einige Hits und Auftritte. 1962 verließ er die The Flamingos und stieg 4 Jahr später bei den The Platters ein, bei denen er bis 1982 mitwirkte. Die Platter brachten unzählige Hits auf den Markt. Nate Nelson hatte Herzprobleme und suchte einen Spender. Doch am 01. 06. 1984 verstarb er, ohne einen Spender gefunden zu haben.

  • Albert Dailey

  • Piano und Gesang
  • Band: Upper Manhattan Jazz Society
  • 16. 06. 1939 - † 26. 06. 1984 Todesursache: Lungenentzündung
Albert Dailey

Albert Dailey war ein Jazzpianist und Komponist und spielte zuerst am "Baltimore Royal Theater". Nach seinem Studium kam er ab 1960, für 3 Jahre mit "Damita Jo" zusammen und es folgten einige Touren. Ab 1964 spielte er mit Größen wie: "Dexter Gordon", "Roy Haynes", "Sarah Vaughan", "Charles Mingus" und "Freddie Hubbard". Außerdem war er ein Mitglied der Upper Manhattan Jazz Society und komponierte in seiner Karriere Titel wie: "The Day After the Dawn", "Bittersweet Waltz", "Encounter", "A Lady's Mistake" und die "Africa Suite". Er starb am 26. 06. 1984, im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

Juli

  • Don Elliott

  • Gesang, Trompete, Posaune, Flügelhorn, Vibraphon, Akkordeon und Mellophon
  • Band: Jan Raye Trio und Hi, Lo, Jack & The Dame
  • 21. 10. 1926 - † 05. 07. 1984 Todesursache: Krebs
Don Elliott

Don Elliott (Bürgerlich Don Elliott Helfman), war ein vielseitiger Künstler (Multitalent), der neben dem Gesang mehrere Instrumente spielte und Aufnahmetechniker in seinem Tonstudio war. Seine ersten Bands in der er mitspielte hießen, Jan Raye Trio und Hi, Lo, Jack & The Dame. Danach war er als Vibraphonist in einem Rundfunksender tätig. Sein erster nennenswerter Erfolg hatte er mit dem Album "Tenderly". Außerdem verdiente er sein Geld mit selbstkomponierten Werbejingles und arbeitete als Komponist am Broadway-Theater. Er nahm über 60 Alben und weit über 5000 Werbejingles auf. Er starb im Alter von 57 Jahren, am 05. 07. 1984, an Krebs.

  • Big Mama Thornton

  • Mundharmonika und Gesang
  • Solokünstler/Band: Johnny Otis Band
  • 11. 12. 1926 - † 25. 07. 1984 Todesursache: Herzinfarkt
Big Mama Thornton

Big Mama Thornton (Bürgerlich Willie Mae Thornton) musikalische Erfahrungen machte sie in der Kirche und konnte ihre Bluesstarke-Stimme ausbauen. Ihre erste Aufnahme folgte 1952 mit dem Hit ""Hound Dog" von Jerry Leiber und Mike Stoller (US-amerikanisches Musikproduzenten- und Songwriter-Duo), den später auch "Elvis Presley" vergoldete. Zwischenzeitlich spielte sie in der Johnny Otis Band. Nach vielen Höhen und Tiefen folgte der Hit "Ball and Chain", den später "Janis Joplin" besang. Sie hatte in den folgenden Zeiten einige Alkoholproblemen, die sie musikalisch sehr mitnahm. Sie starb am 25. 07. 1984, im Alter von 57 Jahren.

August

  • Tuts Washington

  • Piano und Gesang
  • Band: Tab Smith Orchestra und Clyde Kerr Orchestra
  • 24. 01. 1907 - † 05. 08. 1984 Todesursache: Herzinfarkt
Tuts Washington

Tuts Washington (Bürgerlich Isidore Washington), brachte sich selbst das Klavierspielen bei und mit 10 Jahren konnte er sich mit einige Regionalgrößen messen. Er galt als großes Talent und so spielte er auch schnell in regionalen Bands mit. Ende der 40er nahm er seine ersten Hits auf, u.a.: "TeeNahNah", "The Bells Are Ringing" und "Dirty People". In den folgenden Jahren spielte er bei dem Tab Smith Orchestra und dem Clyde Kerr Orchestra mit. Mit seinem Stil hat er Größen wie: "Professor Longhair" oder "Fats Domino" beeinflusst. Er starb am 08. 11. 1984, im Alter von 76 Jahren.

  • Percy Mayfield

  • Gesang
  • Solokünstler/Band: Einige
  • 12. 08. 1920 - † 11. 08. 1984 Todesursache: Herzinfarkt
Percy Mayfield

Percy Mayfield sang in seiner Jugend in einigen Bands und startete seine Karriere mit 27 Jahren. Seine erste Aufnahme machte er 1947 und hieß: "Two Years Of Torture". Doch erst 3 Jahre Später kam der große Durchbruch. Sein erster Top-Hit hatte er mit, "Please Send Me Someone To Love". Die Aufnahme konnte sich am Markt durchsetzen. Ein Jahr später schien es mit der Karriere vorbei zu sein. Ein schwerer Autounfall entstellte sein Gesicht auf Lebenszeit. Doch es hielt ihn nicht davon ab, weitere Hits zu schreiben, u.a. "Hit the Road Jack" und "At The Club", mit dem "Ray Charles" Welt-Hits hatte. Er verstarb am 11. 08. 1984, nach einem Herzinfarkt.

  • Hammie Nixon

  • Mundharmonika, Gitarre und Gesang
  • Band: Beale Street Jug Band
  • 22. 01. 1908 - † 17. 08. 1984 Todesursache: Unbekannt
Hammie Nixont

Hammie Nixon schaffte es, die Mundharmonika die in den vergangenen Jahrzehnten nur als Soloinstrument eingesetzt wurde, als Begleit- und Rhythmusinstrument in großen Formationen einzusetzen. Er kam 1929 mit "Sleepy John Estes" zusammen, mit dem er über 50 Jahre zusammenblieb. Außerdem begleitete er Musikern wie: "Little Buddy Doyle", "Lee Green", "Charlie Pickett" und "Son Bo". Er spielte in vielen Bands und machte bis zu seinem Tod, am 17. 08. 1984, noch Aufnahmen.

September

  • Ernest Tubb

  • Gesang und Gitarre
  • Solokünstler
  • 09. 02. 1914 - † 06. 09. 1984 Todesursache: Lungenkrebs
Ernest Tubb

Ernest Tubb (Bürgerlich Ernest Dale Tubb), lernte sehr früh Gitarrenspielen. Doch erst mit 26 Jahren bekam er seinen ersten Plattenvertrag und hatte mit "Blue Eyed Elaine", einen kleinen Beachtungserfolg. Doch ein Jahr später landete er in der Country-Welt den Bestseller "Walking The Floor Over You", der sich mehr als eine Millionen Mal verkaufen ließ. Als erster Country-Musiker setzte er eine elektrische Gitarre ein. Es folgte ein weiterer Hit mit, "Soldier's Last Letter". Nach langer Lungenkrankheit starb er am 06. 09. 1984, im Alter von 69 Jahren.

Oktober

  • Buddy Moss

  • Gitarre, Mundharmonika und Gesang
  • Solokünstler/Band: Georgia Browns
  • 16. 01. 1914 - † 19. 10. 1984 Todesursache: Natürlicher Tod
Buddy Moss

Buddy Moss (Bürgerlich Eugene Moss) Karriere war ein -up and down-. Er brachte sich als Jugendlicher das Mundharmonika- und das Gitarrenspielen selbst bei. 1930, im Alter von nur 16 Jahren, folgten die ersten Plattenaufnahmen. Seine erste Band hieß die Georgia Browns. Doch den Durchbruch hatte er als Solokünstler. Hits wie: "Some Lonesome Day", "Dough Rollin' Papa" und "Insane Blues", erlangten enorme Popularität. 1935 kam er wegen Mord an seiner Frau für 6 Jahre ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung konnte er nicht mehr an dem Erfolg anknüpfen. Er verstarb im Alter von 70 Jahren, vergessen, am 19. 10. 1984.

November

  • Collin Walcott

  • Percussion und Sitar
  • Band: Paul Winter Consort, Oregon und Codona
  • 24. 02. 1945 - † 08. 11. 1984 Todesursache: Autounfall
Collin Walcott

Kein anderer als "Ravi Shankar" brachte Collin Walcott das Sitarspielen bei und war damit im Jazz beheimatet. Ende der 60er arbeitet der Magdeburger mit Musikern wie: "Tim Hardin" zusammen. Im Laufe der war er in drei Bands aktiv: Paul Winter Consort, Oregon und Codona. In seiner Musik verschmelzte er indische, afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse in den Jazz. Später wurde er Studiomusiker und begleitete Größen wie: "Richie Havens", "Miles Davis", "U2" u.v.a.m. . Er starb bei einem Autounfall auf der Autobahn nach einer Tournee, im Alter von nur 38 Jahren.

Dezember

Nach oben